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Rechte Szene

Auch in Augsburg gibt es eine so genannte „Rechte Szene“.

Allgemeines

Auch Augsburg ist immer wieder Ort für Neo-Nazi-Aktionen, z. B. Demos von NPD, DVU?, Nationalem Augsburg? oder Nationaler Nationalisten Mering?. Volksverhetzung und rechte Gewalt sind hier keine Fremdworte.

Geschichte

2005 hob die Polizei im nördlichen Landkreis Augsburg ein Waffenlager einer „Wehrsportanlage“ mit Granaten, Sprengstoff und Maschinengewehren aus.

Im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass die Augsburger Justiz? mit ihr Schwierigkeiten hatte, indem Prozesse gestört wurden oder versucht wurde Verfahren lahm zu legen. Laut der Augsburger Allgemeinen vom 20. April 2009 soll der rechte bundesweit agierende „Rechtsnormen-Schutzverein“ auch bei der Justiz? in Augsburg verstärkt aufgetreten sein.

In Augsburg mahmen 2009 rechte Straf- und Gewalttaten um 10% zu, die Tendenz war steigend. Immer mehr AugsburgerInnen wurden Opfer rechter Attacken.

Im Oktober 2010 fand auf dem Elias-Holl-Platz die Veranstaltung Wehret des Anfängen - NPD Zentrale in Augsburg verhindern! statt. Die NPD hatte in Augsburg ein "Bürgerbüro" geplant.

augsburg.tv-Beitrag über den Rechtsextremismus in Augsburg und Umgebung im Jahr 2011

Die Januar-Ausgabe 2011 der NPD -Publikation "Neues Schwaben" erklärte einen Verzicht der Rechten, anlässlich der Augsburger Bombennacht vom 24./25. Februar 1944 zu demonstrieren.

Anfang 2011 schlossen sich die DVU? und die NPD zusammen.

2011 durchsuchten etwa 150 Polizisten ungefähr 30 Wohnungen von Rechtsextremen in Augsburg und Umgebung und stellten Munition und eine Pistole sicher.

2013

In Oberhausen fand im Juni 2013 in einer Kneipe eine Neozazi-Versammlung statt, gegen die etwa 35 Neonazi-Gegner demonstrierten.

Anfang September 2013 demonstrierten mehr als 200 Augsburgerinnen und Augsburger auf dem Rathausplatz friedlich gegen eine rechtsextreme Kundgebung in der Stadt.

Für den 7. September 2013 riefen die Stadt Augsburg und das Bündnis für Menschenwürde? zu Gegendemonstrationen gegen Rechts auf. Für Samstag, den 7. September 2013, hatte die Gruppierung „Bürgerbewegung pro Deutschland“ eine Versammlung in Augsburg angemeldet. „pro Deutschland“ mit Sitz in Berlin war aus den islam- und fremdenfeindlichen Vorläufern „pro Köln e.V.“ und „pro NRW“ entstanden. Es war damals immer noch mit diesen als rechtsextrem eingestuften Organisationen personell sowie vor allem inhaltlich verbunden - so der Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2012. Unter dem Motto „Zuwanderung stoppen – Islamisierung verhindern“ wollte die Gruppierung in Augsburg vor dem „Islamischen Verein“ (Fuchswinkel) und dem Infoladen Ganze Bäckerei? (Reitmayrgäßchen?) demonstrieren.

2016

Im Oktober 2016 nahm die Polizei einen so genannten „Reichsbürger“ vor dem Strafjustizzentrum? fest. Im Juni 2016 wurde er wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung und Beleidigung von der Staatsanwaltschaft? angeklagt, kam aber im Oktober 2016 nicht zu seiner Verhandlung.

Details

Weblinks


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