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Zukunft(s)musik

eine ehemalige Augsburger Konzertreihe für Neue Musik

Allgemeines

Zukunft(s)musik war eine Konzertreihe in Augsburg. Sie sollte die Vielfalt der Neuen Musik an ungewöhnlichen Konzertorten zum Klingen bringen. Darüber hinaus sollten junge Musiker dazu gebracht werden, sich während ihrer Studienzeit mit zeitgenössischen Werken zu beschäftigen.

Die Konzertreihe Zukunftsmusik bot Musik des 20. Jahrhunderts bis heute. Ihr Motto lautete: "Die Neugier ist grenzenlos."

Geschichte

Ins Leben gerufen wurde die Konzertreihe im Jahr 2009 von Johannes Gutfleisch, doch ging die Idee dazu auf den Herbst 2008 zurück. In der ersten Saison kam es zu neun Konzerten, die einen einen weiten Bogen von den ungarischen Meistern nach Bartók und Kodály und Klassikern wie Holliger, Reich und Riley bis zur Improvisation oder Koppelung von Uraufführungen der Münchner Komponisten Stefan Schulzki und Dimitrij Romanov mit Barockmusik und Lesungen spannten.

2012/13 fand das letzte Programm von "Zukunftsmusik" statt.

Allerdings führte das Philharmonische Orchester am 28. Januar 2016 unter dem Titel "Zukunft(s)musik" das Stück "In vain" von Georg Friedrich Haas (geb. 1953) auf der brechtbühne auf. Georg Friedrich Haas’ Komposition „In vain“ stellt nicht nur durch seine Mikrotonalität und den vollständigen Verzicht auf melodische Linien und hörbare rhythmische Einheiten eine spannende Erfahrung dar, sondern auch durch das ungewöhnliche Lichtkonzept: Gut 20 Minuten des einstündigen Stücks fanden in Dunkelheit statt.

Details

In den neun Konzerten der ersten Saison 2009/ 2010 zählte man Zuhörerzahlen zwischen zehn und 200. Ein Sponsor half, auch die Theatergemeinde Augsburg trat im April 2009 dazu. Inzwischen gesellten sich noch andere Förderer bei.

Die anfallenden Gema-Gebühren übernahm Mehr Musik!, das Augsburger Modell des bundesweiten „Netzwerks Neue Musik“.

Die Findung geeigneter Spielstätten war keine leichte Aufgabe, denn in Augsburg fehlte damals ein moderner Konzertsaal. So wählte man Alternativen wie das MAN-Museum, das Sparkassen-Planetarium, den Bahnpark Augsburg oder das Raumfahrtunternehmen MT Aerospace als Aufführungsorte.

Weblinks


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