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Reesepark

Allgemeines

Das Gelände ist nach der früheren Reese-Kaserne benannt, die darauf stand. Das Gebiet hat etwa 42 Hektar und wurde als „Grüngürtel Westpark“ bezeichnet, weil seine Grünfläche bis zum Sheridan-Park in Pfersee heranreichen soll. Das neue Viertel liegt zwischen Sommestraße? und Ulmer Straße.

Geschichte

Schon 1995 hat man erste Planungen für das Gelände entwickelt.

Seit 2002 wurden die Bürger im Umkreis des Gebietes in die Planungen miteinbezogen.

Im Frühjahr 2008 hat der Augsburger Stadtrat einen Bebauungsplan abgesegnet. Das Areal wurde der Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung? zur Vermarktung anvertraut. Gemäß den Plaungen von 2008 sollen auf dem Gelände Häuser entstehen, die etwa 2.500 Menschen Wohnraum bieten. Die Grünfläche soll 175.000 Quadratmeter ausmachen, auf 2,5 Hektar sollen Büros, Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie entstehen.

Im September 2008 wurden vom THW? große noch stehende Kamine auf dem Gelände gesprengt. Danach begann man das Viertel freizuräumen und die Überreste früherer Nutzung zu entsorgen. Nicht angetastet wurde dabei der Kulturpark West, eine Heimat Augsburger Künstler.

2013 liefen immer noch Abbruch- und Erschließungsmaßnahmen im Reesepark und man begann mt dem Bau des zentralen Wegeerschließungsbands. Damals waren in den westlichen Teilen des Viertels bereits etwa 70.000 Quadratmeter Flächen für Wohnbau an Bauträger verkauft. In den folgenden Jahren sollten hier mehrere Hundert Wohneinheiten entstehen, während auf anderen Flächen des Geländes ein Nahversorgungszentrum, Büros, ein Pflegeheim, eine Schule und ein Kindergarten vorgesehen waren.

Im Juli 2017 wurden auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne von der Gregor Deurer GmbH & Co. KG 152 neue öffentlich geförderte Wohnungen errichtet.

Am 17. November 2016 forderten die GRÜNEN ein sozio-kulturelles Zentrum für den Reesepark - neben der reinen Wohnbebauung. Im gültigen Bebauungsplan des Reese-Areals sei schon immer ein so genanntes Platzhaltergebäude vorgesehen gewesen mit einer kulturellen Nutzung. Natürlich brauche Augsburg Wohnraum und es sollten auch möglichst viele Wohnungen auf dem Reesegelände entstehen, aber auch an das Quartier strukturierende Bauten sollte gedacht werden. Das Platzhaltergebäude sollte als Anknüpfungspunkt für bestehende Akteure auf dem Gelände gebaut werden. Neben der Nutzung für Kultur und kulturelle Bildung sollten niederschwellige andere Angebote dort platziert werden, damit ein sozio-kulturelles Zentrum entsteht. Neben dem abraxas bekäme das Quartier dadurch einen weiteren kulturellen Impuls, gewinne an Attraktivität und bekäme evtl. sogar einen identitätsstiftenden Mittelpunkt.

Details

Auf dem ehemaligen Gebiet der Reese-Kaserne erinnern zwei Straßennamen an die ehemalige deutsche und US-amerikanische Militärnutzung des Areals. Drei Straßennamen sind Künstlern aus Kriegshaber und Oberhausen gewidmet. Drei Straßennamen würdigen Augsburger Frauen des 20. Jahrhunderts.

Lage


Weblinks


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