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Rampp, Gerhard

Augsburger Autor, Ethiklehrer und Kirchenkritiker.

Leben und Wirken

Geboren wurde Gerhard Rampp 1950.

1977 trat er aus der Kirche aus und gründete den Bund für Geistesfreiheit Augsburg in Regensburg?.

1980/1981 beteiligte er sich am Aufbau der Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben?, wo er vom Mai 1981 bis November 1990 Bundesschatzmeister war. Ebenfalls 1981 begann er als Mitarbeiter der Zeitschrift MIZ zu arbeiten (MIZ = Materialien und Informationen zur Zeit, ein politisches Journal der Konfessionslosen und AtheistInnen), deren Rubrik "Internationale Rundschau" er von 1983 bis 1988 leitete.

Von 1982 bis 2007 war er 1. Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit Augsburg, danach übernahm er das Amt des 2. Vorsitzenden.

Ab 1986 organisierte Gerhard Rampp mehrere Kirchenaustrittskampagnen in Bayern.

Von Mai 1993 bis November 1994 war er erneut Bundesschatzmeister der Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben?, ab 1994 bis 2006 Revisor. 2006 wurde er Beisitzer im Präsidium der Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben? und noch im gleichen Jahr Vizepräsident mit dem Zuständigkeitsbereich "Internationale Kontakte".

Zwischen 1999 und 2005 arbeitete er als Rundfunksprecher des Bundes für Geistesfreiheit Bayern.

2006 übernahm Gerhard Rampp wieder die Leitung der Rubrik "Internationale Rundschau" der MIZ.

Gerhard Rampp engagierte sich auf im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung, einer Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus, und als Sprecher des Bundes für Geistesfreiheit Augsburg.

Werk

Gerhard Rampp hat im Rundfunk und in der Presse oft zu den Themen Kirche und Geld, Humanes Sterben, Konfessionslose im öffentlichen Schulwesen, Religionssoziologie sowie Europäische Aufklärung veröffentlicht.

Sonstiges

Immer wieder beschäftigte sich Gerhard Rampp mit der Frage: Wie wird die Kirchensteuer verwendet? Als Antwort arbeitete er im Laufe der Jahre heraus, dass die Kirchen weniger als 10% der Kirchensteuer für öffentlich-soziale Zwecke verwenden, aber rund 2/3 der Kirchensteuer für die Bezahlung der Pfarrer und das sonstige Kirchenpersonal aufwenden - ohne Betrachtung der Caritas und des Diakonischen Werks.

Wie werden eigentlich die kirchlichen Sozialeinrichtungen finanziert? ist die zweite Frage, die Gerhard Rampp immer wieder untersucht hat. Eine Frage, die auch Konfessionsfreie, also Nicht-Kirchensteuerzahler, interessiert. Kindergärten, so Gerhard Rampp, werden nur zu etwa 7% aus der Kirchensteuer bezahlt. Selbst kirchliche Schulen werden im Durchschnitt zu etwa 90% aus staatlichen Mitteln finanziert.

Weblinks


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