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Rundgang im Augsburger Zoo

Der Augsburger Zoo bietet etwa 50 Gehege. Er ist als Erlebniswelt vor allem für jüngere Besucher aufgebaut und hat viele Attraktionen. Kinder lieben neben der Tierwelt den großen Spielplatz mit den Klettergerüsten, dem Spielturm, den Rutschen und Karussels. Ein Rundgang durch die etwa 22 Hektar besonders kinder- und familienfreundliche Zoofläche dauert ungefähr zwei Stunden.

Eingangsbereich im Süden

Der Eingangsbereich des Augsburger Zoos liegt im Süden. Vor dem Eingang liegt zwischen der Paul-Eipper-Straße im Westen, der Siebentischstraße im Süden und dem Dr.-Ziegenspeck-Weg? im Osten ein großer Parkplatz und gleich anschließend im Osten des Dr.-Ziegenspeck-Wegs? die Haltestelle der Buslinie 32?.

Gleich bei der Kasse am Eingang befindet sich ein Wickelraum, ein Souvenirshop und ein WC. Östlich davon kann man Mantelpaviane und Rotbüffel erleben. Westlich des Kassenbereichs schließt das Zoobähnle an, wo auch die Dahomé-Rinder, Miniponys und Zwergziegen zu finden sind. Etwas weiter westlich schließen sich die Zwergesel, die Zooschule, ein WC mit Wickelraum, der Kinderspielplatz mit einem Imbiss, die Meerschweinchen und die Kaninchen an.

Direkt im Anschluss an den Kassenbereich findet sich in gerader nördlicher Linie das Löwenhaus mit dem Freigehege. Bei diesem Löwenbereich leben auch die Amurkatzen, die Fenneks und die Streifenhyänen. Glasscheiben trennen die Besucher in den Raubtieranlagen von den beeindruckenden Großkatzen. Eine Anlage für Tiger und Amur-Leoparden weist ein Wasserbecken mit sechs Metern Tiefe auf, in dem sich die guten Schwimmer tummeln.

Osten

Im Anschluss an die Mantelpaviane und Rotbüffel im Eingangsbereich des Zoos finden sich im Osten die Onager, die Sichler-Voliere und die Tropenhalle mit ihrer Außenvoliere. Westlich der Sichler-Voliere lebt der Sumatra-Tiger.

Im Osten zwischen der westlichen Festwiese und der weiter östlich gelegenen Tropenhalle liegt die Seebärenanlage, die 2007 eröffnet wurde.

Die Tropenhalle des Zoos bringt Besuchern die Bedeutung der Tropen- und Regenwälder nahe. Große Volieren bilden die Biotope Südasiens, Indiens, der Molukken, Afrikas und Südamerikas so nach, dass man einen ersten Eindruck von der Artenvielfalt gewinnt. Auch die Flora dieser Regionen wird auf diese Weise vermittelt.

Nördlich der Tropenhalle, aber noch im östlichen Zoo-Bereich, findet sich die begehbare Vogelvoliere. Hier leben etwa 50 Vögel, die zu knapp 20 verschiedenen Vogelarten gehören: z. B. Blauflügelenten, Abdimstörche, Nachtreiher ... vor allem Vögel, die in Asien oder Europa zu Hause sind. Aber auch Inka-Seeschwalben aus Südamerika haben hier ihr Gelände gefunden. Alle Arten finden in der begehbaren Vogelvoliere die ihnen gemäße Umgebung. Dazu gehören eine kleine Teichlandschaft und etwa 1.000 Quadratmeter Platz. Weil genügend Futterstellen und Nistplätze vorhanden sind, komen die Vögel gut miteinander aus, auch wenn sie so in freier Wildbahn nicht aufeinander treffen würden. Ein Stromzaun schützt die Anlage gegen Marder, Ratten und andere Eindringlinge.

Gleich im Anschluss etwas westlich sind die Magellan-Pinguine untergekommen.

Norden

Nördlich der begehbaren Vogelvoliere schließt sich eine Toilettenanlage an. Gleich in der Nähe leben die Seehunde und Flamingos, Kapuzineraffen, Degus und Nasenbären. Im Jahr 2005 bekamen die Seehunde eine neue Anlage mit der historischen Goggelesbrücke?. Weiter westlich im Norden kann man Mähnenwölfe, Kraniche, Enten und diverse andere Wasservögel, Störche, aber auch Wasserbüffel und Bennett-Kängurus erleben. Südlich davon liegt die große Festwiese des Zoos Augsburg.

Südlich dieser Festwiese streifen Nilgau-Antilopen, aber auch Alpakas und Nandus durch ihre Gehege. Noch etwas weiter südlich liegt die Zoogaststätte mit Biergarten, Souvenirshop, Wickelraum und WC. In unmittelbarer Nähe leben heimische Schlangen und heimische Amphibien.

Wendet sich der Besucher wieder weiter dem Norden des Zoos zu, kann er die Spornschildkröten, Kattas, Mohrenmakis, Mandrills, daghestanische Ture, Alpensteinböcke, Otter, Biber, heimische Fische und das Lech-Haus besuchen.

Ungefähr in der Mitte der nördlichen Zoo-Begrenzung liegt die Biber- und Otteranlage mit einheimischen Fischen. Biber leben in zwei Teichen mit Inseln und Biberburg. Mitten durch die Anlage können Besucher zum "Lech-Haus" spazieren, wo es Schlafboxen für die Tiere und Aquarien gibt, die typische Fische aus Lech und Wertach zeigen. Die Biberanlage hat eine Landfläche von etwa 300 Quadratmetern und eine Wasserfläche von etwa 140 Quadratmetern. Dazu gehört auf der rechten Seite des Geheges noch eine Fischotteranlage mit einer Landfläche von 190 und einer Wasserfläche von 150 Quadratmetern.

Eigene Bergtier-Felsen bringen den Besuchern das Leben von Wildziegen wie z. B. dem Daghestan-Tur (Kaukasischer Steinbock) oder dem Markhor nahe. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Schneeziegen der nordamerikanischen Felsengebirge von Alaska bis Montana gelten. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes sind dies Gemsenverwandte außerordentliche Kletterer selbst im wildesten Fels und können Saltos machen, wenn sie abstürzen.

Westen

Die frühere Hirschwiese, die etwa 3 Hektar misst, wurde zu einem wunderbaren Afrika-Panorama gestaltet und gehört zu den schönsten Afrika-Panoramen in deutschen Zoos. Hier konnte man bzw. kann man so seltene Tiere wie Rothschild- oder Baringo-Giraffen, Watussi-Rinder, Blessböcke, südliche Hornraben oder Grevy-Zebras besichtigen. Gerne gehen die Besucher auch zur Pavian-Insel.

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An Reptilien und Amphibien beherbergt der Augsburger Zoo etwa 30 Arten und 110 Tiere. Dazu gehören Alligatoren, Leguane, verschiedene Schlangen- und Froscharten sowie Warane. Hinter der Zoogaststätte steht das Reptilienhaus zusammen mit dem Schimpansen- und Elefantenhaus zu Beginn des Zoo-Westteils.

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Im Norden des Westteils leben die Pelikane. Ein schönes großes Braunbären-Gehege im Nordwesten löste eine frühere Betonanlage ab, die nicht sehr groß war. Weiter Richtung Westen leben Bartkäuze, Enten und Zwergflamingos. Am äußersten westlichen Rand lassen sich nach dem Giraffenhaus Erdmännchen und Schneeziegen beobachten. Erdmännchen wurden bereits früher im Augsburger Zoo gehalten, allerdings unter suboptimalen Bedingungen. Nach der Eröffnung der Anlage gehörten die Erdmännchen bald zu den Besucherlieblingen im Augsburger Zoo. Drei Männchen aus dem Zoo Köln und zwei Weibchen aus dem Tierpark Ueckermünde bildeten die ursprüngliche Gruppe. Die Erdmännchenanlage gibt es seit 2006. Südlich der Schneeziegen liegt das Bistro "Halbzeit" mit Wickelraum, Terrasse und WC.

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Die Elefanten-Freianlage präsentierte früher sowohl indische wie afrikanische Elefanten. Von Mai bis September konnte man sogar einen Ritt oder ein persönliches Treffen mit den Elefanten vereinbaren. Im Moment leben nur noch asiatische Elefanten im Augsburger Zoo. Und um die Elefantenhaltung weiter betreiben zu können, bräuchte der Zoo Augsburg etwa 6 bis 8 Mio. Euro, je nach Ausführung eines neuen Elefantenhauses, das eine artgerechte Haltung ermöglichen würde. Da dem Zoo Augsburg entsprechende Gelder aus öffentlichen Händen fehlen, versucht der Freundeskreis des Augsburger Zoos einen Großteil dieser Gelder aufzubringen, denn ohne die Elefanten verlöre der Augsburger Zoo wohl seine Attraktivität, wie viele Befürworter einer neuen Elefantenanlage glauben.

Für die kleinen Besucher ist der Streichelzoo mit Schafen, Ziegen und anderen ungefährlichen Tieren eine besondere Attraktion. Auch "Rattenhausen", die Ponykutsche und die Mini-Eisenbahn mit ihrem ein Kilometer langen Rundkurs sorgen dafür, dass die Kleinen etwas zu entdecken haben und sich hier wohlfühlen.

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