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Universitätsviertel

auch Univiertel; ein Stadtviertel im Süden von Augsburg, der am Reißbrett als Modellstadt entstand und wissenschaftlich mit einem Sozialgutachten im Aufbau begleitet wurde

Allgemeines

Das Universitätsviertel hat seinen Namen von der Universität Augsburg. Da das Universitätsviertel auf dem ehemaligen Alten Flugplatz? liegt, sind viele Straßen des knapp 400 Hektar großen Stadtviertels nach bekannten Flugpionieren oder -konstrukteuren benannt. Außerdem kommt man an drei Brunnen vorbei, die den Traum des Fliegens verbildlichen: an dem Dädalusbrunnen?, dem Ikarusbrunnen? und dem Fliegerbrunnen. Selbst die Grundschule die 1977 ihren Schulbetrieb aufgenommen hat, trägt den Namen mit Bleriot-Schule? den Namen eines Fliegers. Die Kindertagesstätten heißen ebenfalls nach den Aviatik-Legenden Hermann Köhl, Josef Priller und Ulrich Schiegg. Im Augsburger Univiertel dreht sich alles ums Fliegen und große Persönlichkeiten der Luftfahrtsgeschichte. Der Grund dafür liegt darin, dass hier 1916 der erste Spatenstich für den Flugplatz stattfand und schon sechs Monate später drei Flugzeug-Fabrikhallen fertiggestellt waren.

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Die Stadt führt das Universitätsviertel als 32. Stadtbezirk und XVII. Planungsraum. Im Westen grenzt der Planungsraum XIV Göggingen, im Norden der Planungsraum IX Hochfeld, im Osten der Planungsraum XIII Haunstetten-Siebenbrunn und im Süden der Planungsraum XIII Haunstetten-Siebenbrunn und der Planungsraum XV Inningen an das Univiertel an. Mit einer Fläche von beinahe 400 Hektar umfasst das Universitätsviertel nicht nur die Universität Augsburg, sondern auch den Alten Flugplatz? und die Volkssiedlung.

Das Univiertel ist etwa in der Mitte geteilt: Es gibt einen baulich etwas älteren Teil im Norden und einen baulich jüngeren im Süden. Im nördlichen Teil des Univiertels sind die Immobilien günstiger als im südlichen Teil - sowohl was die Miete wie was den Kauf angeht. Das bedeutet auf der anderen Seite, dass die kaufkräftigere Einwohnerschaft des Univiertels im Süden, die ärmere im Norden wohnt. Generell ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund im nördlichen Univiertel höher als im südlichen. Das heißt aber nicht, dass es hier zu einer Gettobildung wie in anderen Stadtvierteln gekommen ist. Dem wirkt die Nähe der Universität entgegen. Denn das Universitätsviertel ist die ideale Wohngegend für Studentinnen und Studenten, aber auch Beschäftigte der Universität bis hin zum wissenschaftlichen Angestellten oder Professor. Die vielen Studentinnen und Studenten machen das Universitätsviertel zum "jüngsten" Augsburger Stadtviertel, in dem der Jugendanteil mit etwa 20 Prozent doppelt so hoch ist als im Schnitt der anderen Augsburger Stadtviertel.

Große Teile des Univiertels in Augsburg gehörten früher zum Gelände des Werks II der Messerschmitt Flugzeugwerke. So war z. B. das frühere Jugendhaus Kosmos an der Haunstetter Straße das Pförtnerhaus der Fabrik. Zuvor produzierte hier die Epple & Buxbaum AG? hier zwischen 1922 und 1933, als sie Konkurs anmelden musste, Landmaschinen, woran ein Gedenkstein erinnert, der etwas nördlich des Pförtnerhauses der Messerschmitt AG aufgestellt wurde.

Die Bewohner des Universitätsviertels Augsburg finden im nahe gelegenen Siebentischwald rund um den Stempflesee Erholung. Nordöstlich liegt der Zoo Augsburg und der Botanische Garten, die ebenfalls schnell zu erreichen sind. Ärzte, eine Poststelle, Bankfilialen, Friseure, Eisdiele, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sind vorhanden.

Gleich im Anschluss an das Universitätsviertel befindet sich der Innovationspark mit seinen Forschungs- und Entwicklungsanlagen für die Mechatronik?, die Luft- und Raumfahrttechnik? sowie die Faserverbundtechnologie?.

Geschichte

Bis zum Zweiten Weltkrieg

Wo heute Mehrfamilien- und Reihenhäuser stehen, fand 1916 der erste Spatenstich für den Flugplatz? statt. Schon sechs Monate später waren drei Fabrikhallen für die Flugzeugproduktion fertiggestellt. Am 1. Juli 1917 konnte man das erste Rumpler-Flugzeug in der Höhe der Kreuzung Dornier-? und Lilienthalstraße? starten lassen. Das Gelände zwischen dem heutigen Alten Postweg und der Haunstetter Straße, der Rumplerstraße und der Bürgermeister-Ulrich-Straße? boten für die Entstehung des Flugplatzes zwei wichtige Voraussetzungen: Der Boden war eben und durch die Augsburger Localbahn erschlossen.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Flugzeugproduktion in den Augsburger Rumplerwerken? aufgrund der Versailler Verträge eingestellt werden, doch konnte stattdessen der bayerische Luftverkehr hier in Augsburg seinen Anfang nehmen, denn schon im März 1919 richtete man eine regelmäßige Linie von Augsburg nach Berlin ein - Zwischenlandungen fanden in München, Gotha bzw. Leipzig statt. Erst 1923 konnten die Augsburger wieder Flugzeuge bauen, in den Bayerischen Flugzeugwerken?, deren Konstrukteur Willy Messerschmitt wurde. Wenige Jahre später übernahm die Messerschmitt AG die Bayerischen Flugzeugwerken? und baute neben dem Alten Flugplatz? in Richtung Haunstetten ihr eigenes Flug- und Fabrikgelände.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war der der so genannte Alte Flugplatz? noch in Betrieb. Hier wurden z. B. die ersten Düsenjäger von Messerschmitt getestet. Gegen Kriegsende legte man den Flugplatz still, doch waren noch bis nach dem Jahr 2000 vereinzelte Betonplatten der Start- und Landebahnen hinter dem Landesamt für Umweltschutz? zu sehen. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die US-Streitkräfte? den Flugplatz, der in den Jahren 1955 bis 1968 als Regionalflughafen zivil für Augsburg und Umgebung benutzt wurde.

Natürlich verboten die Siegermächte den Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder den Flugzeugbau samt der Fliegerei. Erst 1950 gestattete man den Segelflug wieder und 1951 den Motorflug. Das brachte dem Alten Flugplatz? wieder etwas Betrieb, bis 1968 die Sportflieger nach Mühlhausen zum heutigen Flughafen Augsburg weiterzogen. Die umliegende Flugzeugindustrie gebrauchte den Alten Flugplatz? kaum noch. Am 21. Juni 1968 startete das letzte Flugzeug am Alten Flugplatz?, etwa dort, wo heute der Ikarusbrunnen? steht.

Um die Universität Augsburg zu bauen, übereignete die Stadt Augsburg 1973 dem Freistaat Bayern? ein etwa 20 Hektar großes Gelände, auf dem früher der Werksflugplatz der Messerschmitt AG lag (Alter Flugplatz?). Schon 1964 gab es erste Planungen zu einem Wohngebiet auf dem Alten Flugplatz?, doch wurde ein Bebauungsplan erst 1972 erarbeitet, nachdem man Ende 1970 schon mit ersten Straßenbau- und Kanalisationsarbeiten begonnen hatte.

Die Planungen sahen eine Art Traumstadt vor. Neben der Universität Augsburg sah man Hochhaus-Ovalformen und Hochhausketten mit acht bis 20 Geschoßen vor und in vier Bauabschnitten sollten 7.000 Wohnungen für etwa 25.000 Menschen entstehen. Entstehen sollte eine Trabantenstadt, in der sich Fahrzeuge und Fußgänger auf unterschiedlichen Ebenen bewegen sollten. Für viele Augsburger war das eine Horrorvision und sie sprachen von einer "Alptraumstadt". Das führte nach vielen Diskussionen in der Öffentlichkeit und in Architekturgremien dazu, dass die Anfang der 1970er Jahre begonnene Umsetzung der Planungen bescheidener ausfielen. Der Augsburger Stadtrat stoppte den ersten Bebauungsplan.

1977 konnte die Bleriót-Schule als Grundschule ihren Betrieb im nördlichen Teil des Univiertels Augsburg aufnehmen.

Am nächsten an den ursprünglichen Planungen befindet sich der nördliche Bauabschnitt, der zum Teil noch kalte abweisende Hochhausfassaden und Betonbauweise zeigt, doch der südliche Teil des Univiertels, der in den 1980er Jahren hochgezogen wurde, hatte als Leitmotiv das Motto "Humanes Wohnen". Hier kam auch wieder der Gedanke eines Innenhofes als geschützter Bereich auf, in dem Begrünungen, Brunnen, Teiche und andere Treffpunkte zur Erholung und Kommunikation der Bewohner angelegt wurden. Durch Wintergärten lockerten die Architekten hier die Hausfassaden auf, die hier einen abwechslungsreichen und doch harmonischen Eindruck erwecken. Man wollte ein harmonisches Miteinander von Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Herkunft und änderte die ersten Planungen entsprechend ab.

Laut dem ehemaligen Universitätsviertel-Bewohner Thomas R., der dazu vom Stadtplanungsamt Augsburg? Informationen erhielt, war ursprünglich geplant, dass der Alte Flugplatz? an seinen vier Seiten jeweils über die gesamte Länge ein Wohnsilo von 15 Etagen bekommen sollte. Eine zweite Bebauungsreihe 14 und so weiter bis zu acht Etagen. Außerdem war die B 17 neu als Autobahn konzipiert. Diese Alternativpläne wurden jedoch verworfen. Ebenfalls autobahnmäßig sollte die Rumplerstraße als Verbindungsspange zwischen der "neuen Autobahn" und der Autobahn A 8 ausgebaut werden. Doch daamals zogen die Grünen? in den Stadtrat ein und verhinderten zusammen mit der SPD diese Planungen.

Mit dem Bau des Viertels begann man in der nördlichen Hälfte des Universitätsviertels unterhalb der Rumplerstraße Richtung Süden. 1981 war der erste Bauabschnitt des Univiertels mit etwa 1.900 Wohnungen erbaut. Um die einzelnen Wohnblöcke zu unterscheiden, strich man sie in unterschiedlichen Farben. Der Großteil der Wohnbauten des südlichen Univiertels wurde in den 1980er Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet, aber z. T. entstanden kleinere Wohneinheiten (Reihenhäuser) im Süden auch noch Anfang der 1990er Jahre des letzten Jahrhunderts.

In den Jahren des Baus des Univiertels in Augsburg brachte die Stadt viele Spätaussiedler? hier unter, der Bau und die Einrichtung von Schulen?, Kindergärten, Kneipen?, Gaststätten und anderen Einrichtungen des täglichen Bedarfs hinkte anfangs noch etwas hinterher, so dass es einige Jahre dauerte, bis das Univiertel seinem Charakter als "Schlafstadt" entwuchs. In den ersten beiden Jahrzehnten seines Bestehens galt das Universitätsviertel noch als "Russenviertel", weil hier Tausende Spätaussiedler? untergebracht wurden, ein Ruf, den es jedoch längst verlor.

2006 hatte das Augsburger Univiertel über 11.000 Einwohner und einen Ausländeranteil von ca. 13 %, was damals unter dem städtischen Durchschnitt von 16,7 % lag. Männliche Bewohner waren mit etwa 47 % gegenüber 53 % Frauen etwas weniger vertreten.

2008 beschloss der Bildungsausschuss?, dass die Blériot-Grundschule Augsburg-Universitätsviertel vorläufig weiterhin die einzige Schule im Universitätsviertel bleiben sollte. Damit gab man den Gedanken auf, im Viertel eine weiterführende Schule zu bauen. Zwei dafür von der Stadt Augsburg aufgesparte Grundstücke sollten nach diesem Beschluss verkauft werden.

2009 wurde ein bereits eingerichteter Bürgertreff im Univiertel wieder geschlossen.

Details

Städtebaulich ist das Augsburger Univiertel eine Perle. Obwohl hier vornehmlich Geschosswohnungsbau zum Zug kam und manche Wohnblöcke mehr als 200 Wohnungen umfassen, wirkt keine dieser Wohnanlagen langweilig oder abstoßend. Das liegt daran, dass selten mehr als sechs Stockwerke gebaut wurden und sehr viel Wert auf die individuelle Gestaltung der einzelnen Anlagen gelegt wurde. Die einzelnen Aufgänge zu den Wohnungen sind nicht überbelegt, so dass nicht das Gefühl der Anonymität überhand nimmt. Die Wohnungen innerhalb einer Anlage sind bunt gemischt und umfassen vom Ein-Zimmer-Appartement für Studenten alle Formen von Wohnungen bis hin zu großen Fünf-Zimmer-Wohnungen, Maisonetten-Wohnungen und Penthouse-Wohnungen mit Dachgärten.

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Die Straßen sind alle um die Wohnblöcke geführt, so dass viele Straßen im Universitätviertel autofrei und mit Baumalleen und Grünflächen bepflanzt sind. Man wohnt hier ruhiger als auf dem Land und doch mitten in einer Großstadt. Möglich wird das durch viele Kreisverkehre, die für Fremde, die eine bestimmte Adresse suchen, manchmal etwas unübersichtlich sind, und dadurch, dass unter den Wohneinheiten Tiefgaragen mindestens einen Parkplatz pro Wohnung bieten. Aber auch die weitläufigen Grünanlagen des Campus der benachbarten Universität und der Campus des Innovationsparks Augsburg tragen zur hohen Lebensqualität im Univiertel bei.

Während sich im Norden des Universitätsviertels viele Grünflächen zwischen den einzelnen Wohnblöcken ausbreiten, werden im Süden die Grünflächen oft von den jeweiligen Wohnblöcken umschlossen. Jeder Innenhof ist individuell gestaltet, umfasst aber so gut wie immer einen Spielplatz für die Kinder des jeweiligen Wohnblocks, oft aber auch noch einen kleinen Teich, einen Brunnen oder Möglichkeiten zum Sitzen und Entspannen, manchmal sogar überdacht.

Alle Versorgungseinrichtungen, Kirchen und Geschäfte sind in der Mitte des Universitätsviertels zentriert und ermöglichen ein bequemes Einkaufen ohne Auto. Zu Fuß sind die Wohnungen nicht mehr als 5 bis 10 Minuten von der Hermann-Köhl-Straße, der zentralen Geschäftsstraße des Viertels, entfernt. Man bekommt hier alle Artikel des täglichen Bedarfs, ohne das Viertel verlassen zu müssen, was sowohl für die Studenten des Viertels, aber auch für ältere Menschen, die keine Auto zur Verfügung haben, sehr praktisch ist.

Neben der Bleriót-Grundschule hat das Augsburger Univiertel drei Kindertagesstätten, die nach den Aviatik-Legenden Hermann Köhl, Josef Priller und Ulrich Schiegg benannt sind.

Der Wochenmarkt im Univiertel findet jeden Samstag auf dem Europaplatz? statt. Hier kann von 8 bis 12 Uhr eingekauft werden.

Verkehrsanbindung

Besser als im Univiertel kann die Verkehrsanbindung nicht sein. Die gute Verkehrsanbindung des Universtitätsviertels hat zur Folge, dass man mit keinem Verkehrmittel länger als 15 Minuten in die Stadtmitte unterwegs ist.

Öffentlicher Nahverkehr: Die Augsburger Straßenbahn wartet im Univiertel mit zwei Linien und fünf Haltestellen auf: Im Osten verkehrt die Linie 2. Die Haltestellen heißen Am dürren Ast? und Volkssiedlung. Im Westen verkehrt die Linie 3. Ihre Haltestellen heißen Universität, Berufsbildungswerk?/Institut für Physik? und Landesamt für Umwelt. An den Wochenenden verkehrt der Nachtbus? im Univiertel, was für die jungen Bewohner des Universitätsviertels Alkoholfahrten von den Discos, Clubs und sonstigen Freizeit- und Vergnügungsmöglichkeiten überflüssig macht.

Bahn: In der Nähe des Universitätsviertels befindet sich der Zughaltepunkt "Messe", von dem aus das Univiertel mit dem Fahrrad in fünf Minuten erreicht werden kann. Manche Pendler benutzen diesen Bahnhaltepunkt, um schnell zum Hauptbahnhof und von dort etwa nach München zu kommen.

Straße: Das Universitätsviertel liegt direkt an der B 300, die an der Messe in die B 17 übergeht. Das bedeutet: Wer in die Alpen will, braucht nur die nächste Ausfahrt zu wählen und er ist auf der Strecke Richtung Landsberg?. Oder er fährt Richtung Norden, wo die B 17 an die A 8 Richtung München oder Stuttgart? anschließt und bei Gersthofen zur B 2 wird, die Richtung Donauwörth führt. Die Lage des Univiertels an der B 300 bzw. B 17 hat noch weitere Vorteile: Weil die B 17 die Umfahrung Augsburgs im Westen ist, kann man die westlichen Stadtviertel über diese Straße in wenigen Minuten erreichen und braucht sich nicht durch die Stadt zu quälen. Auch im Osten ist die Verkehrssituation seit der Umfahrung des Roten Tors durch die Schleifenstraße erheblich besser geworden und so erreicht man ohne Stau die Friedberger Allee? Richtung Friedberg und Aichach oder kann die östlichen Stadtviertel Augsburgs bequem anfahren und im Augsburger Osten die A 8 Richtung München ansteuern. Die Haunstetter Straße, die z. T. ein Stück der B 300 ist, führt direkt im Osten am Universitätsviertel vorbei Richtung Haunstetten und Königsbrunn.

Wirtschaft

Im Univiertel sind rund 450 mittlere und größere Unternehmen und Geschäfte tätig, die Arbeitsplätze schaffen und eine große Vielfalt an Angeboten vor Ort ermöglichen.

Weblinks


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