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Rabl, Bruno

ein Augsburger Autor und Wirtschaftsjurist

Bruno Rabl, 2016 - (c) by Bruno Rabl

Leben und Wirken

Bruno Rabl wurde am 2. April 1963 in Augsburg geboren. Von 1969 bis 1973 besuchte er die Volksschule in der Firnhaberau und anschließend das Peutinger-Gymnasium, wo er 1982 das Abitur machte.

Den Grundwehrdienst leistete er in Roth? bei Nürnberg und in Lagerlechfeld? bei Landsberg? ab.

Zwischen 1983 und 1987 studierte er an der Universität Augsburg Rechtswissenschaften, die juristische Zwischenprüfung bestand er mit einer Prädikatsnote. Nach Gerichtsstationen am Amtsgericht Lindau und am Landgericht Memmingen entschloss sich Bruno Rabl 1987 für einen anderen beruflichen Weg. Er wollte nicht mehr nur juristisch tätig sein, sondern vor allem auch betriebswirtschaftlich.

Bei Peek & Cloppenburg? absolvierte Bruno Rabl ein betriebswirtschaftliches Trainee-Programm. Er wurde Substitut, Abteilungsleiter und stellvertretender Geschäftsleiter. 1993 wechselte er als Geschäftsleiter zur Krauss-Gruppe in Böblingen und war für zwei große Handelsbetriebe mit über 200 Beschäftigten verantwortlich. Von 1995 bis 1996 arbeitete er als Geschäftsleiter bei der Metro-Gruppe.

1997 machte sich Bruno Rabl als Wirtschaftsjurist und Autor selbständig. Das Schreiben und Veröffentlichen von Texten gewann immer mehr an Bedeutung.

Rabls erster Roman entstand in den Jahren von 1999 bis 2004 und 2005 veröffentlichte er den Krimi "Tod durch Alkylphosphat".

In den Jahren 2006 bis 2009 war Bruno Rabl an dem Film "Mango Tango" von Marianne Hettinger (Nani Film) beteiligt – er wählte in Deutschland zahlreiche Drehorte aus, holte die Drehgenehmigungen ein und machte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Von 2009 bis 2011 wirkte Bruno Rabl als Co-Autor an dem Drehbuch "Auch eine Taube muss mal" (Arbeitstitel) mit. Es entstand auf der Basis des Romanes "Was weiß die Taube auf dem Dach von Liebe?", der von der renommierten Kinder- und Jugendbuchautorin Marliese Arold stammt. Das Filmprojekt scheiterte jedoch an der Finanzierung.

2013 kam die in Novellenform verfasste Streitschrift "Wenn Reichtum tötet" von Bruno Rabl auf den Markt. Darin prangert der Augsburger Autor die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion Bangladeschs an. Im Frühjahr 2015 erreichte "Wenn Reichtum tötet" den Deutschen Bundestag – einige Mitglieder im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung waren auf die Novelle und Streitschrift aufmerksam geworden und kontaktierten Bruno Rabl. Mit Uwe Kekeritz (Md B?, Sprecher für Entwicklungspolitik der Grünen im Bundestag) gab es ein Treffen in Augsburg.

2016 publizierte der Augsburger Schriftsteller die Erzählung "Eine rabenschwarze Seele" (Erzählung und Briefe). Darin beschreibt er die Beziehungslosigkeit in der postmodernen Gesellschaft. Die Erzählung handelt von einem Jungen, der eine schreckliche Kindheit erlebt und schließlich zum Mörder wird. Dazu kommt eine Auswahl von Briefen, die Bruno Rabl in der Zeit von 2010 bis 2015 schrieb: In manchen spielen schwäbische und bayerische Politgrößen eine Rolle.

Neben diesen Büchern veröffentlichte Bruno Rabl mehr als 100 weitere Texte in Zeitungen oder auf Online-Portalen, meist zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen.

Sonstiges

Bruno Rabl gehört seit 2016 dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) an.

Weblinks


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