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WBG-Unternehmensgruppe

Allgemeines

Geschichte

Zwischen 1990 und 2000 investierte die WBG etwa 125 Mio. € in den Neubau und die Modernisierung von Wohnungsbestand. Im gleichen Zeitraum senkte die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg die Kohlendioxid-Emissionen in ihrem Wohnungsbestand um etwa 52 Prozent.

Die durchschnittliche Monatsmiete in einer Wohnung der WBG betrug 2008 rund 4,57 Euro pro Quadratmer – fast 2,40 Euro weniger als die ortsübliche Vergleichsmiete.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBG hat die energetische und barrierefreie Erneuerung ihrer rund 10 000 Wohnungen in den Jahren 2009 und 2010 fortgeführt.

Von 2009 bis Juni 2012 sanierte die WBG im Hochfeld (etwa in der Firnhaberstraße?, der Immelmannstraße? oder im Alten Postweg) mehr als 530 ihr gehörende Wohnungen für mehr als 30 Mio. € energetisch und baute Balkone an. An den Kosten beteiligte sich der Freistaat Bayern? mit etwa 23 Mio. €.

2012 feierte die WBG ihr 85. Jubiläum.

2013 bot die WBG laut eigenen Angaben 54 Prozent ihrer Wohnungen für unter 5 € an, den Rest für bis 7 €.

Ende Juli 2014 stellten GRÜNE und SPD wegen stetig steigender Flüchtlingszahlen in der Stadt Augsburg den Antrag, die Wohnungsbaugesellschaft Augsburg solle Konzepte zur menschenwürdigen und dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen und Asylanten? in kleinen Wohneinheiten erarbeiten und umsetzen, denn seit 1927 habe die WBG den Auftrag, „den minderbemittelten Augsburger Bürgerinnen und Bürgern entsprechende Wohnungen … preiswert zu verschaffen“. Die Bereitstellung von Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften sei zwar Aufgabe der Regierung von Schwaben, doch habe die Stadt ein hohes Interesse und eine Verantwortung dafür, dass die Menschen, die in ihr Zuflucht suchen, menschenwürdige Unterbringungsbedingungen vorfinden und ein sozialverträgliches Miteinander von Flüchtlingen und Anwohner/-innen möglich ist. Dabei könne die WBG als städtische Tochter unterstützend und lenkend tätig werden. Sie könne beispielsweise leerstehende Objekte anmieten, sanieren und an die Regierung von Schwaben weitervermieten oder auf eigenen bzw. von der Stadt Augsburg zur Verfügung gestellten geeigneten Grundstücken neue Unterkünfte bauen. So könnten Lagerbildungen, die nur als Gelddruckmaschine für Investoren dienen, unterbunden werden.

Details

Die Mieten in Wohnungen der städtischen WBG sind durchschnittlich etwa 30 Prozent günstiger als auf dem freien Wohnungsmarkt. Sie wird vom Freistaat Bayern? subventioniert und verpflichtet sich im Gegenzug, Arbeitslosen und Geringverdienern Wohnraum zu bieten.

Die WBG beteiligt sich an der Stadtentwicklung?. Beispiele sind die Erschließung der ehemaligen Kasernen-Areale Sheridan und Reese.

In der Stadt Augsburg gehören der WBG etwa 10.000 Wohnungen.

Im Hochfeld gehören der WBG 1140 Wohnungen.

Zu den Sonderaufgaben der WBG und deren Tochtergesellschaft AGS zählten die Errichtung der Neuen Stadtbücherei und der neuen Messehalle, die Sanierung des Curt-Frenzel-Stadions und der Kongresshalle sowie die Umwandlung der ehemals militärisch genutzten Flächen.

Weblinks


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