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Wunderlich, Erhard

„Handballer des Jahrhunderts“ und einer der erfolgreichsten Augsburger Sportler

Leben und Wirken

Schon der Vater von Wunderlich spielte Handball beim FCA und legte seinem Sohn das Talent in die Wiege. Über die Jugend des FCA kam Erhard Wunderlich 1976 in die Oberliga-Aufstiegsmannschaft des FCA. Diese Mannschaft wurde damals vom ehemaligen rumänischen Nationalspieler und zweifachen Weltmeister Hans Moser als Spielertrainer betreut.

Bei einem Freundschaftsspiel gegen den VfL Gummersbach, entdeckten die Bergischen das Talent Wunderlichs und verpflichteten ihn sofort.

Am 19. November 1976 spielte Wunderlich bei seinem ersten Länderspiel mit. Es war das erste von 140 Länderspielen, in denen er 503 Tore schoss.

Nach Gummersbach waren FC Barcelona, TSV Milbertshofen und VfL Bad Schwartau weitere Stationen.

Wunderlichs größte Erfolge waren die Weltmeisterschaft 1978, Silber bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, Handballer des Jahres 1981 und 82, Bundesliga-Torschützenkönig 81/82 (214 Tore + 91 Siebenmetertreffer), 82/83 (182 + 60), dreimal Mitglied der Mannschaft des Jahres, Deutscher Meister und Europapokalsieger mit Gummersbach, spanischer Pokalsieger und Europapokalsieger mit Barcelona.

Aus erster Ehe hatte Wunderlich zwei Kinder. Vor seinem Tod 2012 lebte Wunderlich mit seiner zweiten Frau in Bergisch-Gladbach und litt an Krebs.

Er wurde nur 55 Jahre alt. Man begrub ihn in Augsburg auf dem Nordfriedhof, wo auch sein Vater Heinz beerdigt war

Auszeichnungen

Weblinks


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