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Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren

ein Freilichtmuseum zu schwäbischen Bauernhöfen, das von einem Zweckverband um den Bezirk Schwaben in Illerbeuren betrieben wird

Allgemeines

Als Freilichtmuseum ist das Schwäbische Bauernhofmuseum in Illerbeuren eine Antwort auf die industriellen und kulturellen Veränderungen der Landwirtschaft des Raumes im 19. und 20. Jahrhundert und versucht die Erinnerung an das Leben und Arbeiten der Generationen vor uns zu bewahren, indem es ländliche Baudenkmäler aus Schwaben bewahrt. Es sind etwa 30 eingerichtete Häuser, die das frühere Landleben on den Alpen bis zum Ries, vom Bodensee bis in die Gegend von Aichach zeigen. Dazu kommen aber noch spezielle Objektsammlungen, thematische Ausstellungen und anderes, was zum Verständnis der ländlichen Kulturgeschichte in Schwaben beiträgt.

Die gezeigten Häuser sind aus allen Gegenden des Bezirk Schwabens zusammengetragen und sind so verschieden wie die Bauern und Handwerker, die darin lebten. Die dargestellte Zeitspanne umfasst vier Jahrhunderte. Eine große Ausstellung "Landtechnik" will die Zusammenhänge zwischen Technik, Landwirtschaft und ländlicher Gesellschaft verdeutlichen, jährlich wechselnde Sonderausstellungen zeigen bestimmte Themen des kulturellen Erbes.

Das Ausstellungsgelände liegt oberhalb der Iller?, wo alten Kulturpflanzen Platz zum Wachsen gegeben ist und Haustierrassen der letzten Jahrhunderte gehalten werden. Auch etwa 80 selten gewordene Apfel- und Birnsorten säumen die Wege und bilden die alte Landschaft ab.

Das Museum ist in die Baugruppen "Altes Museumsdorf", "Technik auf dem Lande", "Mittelschwaben" und "Torfwirtschaft" eingeteilt. In allen diesen Bereichen kann man die Vielfalt der Gerätschaften zur Feld- und Waldarbeit, der Trachten, des Schmucks, der Alltagskleidung etc. erleben. An besonderen Aktionstagen kann man sogar mitmachen: beim Brotbacken oder Wäschewaschen. Gefeiert werden hier auch die kirchlichen Festtage wie Palmsonntag, Maria Himmelfahrt oder Leonhardi. Und wer sich erholen möchte, dem stehen zwei Gasthäuser ("Gromerhof" und "Torfwirtschaft Otto Hamp") zur Verfügung.

Das Museum in Illerbeuren wird von einem Zweckverband getragen, zu dem der Bezirk Schwaben, der Landkreis Unterallgäu und der Heimatdienst Illertal e. V. gehören. Zu dem Freilichtmuseum gehört auch das Schwäbische Schützenmuseum?.

Geschichte

Die erste Stufe des heutigen Museums war ein Heimatmuseum, das 1955 gegründet wurde. Es war das erste Freilichtmuseum in Süddeutschland? und wird seitdem kontinuierlich ausgebaut, was dadurch möglich wurde, dass man ständig neue Grundstücksflächen hinzukaufte.

Details

Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren ist das größte bayerische Freilichtmuseum. Es hat mehr als 20 Häuser, zu denen jährlich etwa 60.000 bis 80.000 Besucher kommen. Gleichzeitig ist es Bildungsstätte in der Vermittlung alter bäuerlicher Kultur und Lebensweise.

Gleich dem Schwäbischen Bauernhofmuseum Illerbeuren liegt in einem renovierten Pfarrstadel das Schwäbische Schützenmuseum?.

Besonders bemüht sich das Museum um die kleinen Museumsbesucher. Sie können während der gesamten Saison pädagogische Programme und Museumstage mit ländlichen und bäuerlichen Themen besuchen. Die Angebote sind nach Alter und Interesse differenziert. Kinder erfahren, wie Menschen früher gelebt haben im Spiel und in der Gruppe.

Weblinks


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