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Sicherheit

Allgemeines

Wer sich in Augsburg nicht sicher fühlt, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat im Jahr 2006 in einer Studie festgestellt, dass Augsburg zu den Rentner-Städten gehört. Konkret: In jedem zweiten Augsburger Haushalt ist der "Vorstand" ein Rentner. Damit gehört Augsburg zur Spitzengruppe der Seniorenresidenzen - in einer Liga mit Städten wie Hof?, Bamberg?, Passau? und Landshut. Getoppt werden diese Städte nur noch von Schweinfurt?, was den Rentner-Anteil angeht: In Schweinfurt? sind 53 % aller Haushaltsvorstände Rentner.

Auffällig daran: Die meisten Seniorenresidenzen befinden sich im Süden Deutschlands, sprich in Bayern. Liegt es an der Innenpolitik des Freistaates?? Daran, dass hier von der Polizei "durchgegriffen" wird? Jedenfalls gehören bayerische Städte auch zu den sichersten Städten Deutschlands. Und Augsburg nimmt hier einen Spitzenplatz ein - trotz eines hohen Anteils an Menschen mit Migrationshintergrund.

In Umfragen der Lokalpresse betonen Augsburger Bürger immer wieder, dass sie sich in ihrer Stadt sicher fühlen. Hinzu kommt, dass in Augsburg ein starkes Engagement in Sicherheitsfragen feststellbar ist. Immer wieder kann man in der Tagespresse über Beispiele von Zivilcourage lesen. In manchen Stadtteilen gibt es auch Bürger, die ehrenamtlich polizeiliche Dienste übernehmen. In der Innenstadt patrouillieren Angestellte der Stadt, um Radler oder "Schmutzfinke" zur Rechenschaft zu ziehen, an Verkehrsknotenpunkten beäugen so genannte "Schwarze Sheriffs" das Geschehen. Videoüberwachung gibt es nur an ganz wenigen Stellen - etwa am Hauptbahnhof.

Geschichte

Zur Zeit der unkontrollierten Flüchlingsströme nach Deutschland ab dem Jahr 2015 diskutierte auch Augsburg über das Sicherheitsgefühl in der Stadt. Viele forderten in diesen Jahren mehr Videoüberwachung (z. B. die CSU), während andere eine stärkere Videoüberwachung ablehnten (z. B. GRÜNEN). Parteiübergreifend war man der Auffassung, dass Augsburg eine bessere personelle Ausstattung der Polizei brauche, damit diese in der Lage sei, mehr Präsenz zu zeigen. Neben einer guten personellen Ausstattung der Polizei seien aber auch mehr Sozialprojekte, gerade an sog. Brennpunkten wie etwa dem Helmut-Haller-Platz, Bildungs- und Schulaktionen z. B. zum Thema Zivilcourage sowie Aufklärung und Informationen im Vorfeld von bestimmten Großereignissen und Feiern wichtig. Vorstellbar war auch, dass bei solchen Ereignissen punktuell eine sog. mobile Videoüberwachung eingesetzt werden könnte, wenn es Anhaltspunkte und Erfahrungswerte gibt, die für eine entsprechende Gefährdungslage sprechen.

Details

Die Aufklärungsquote bei Verbrechen in Augsburg und Nordschwaben? von 72,1 Prozent im Jahr 2015, die gegenüber dem Jahr 2014 sogar um 4,8 Prozent gestiegen ist, zeigt, dass die Menschen in Augsburg ausgesprochen sicher leben.

Weblinks


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