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Proviantbach

Allgemeines

Geschichte

Im Mittelalter lag an der Stelle, die später den Schlacht- und Viehhof Augsburg beherbergte, ein Vorratslager der Stadt Augsburg. Hier sammelte man Vorräte für Not-, Kriegs- und Hungerzeiten. Die Lage war ideal, da die Vorräte über den Proviantbach leicht per Floß herangeschafft werden konnte.

Als in Zeiten der Industrialisierung Augsburgs der Proviantbach mit immer mehr Turbinenanlagen bestückt wurde, war die Flößerei hier trotz eigens angelegter "Flößergassen" immer schwieriger, denn die Turbinenanlagen mussten während festgelegter Zeiten abgestellt werden, um den Flößen ein Durchkommen zu ermöglichen. Dies stieß bald auf den Widerstand der ansässigen Unternehmen, so dass die Flößerei bald aufgegeben werden musste.

Details

Blickt man von der Brücke an der Johannes-Haag-Straße bachabwärts, sieht man über einem der beiden Proviantbacharme ein Häuschen über dem Proviantbach. Dabei handelt es sich um die Turbinenhalle des ersten Produktionsstandorts der Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei Augsburg. Neben diesem Turbinenhaus stand das Werk I der Fabrik, der so genannte "Spinnerei-Altbau", der zwischen 1837 und 1840 erbaut und im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört wurde, so dass man ihn abriss und heute nur noch dieses Turbinenhaus von ihm Zeugnis ablegt.

Weblinks


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