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Steppach

ein Stadtteil von Neusäß bei Augsburg

Allgemeines

Steppach hat etwa 4.000 Einwohner, ist ein Pfarrdorf und Teil der Stadt Neusäß im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern.

Geschichte

Der Stadtteil Steppach geht auf das 10. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Jahrhunderte verschob sich der Ortsmittelpunkt von der Alten Reichsstraße in die Ulmer Straße, die zunächst nur als Ortsumgehung konzipiert worden war.

1842 wurde in Steppach Albrecht Gerstle? geboren, der später Bankier und Vorstand der Jüdischen Gemeinde in Memmingen war und dort 1921 starb.

Im 20. Jahrhundert sanierte man die Ulmer Straße und gestaltete sie völlig neu und verkehrsberuhigt. So wurde sie zu einer Einkaufs- und Geschäftsstraße. Außerdem entstand das so genannte "Steppacher Dreieck", ein kleiner Platz. In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte sich nordwestlich der Ulmer Straße ein neues Gemeindezentrum mit Schule, Schwimmbad, Kindergarten und einer neuen Kirche.

Der Bismarckturm? wurde von der Stadt Augsburg 1905 eingeweiht und 1983 saniert.

Details

Das Dorf Vogelsang? gehört als Ortsteil zu Steppach, das früher vor der Gebietsreform eigenständig war und erst im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neusäß eingemeindet wurde.

In Steppach liegt die katholische Pfarrei Sankt Raphael?, die zum Dekanat Dinkelscherben? im Bistum Augsburg gehört.

Markant ist der Bismarckturm Augsburg?, der sich auf Steppacher Gebiet befindet. Weil man von ihm eine wunderbare Aussicht auf Augsburg und die Umgebung hat, ist er ein beliebtes Ausflugsziel. Jedes Jahr findet dort das Bismarckturmfest? statt.

Alte Reichsstraße: Vom 17. Jahrhundert bis 1873 befand sich an der Stelle der Hausnummern 14 - 16 das Gebäude der Synagoge und Gemeinde.

Sonstiges

Am 30. November 2012 wurde im Brauereigasthof Fuchs? in Steppach das Buch "Steppach – Ein Ort im Wandel der Zeit" mit mehr als 400 Bildern vorgestellt. Das Buch zeigt den Wandel des Dorfes zum Neusäßer Stadtteil und wurde vom Ortshistorischen Arbeitskreis Steppach? in dreieinhalb Jahren erarbeitet. Für dieses umfassende, von der Stadt Neusäß herausgegebene Werk hatte ein Team von fünf Autoren das Wissen von Zeitzeugen sowie mehr als 420 Abbildungen, die aus rund 1500 zusammengetragenen Bilddaten ausgewählt wurden, gesichtet und redaktionell verarbeitet. Die Autoren waren Peter Jäger, Matthias Mozet, Wolf Rüdiger Braun, Johann Krist, Udo Gruber. Erschienen ist das Buch im Augsburger context verlag.

Lage

Weblinks


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