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Zscheile, Joachim

Leben und Werk

Vierzehn Jahre lang, von 1972 bis 1986, spielte Joachim Zscheile, der am 9. August 1950 in Augsburg geboren wurde, den Bass bei Rebekka.

Zu den Höhepunkten in seiner Karriere mit den Soft-Rockern gehörte 1981 die Eröffnung der Konzertreihe „Rock am Roten Tor".

Zwei Alben und eine Single dokumentierten das Schaffen von Rebekka. Auf „Phoenix" schrieb Zscheile den Song „Iris". Auf der Nachfolge-LP „Labyrinth" stammte „No More To Say" aus seiner Feder. Ebenfalls auf sein Konto ging der A-Titel der Single „Tonight".

Neben seinem Bass nahm Joachim Zscheile öfters auch den Kochlöffel zur Hand, um sein schmales Musikergehalt aufzubessern. Mal kochte er im Studentenlokal Thing fein gewürzte Süppchen, mal stellte er sogenannte „Leckerlis" her, eine Süßigkeit aus Datteln und Feigen, die an alle deutschen Bio-Läden verschickt wurde.

Ab 1986 spezialisierte sich der Musiker auf die Produktion von Ohren-Leckerlis. Er arbeitete im I Ilertissener? Tonstudio AVC von Charlie Zaha als Tonmeister und sorgte dort bei Plattenaufnahmen für den richtigen Sound.

Nach dem Rebekka -Split hängte Zscheile seine Musikerlaufbahn noch nicht ganz an den Nagel. Mit seiner Komposition „Factory Girl" und der Gruppe V.I.P. gewann er 1987 den „Marlboro"-Nachwuchswettbewerb. Der siegreiche Zscheile-Song, der im Tutzinger Studio von Peter Maffay eingespielt wurde, erschien 1988 als Single.

Discographie:

LPs: mit Rebekka: Phoenix (1982), Labyrinth (1984);
Single: mit Rebekka: Tonight / Selbstbetrug (1985), mit V.I.P.: Factory Girl (1988)

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