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Rothenburg ob der Tauber

Allgemeines

Geschichte

Die Stadt, die zum Inbegriff einer romantischen Stadt wurde, beherbergte im Mittelalter eine bedeutende jüdische Gemeinde. 1180 wurde erstmals ein Jude für Rothenburg erwähnt. Im 13. Jahrhundert lebten 500 bis 600 Juden in der Stadt. Bei mehreren Pogromen wurde die Gemeinde ausgelöscht. Zur endgültigen Ausweisung aus der Reichsstadt kam es 1520. Aber es gab auch Zeiten der Akzeptanz, beispielweise als Rabbi Meir ben Baruch (gest. 1293) als weithin anerkannter Rechtsgelehrter in Rothenburg lehrte. Nach der Emanzipation entstand im 19. Jahrhundert erneut eine Gemeinde. Sie wurde in der NS-Zeit ausgelöscht. Überraschend viele Spuren zeugen noch heute vom Mit- und Gegeneinander von Juden und Christen, darunter der Heiligblut-Altar Tilmann Riemenschneiders in der Jakobs-Kirche und eine kleine Abteilung des Reichsstadtmuseums.

Details

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