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Sankt-Barbaraturm

Ein ehemaliger Augsburger-Wohnturm.

Allgemeines

Der Sankt-Barbaraturm lag zwischen dem ehemaligen Riedingerhaus und dem Ostchor des Doms.

Seinen Namen hat er von der katholischen Heiligen Barbara. Sie wurde in der katholischen Symbolik mit einem Turm dargestellt, weil sie der Legende nach von ihrem Vater in einem Turm festgesetzt worden war. Es lag deshalb auch nahe, in Augsburg einen Turm nach ihr zu benennen. Das katholische Brauchtum sprach auch von den "Drei heiligen Mad’ln", zu denen neben der heiligen Barbara noch die heilige Margarethe und Katharina gehörten. Gläubige erinnerten sich mit dem folgenden Spruch an sie: "Sankt Barbara mit dem Turm, Sankt Margreth’ mit dem Wurm (= Drachen in der Legende), Sankt Kathrein mit dem Rad’l, das sind die heiligen Mad’ln."

Geschichte

Errichtet wurde der Turm im 12. Jahrhundert, wahrscheinlich um 1150, als Wehrturm.

Das Augsburger Stadtlexikon schreibt, dass er auf dem Stadtplan von Jörg Seld? von 1521 mit Zinnen bekrönt dargestellt wird. Etwa ein Jahrhundert später ist er auf dem Stadtplan von Wolfgang Kilian? mit einem Zeltdach zu sehen.

In der Februar-Bombardierung der Stadt im Jahr 1944 wurde der Turm schwer beschädigt, doch blieb er noch bis Mai 1948 stehen, bevor er abgebrochen wurde.

Details

Der Turm hatte ein so genanntes Zeltdach. Der Turm gehörte zu dem alten Königshof?, der zwischen der Bischofsstadt und dem Obstmarkt lag. Es war das letzte noch vom Königshof? übrig gebliebene Gebäude in Augsburg.

Weblinks


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