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Realschule Maria Stern Göggingen

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Allgemeines

Die Realschule Maria Stern in Göggingen ist eine private Realschule für Mädchen und wird vom Schulwerk der Diözese Augsburg? betrieben. Eltern müssen, bevor Sie ihre Kinder an diese Schule schicken können, mit dem Schulwerk der Diözese Augsburg? einen Schulvertrag. Jeden Monat bezahlen sie für jedes Kind ein geringes Schulgeld. Seit dem Schuljahr 2005/2006 muss auch noch ein zusätzliches Büchergeld bezahlt werden.

Die Realschule ist sechsstufig. Als Wahlpflichtfächer werden angeboten: von der 7. bis zur 10. Klasse die Fächer Betriebswirtschaftslehre-Rechnungswesen, Wirtschaft und Recht sowie Textverarbeitung mit Kurzschrift, ebenfalls von Klasse 7. bis 10. Französisch und in der 8. Klasse Werken. 2007 hatte die Schule etwa 480 Schülerinnen und 16 Klassen.

Das Schulgebäude beheimatet sowohl die Realschule Maria Stern wie das Gymnasium Maria Stern? und ist im Stil der Neuen Sachlichkeit gebaut, weshalb es als Ensemble unter Denkmalsschutz steht. Zum Schulgebäude gehört auch die Schulkirche Sankt Klara. Das Ensemble ist von einem großen Garten umgeben.

Das Schulgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit und die Schulkirche St. Klara sind von einem großen Garten umgeben. Das ganze Ensemble steht unter Denkmalschutz. Erweiterungsbauten von 1982/83 und 1996-99 griffen den ursprünglichen Baustil bewusst auf. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs ist die Schule nicht mehr rein klösterlich:

Profil

Die Mädchenschule will Schülerinnen Gemeinschaft erleben lassen, Toleranz und Verantwortung für die Schöpfung wecken und eine Offenheit für die Begegnung mit Gott grundlegen. Das soll durch Projektarbeit und Teamgeist als Unterrichtprinzipien gefördert werden. Jeder Schülerin soll eine individuelle Förderung zukommen, so dass sie spezielle Begabungen entdecken und ihre Persönlichkeit ganzheitlich entfalten kann. Die Bildung soll zu Weltoffenheit führen und eine gute Vorbereitung auf Beruf und Studium, fern von Frauenklischees, sein. Besonderen Wert legt man darauf, dass die Schülerinnen Kunst und Kultur als Bereicherung erfahren, weshalb es Instrumentalunterricht und Ensemblespiel, Schultheater und besondere Projekte zu Kreativem Schreiben und zur Bildenden Kunst gibt.

Die Schule ist eine katholische Privatschule und versucht klare Werte im Sinne dieser Tradition zu vermitteln, was im momentanen gesellschaftlichen Wandel nicht immer einfach ist. Das heißt aber nicht, dass nur katholische Schülerinnen aufgenommen werden. Auch andersgläubige Schülerinnen sind willkommen, allerdings muss die Schule verlassen, wer während der Schulzeit aus seiner Kirche austritt. Die christliche Ausrichtung der Schule zeigt sich unter anderem im Schulgebet am Morgen, bei den konfessionellen Schulgottesdiensten, die meist von Schülerinnen vorbereitet werden, bei den Meditationen, die vor Schulbeginn in bestimmten Zeiten stattfinden, bei den so genannten "Tagen der Orientierung", bei der Tradition der Schulfirmung in der Schulkapelle und den dazu gehörigen Einkehrtagen für Firmbewerber, Eltern und Paten. Auch Bußgottesdienste und Beichtgelegenheiten für die Schülerinnen sind an der Schule keine Fremdworte. Eltern werden regelmäßig zu religiösen Veranstaltungen eingeladen und GCL-Gruppen ("Gemeinschaft christlichen Lebens") dienen der Profilierung als katholische Schule.

Als kirchliche Schule versucht man den gesellschaftlichen Wandel durch Werte-Erziehung im Sinne des heiligen Franziskus zu beeinflussen.

Die Realschule bietet überwiegend allgemeinbildende, zum kleineren Teil berufsorientierte Fächer.

Die Wahlpflichtfächergruppen ab der 7. Jahrgangsstufe

Gruppe II: Wirtschaft und Recht als Profilfach und Informationstechnologie als weiteres Vorrückungsfach

Gruppe IIIa: Französisch als 2. Pflichtfremdsprache

Gruppe IIIb: Werken als Profilfach und Technisches Zeichnen als weiteres Vorrückungsfach

Die Pausenregelung und Verpflegung: Schüler und Lehrkräfte können zwischen 9:30 und 12 Uhr Gebäck und Snacks, am Mittag ab 12:15 einen warmen Imbiss oder Salat kaufen. Das Mittagessen wird an der Schule zubereitet und im Speisesaal eingenommen. Über das genaue Stundenraster informiert die Webseite der Schule.

Besonderheiten

Südwestlich von der Schule liegt das Konventgebäude der Schwestern. Außerdem gibt es ein Tagesheim, das etwa 40 Plätze bietet. Vor allem Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 werden hier bei den Hausaufgaben betreut, können Mittagessen, Teepause machen und sich verschiedenen Freizeitaktivitäten hingeben.

Die Realschülerinnen der 9. Klassen machen ein Betriebspraktikum, um so die Berufswirklichkeit näher kennenzulernen. Dies wird fächerübergreifend im Unterricht begleitet. Mitarbeit an sozialen Brennpunkten soll Anstöße zur Selbsterfahrung und zur Einschätzung der eigenen Situation als Schülerin geben.

Es gibt einen Freundeskreis Maria Stern, der die Schule unterstützt.

Geschichte

Das "Haus zum Stern?" wurde als Kloster schon im Jahr 1258 gegründet. Irgendwann im 30jährigen Krieg zwischen 1618 und 1648 setzte man dem Hausnamen noch "Maria" hinzu, nun hieß es "Maria Stern".

Im Jahr der Hitlerschen Machtergreifung 1933 eröffneten die Franziskanerinnen vom Kloster Maria Stern? in dem damals noch selbständigen Göggingen eine Lehrerinnenbildungsanstalt. Bis 2000 waren die Augsburger Franziskanerinnen vom Kloster Maria Stern? Trägerinnen der Schule, die im Laufe der Jahre verschiedene Wandlungen mitmachte.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges war ein bedeutender Einschnitt. Die Schule war nun nicht mehr rein klösterlich, sonder entwickelte sich zunächst zu einem musischen Gymnasium. Später kam noch ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Zweig dazu, der seit 2003 die Bezeichnung "Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium" trägt.

Die Mittelschule bzw. Realschule war bis 1941 in Augsburg, und zwar im Inneren Pfaffengässchen? beheimatet. Nach und nach entwickelte sie sich zur Sechsstufigkeit. Ab der 7. Jahrgangsstufe bietet sie die Wahlpflichtfächergruppen II (kaufmännisch), IIIa (Französisch als 2. Fremdsprache) und IIIb (Werken als Profilfach). Mit der sechsstufigen Realschule begann man im Jahr 1992.

In den Jahren 1982/1983 und 1996 bis 1999 mussten die Schulräume erweitert werden. Dabei griff man den ursprünglichen Baustil der Neuen Sachlichkeit ganz bewusst wieder auf.

Am 1. Januar 2001 erlebte die Schule einen großen Eingriff. Die Leitung ging von den Franziskanerinnen vom Kloster Maria Stern? an das Schulwerk der Diözese Augsburg? über, das die Trägerschaft von Gymnasium und Realschule Maria Stern übernahm.

Seit 2001 wird an der Realschule auch Informationstechnologie (IT) angeboten.

Auszeichnungen

Im Jahr 2008 beteiligte sich das Schulbistro an dem bayerischen Ernährungswettbewerb S.P.I.C.E und erhielt eine von zehn Auszeichnungen, weil es besonders gesunde Ernährung anbot.

Adresse

Realschule Maria Stern Augsburg
des Schulwerks der Diözese Augsburg
Gögginger Straße 132
86199 Augsburg

Tel: 0821 / 90 666-0
Fax: 0821 / 90 666-135
[email protected]


Weblinks


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