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Sozialstation Augsburg-Lechhausen

eine Einrichtung für die ambulante Pflege in Lechhausen, die auch die Firnhaberau, die Hammerschmiede und die Sankt Anton Siedlung? versorgt; zu unterscheiden von der Diakonie-Sozialstation Augsburg-Lechhausen?

Allgemeines

Die Dienste der Sozialstation Augsburg-Lechhausen kann jeder in Anspruch nehmen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Konfession und Nationalität. Die Pflege und Betreuung durch die Sozialstation Augsburg-Lechhausen soll so lange wie möglich Umgebung und Eigenständigkeit bewahren.

Die Sozialstation Augsburg-Lechhausen e.V. hat sich in den über 100 Jahren ihres Bestehens ständig gewandelt und weiterentwickelt, aber eines ist über die vielen Jahre gleichgeblieben: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwirklichen auch heute noch den christlichen Auftrag der Nächstenliebe in ihrem täglichen Dienst. Genau so wie vor 100 Jahren steht der Mensch im Mittelpunkt all unserer Bemühungen. Und so ist es wieder einmal fast wie im Märchen. Denn dort hieße es :... und wenn sie nicht gestorben sind, dann pflegen sie noch heute.

2013 gab es über 2.200 Mitglieder im Verein der Sozialstation Augsburg-Lechhausen.

Geschichte

1901 wurde in Augsburg ein ambulanter Krankenpflegeverein gegründet. Gründer waren Pfarrer Schmaußer, Bürgermeister Seiderer, der Arzt Dr. Salger und einige Bürger. Grund dafür war, dass es kaum eine soziale Absicherung gab und eine Versorgung von Kranken oft der einzelnen Familie überlassen wurde. In der ersten Satzung stand: "Die Krankenpflege wird, soweit Hilfskräfte verfügbar sind, jedem Einwohner in Lechhausen ohne Unterschied des Standes, des Vermögens und der Konfession, sowie ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit zum Vereine ..." Damals begannen die Barmherzigen Schwestern mit ihrem Dienst am Nächsten.

Auch in den Kriegsjahren wirkten die Schwestern weiter. Und auch im Dritten Reich, als alle katholischen Vereinsaktivitäten verboten waren, setzten sie sich für die kranken Menschen ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte das Amtsgericht Augsburg den Verein auflösen. Der Grund dafür war, dass die Schwestern zwar jahrzehntelang die Menschen gepflegt, aber keine Vereinsversammlungen abgehalten hatten. Um die Auflösung zu verhindern, wandten sich die Schwestern an den damaligen Direktor der Augusta-Bank? Anton Schenk. Er kümmerte sich um den Ambulanten Krankenpflegeverein. Bis zu seinem Tod im Oktober 2009 war er für die Sozialstation ein Ratgeber.

Anton Schenk schaffte es, die ambulante Krankenpflege in Lechhausen zu sichern. Da die Pfarreien aus Geldmangel den Verein nicht unterstützen konnten, mobilisierte er die ehemaligen Mitglieder und gründete den Ambulanten Krankenpflegeverein neu. Im Jahr 1976 stellte er die Weichen für die Gründung der ersten Sozialstation in Augsburg. Damals wurde das kritisch diskutiert. Heute prägt es die ambulante Krankenpflege.

Details

Die Sozialstation Augsburg-Lechhausen wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen gefördert. Jeder kann die Arbeit unterstützen, indem er Mitglied des Vereins wird. Mit den Mitgliedsbeiträgen können Angebote realisiert werden, die von keinem Kostenträger finanziert werden. Auch Sachspenden, Grabspenden, Vermächtnisse oder eine tätige Mithilfe als Ehrenamtlicher werden gerne angenommen.

Die Sozialstation Augsburg-Lechhausen bietet an:

  • Kranken- und Altenpflege: Medizinische Versorgung nach ärztlicher Verordnung, alle Leistungen der Pflegeversicherung, Körperpflege, Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme, hauswirtschaftliche Versorgung, Beratung und Begleitung bei der Antragstellung zur Pflegeversicherung, seelsorgerliche Begleitung / Besuchsdienste, fachkundige Beratung in allen Fragen der Pflege, Beratung und Vermitllung für Pflegehilfsmittel, Gesprächskreise für pflegende Angehörige, Seminare zur Hauskrankenpflege ...
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Putzen, Waschen, Einkaufen, Frühjahrsputz, ...
  • Mobiler Menüdienst
  • Mobile Reha: Krankengymnastik, Ergotherapie
  • Gerontopsychiatrische Betreuung - Fachstelle für pflegende Angehörige: Hilfe für verwirrte alte Menschen und deren Angehörige, Beratung von Betroffenen und Angehörigen, Angehörigengruppen, Casemanagement, Kontaktvermittlung und Begleitung

Partner übernehmen die Kurzzeitpflege, die Familienpflege und die Fußpflege.

Öffnungszeiten

Bürozeiten
Montag - Donnerstag: 08.00 - 16.00 Uhr
Freitag 08.00 - 14.00 Uhr

Auch außerhalb dieser Zeiten sind Beratungstermine möglich. Auch Besuche zuhause sind möglich. Bei Notfällen ist die Sozialstation rund um die Uhr erreichbar: Tel. 0171/3037393.

Adresse

Sozialstation Augsburg-Lechhausen e. V.
Fachstelle für pflegende Angehörige
Kantstraße 4
86167 Augsburg

Tel. 0821/720550
Fax. 0821/7205515
E-Mail: info@sozialstation-lechhausen.de


Weblinks


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