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Sportgeschichte Augsburgs

Allgemeines

Der Breitensport ist mehr als nur ein Hobby. In den Vereinen wird Arbeit geleistet, die wesentlich zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft und auch der Integration beiträgt. Jeder Sportverein erhält Mittel entsprechend seiner Mitgliedereinheiten. Diese Vereinspauschalen errechnen sich aus der Summe der erwachsenen Mitglieder, der Summe der Kinder und Jugendlichen sowie der Anzahl der aktiven Übungsleiter in einem Verein. Durch entsprechende Gewichtung werden aktive Jugendarbeit und ein qualifizierter Übungsbetrieb durch ausgebildete Übungsleiter und Trainer besonders honoriert.

Geschichte

Mitte 2016 erhielten die Sportvereine Augsburgs 325.000 Euro als Zuschuss. Der Förderbetrag stieg im Vergleich zu 2015 um 13.539 Euro - eine Steigerung um rund 4 Prozent.

Details

Fußball

1907 gründeten Fußballbegeisterte in Oberhausen den FC Alemannia. Aus ihm entwickelte sich der FCA, der eine wichtige Talentschmiede für den deutschen Fußball wurde. Hier begannen z. B. Bernd Schuster?, Karl-Heinz Riedle? ihre Karriere. Aber auch Männer wie Raimund Aumann (Bayern München), Roland Grahammer (Bayern München), Uwe Scherr (1. FC Kaiserslautern), Alfons Higl (1. FC Köln), Christian Hochstädter (Borussia Mönchengladbach) und andere spielten für den FCA.

Der erste Augsburger Spieler, der bei einem Länderspiel mitspielte, war 1922 Hans Lang. Er war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon zur Sp Vgg? Fürth gewechselt. Ebenfalls erwähnenswert war Ernst Lehner?, der bei Schwaben Augsburg spielte. Die englische Presse bezeichnete ihn als "fligenden Rechtsaußen des Kontinents". Er spielte zwischen 1933 und 1942 65 Mal in einem Länderspiel. In den 1950er Jahren glänzte Uli Biesinger?, der zusammen mit "Lude" Schlump für den BCA stürmte. Sepp Herberger nahm in zur Weltmeisterschaft 1954 mit. Er nahm an sieben Länderspielen teil, hatte jedoch das Pech, mit Ottmar Walter und Uwe Seeler bessere Konkurrenten zu haben.

In der Saison 1973/74 kam der Augsburger Nationalspieler Helmut Haller, der 33 Nationalspiele absolvierte, von Juventus Turin wieder in seine Heimatstadt, wo er für den FCA spielte und einen Fußballboom auslöste. Im Schnitt kamen etwa 22.000 Menschen zu den Spielen dieser Saison, in der Augsburg Meister der Regionalliga Süd wurde, aber um einen Punkt den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasste.

1991 begann eine Kooperation zwischen Bayern München und dem FCA. Die Bayern nutzten den FCA als "Farm-Team" und sicherten sich vielversprechende Spieler. Im Gegenzug unterstützten sie den Augsburger Fußballclub finanziell.

Eishockey

Auch Eishockey gilt in Augsburg als wichtige Sportart. Phasenweise war Eishockey für die Augsburger sogar wichtiger als Fußball, denn hier war Augsburg sportlich erfolgreicher und zu den Heimspielen der Augsburger Panther kamen mehr Besucher als zu Spielen der drittklassigen Augsburger Fußballer. Beim Augsburger Eislauf Verein spielten Männer wie Ernst Höfner, Reiner Blum, Holger Meitinger, Miroslaw Nentwich, Sepp Klaus oder Ernst Köpf. Viele Spielerkarrieren im Eishockey begannen in Augsburg.

Kanu- und Kajaksport

Die dritte wichtige Säule des Sports in Augsburg sind der Kajak- und Kanusport. Hier befindet sich das Bundesleistungszentrum für Kanuslalom und Wildwasser und der Eiskanal, der Olympiakurs von 1972. So wundert es nicht, dass die Augsburger in dieser Sportart immer wieder große Erfolge feiern können.

Weblinks


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