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Pröll, Anna

Eine Augsburger Widerstandskämpferin gegen die Nationalsozialisten?.

Leben und Wirken

Bis 1945

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Geboren wurde Anna Pröll 1916 in der Augsburger Straße 5 in Pfersee. Ihr Geburtsname war Anna Nolan. In Pfersee geht sie auch zur Schule und ist im Sportverein Pfersee aktiv. Nach der Schule lernt sie den Beruf der Verkäuferin.

Ihre politische Überzeugung wurde schon früh im Elternhaus geprägt. Ihr Vater Karl Nolan war KPD-Mitglied, ihre Mutter war Mitglied der Roten Hilfe.

1931 trat Anna Pröll mit 15 Jahren dem kommunistischen Jugendverband KJVD an. Sie hatte ihren Vater von einer Versammlung der KPD abgeholt und dabei Teile einer Rede über die Arbeitsbedingungen von Augsburger Arbeiterinnen gehört, was sie zu diesem Schritt bewegte.

1932 verhaftete man Anna Prölls Vater wegen "Zersetzung der Reichswehr". Durch diese Verhaftung des Webmeisters einer Augsburger Spinnerei verlor der seine Arbeit und die Familie die Betriebswohnung.

1933 wurde Rosa Pröll, die Mutter von Anna Pröll, verhaftet, weil sie Mitglied der Roten Hilfe war. Das führte zu einem "Stocken in der politischen Arbeit für uns ... Wir Jungen, wir haben ja schon vorher Polizeiverhöre geübt. Man war also schon gefasst, dass das kommen kann. Dann, wie meine Eltern verhaftet waren, bin ich jeden Tag nach der Arbeit vor dem Katzenstadel? gestanden, wo meine Mutter einsaß. Mein Vater war ja schon längst nicht mehr in Augsburg, der war in Dachau."

Nun schloss sich auch Anna Proell dem Widerstand an und wurde Mitglied in einer Gruppe Jugendlicher, die politisch gegen die Nationalsozialisten? in Augsburg arbeiteten. Die Gruppe hatte auch Kontakt mit noch bestehenden Münchener kommunistischen Jugendgruppen, von denen sie Zeitschriften und Losungen bekam, die sie nachts in Augsburger Arbeitervierteln verteilten. Auch eigene Flugblätter wurden mit einer Handpresse gedruckt. In einem dieser Flugblätter, das in Oberhausen verteilt wurde, hieß es: "Proleten! Kampfgenossen! Unaufhaltsam wütet der Mordfaschismus weiter. Täglich fordert der Aasgeier des Kapitalismus neue Opfer. 50.000 revolutionäre Arbeiter schmachten im Kerker. Wollt Ihr sie wie Freiwild den faschistischen Tyrannen ausgesetzt lassen? Arbeiter heraus! Duldet es nicht länger. Es ist Blut von Eurem Blut. Darum kämpft mit uns Kommunisten!" Die Gruppe schrieb darüberhinaus auch an Litfasssäulen und Häuserwände Widerstandsaufrufe gegen das Nazi-Regime.

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Nach einer Großrazzia im Arbeiterviertel Wertach Vorstadt wurden Anna Pröll und ihre Genossen am 1. September 1933 verhaftet. "Ein Mädchen die Seele des Ganzen" titelte eine Tageszeitung die Zerschlagung der Widerstandsgruppe.

Mit anderen jungen Leuten wurde Anna Pröll im Juni 1934 vor dem Oberlandesgericht München? angeklagt, eine Widerstandsgruppe aufgebaut zu haben ("Vorbereitung zum Hochverrat"). Im März 1935 folgte die Anklage, eine Nachfolgegruppe aufgebaut zu haben. Man verurteilte sie zu einer Haftstrafe von 21 Monaten im Frauengefängnis Aichach?. Wegen Kontaktaufnahme zu einer mitgefangenen Genossin kam sie für kurze Zeit ins Münchener Zuchthaus Stadelheim in Dunkelhaft.

Ihre Entlassung aus dem Frauengefängnis Aichach? bedeutete nicht die Freiheit, sondern Schutzhaft. Wie alle politisch Verurteilten wurde sie in ein Konzentrationslager eingeliefert: in das KZ Moringen (Mai 1936), wo sie im Frühjahr 1937 auch den Besuch Heinrich Himmlers erlebte. Himmler beschimpfte die Frauen im Lager auf unflätigste Weise und fragte unter anderem auch Anna Pröll, ob sich ihre Einstellung zum "Dritten Reich" inzwischen gebessert habe. Anna Pröll antwortete ihm: "Ich habe es bis jetzt nur von der schlechtesten Seite kennengelernt."

Nur weil sie in dem Lager gegenseitige Solidarität erlebt, kann sich diese Zeit durchstehen. Vor ihrer Entlassung im Jahr 1937 wird Anna Pröll noch in das KZ Ravensbrück überstellt. Entlassen wird sie von dort mit der Auflage, sich täglich bei der Polizei zu melden. Obwohl ihr Privatleben von nun an ständig überwacht wurde, verlobte sie sich mit Josef Pröll. Er hatte wie sie schon einige Jahre KZ-Haft hinter sich. Trotz des polizeilichen Einspruchs heirateten die beiden.

Schon im kommunistischen Jugendverband war Anna Pröll die Jüngste. So blieb es auch im Zuchthaus und im Konzentrationslager. Überall auf ihrem Leidensweg erregte sie die mütterliche Zuwendung von älteren Mitgefangenen. Man gab ihr Essen und Kleidung ab - vor allem ihre sieben Jahre ältere Mitgefangene Centa Beimler sorgte für das Überleben von Anna Pröll. Beide Frauen blieben bis zum Tod von Centa Beimler im Jahr 2000 enge Freundinnen.

Kurz nach dem Kriegsausbruch 1939 wurde Josef Pröll wieder verhaftet und kam für weitere Jahre in KZ-Haft. Im gleichen Jahr 1939 wird Anna Prölls erster Sohn geboren.

Bei einem Bombenangriff auf Augsburg kam die Mutter von Anna Pröll im Gefängnis Katzenstadel? um.

Anna Pröll muss in einer Möbelfabrik, die Munitionskisten herstellt, arbeiten und wird von ihrem Chef der Sabotage verdächtigt. Im Frühjahr 1945 sollte sie noch als Flakhelferin eingezogen werden, konnte aber untertauchen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

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Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich Anna Pröll ehrenamtlichen sozialen Aufgaben zu und half in Not geratenen Menschen, die durch die Bombenangriffe alles verloren hatten. In Oberhausen gründete sie mit anderen sozial engagierten Frauen eine Nähstube, die Kinder und Jugendliche mit Kleidung versorgte. Weil sie politisch unbelastet war, gehörte sie dem am 5. Oktober 1945 von der amerikanischen Militärregierung eingesetzten Stadtbeirat? an – dem Vorgängerorgan des Stadtrates.

Die ersten Jahre nach dem Krieg waren nicht einfach für Anna Pröll und ihren Mann. Und auch noch während der ersten Jahre der CSU -Regierung und der Adenauer-Zeit spürten sie und ihr Mann Gleichgültigkeit, Abwehr und Feindseligkeit. Nur die Familienmitglieder der ehemals Verfolgten boten ihnen den wichtigen emotionalen Halt. Als K Zlerin? und Zuchthäuslerin stieß sie auf Ablehnung in Augsburg und hatte Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Das dürfte nicht zuletzt einer der Gründe gewesen sein, warum sie mit ihrem Mann 1952 nach Gersthofen zog. Deshalb konnte sie ihr Stadtratsmandat nicht wahrnehmen konnte, obwohl sie 1952 in den Augsburger Stadtrat gewählt worden war für die KPD?, der sie seit 1945 angehörte. Anna Pröll war sehr aktiv in der Augsburger KPD?, ihr Mann war im Kreisvorstand, sie kümmerte sich um den Frauenverband der KPD?.

Anna Pröll kämpfte gegen die Remilitarisierung der BRD und sprach sich für die Wiedervereinigung nach den Vorschlägen der Sowjetunion aus, die auf ein neutrales, bündnisfreies Deutschland hinausliefen. Doch dieser Kampf ging verloren und die KPD? wurde verboten. Ihr Mann war danach illegal für die KPD? tätig. Nachdem die KPD? verboten war, erlebte sie wie in der Nazizeit auch in der BRD wieder Haudurchsuchungen und Bespitzelungen. Neben ihrem Engagement in der VVN/ Bund der Antifaschisten trat Anna Pröll den Lagergemeinschaften Moringen und Ravensbrück an und war an der Gründung der DKP? beteiligt und seitdem Mitglied.

Bis ins hohe Alter betreute sie zusammen mit ihrem Mann Josef über zwanzig ehemalige Augsburger Häftlinge und Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Erst in den Endsechziger Jahren des letzten Jahrhunderts bröckelte die Macht der Konservativen und mit dem Erstarken der SPD, was zur Regierung Willy Brandts führte, wandelte sich das gesellschaftliche Klima der Bundesrepublik und das Schicksal der überlebenden Gegner und Opfer der nationalsozialistischen Diktatur fand zunehmendes Interesse vor allem bei jungen Menschen. Damals begann auch Anna Pröll begann, über die Reihen der ehemals Verfolgten hinaus, vor unterschiedlichsten Gruppen, vor allem aber in Schulen, über ihr Leben und die Geschichte ihrer Familie und ihrer Freunde aus dem Widerstand zu berichten.

1984 starb Anna Prölls Mann. Das ermunterte sie, über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg beharrlich und unermüdlich Zeugnis über die Verbrechen der Nazis abzulegen. Auch das erst sehr spät entstandene Interesse an der Geschichte von Frauen in den Jahren 1933-1945 trug dazu bei, dass Anna Pröll weit über den Augsburger Raum hinaus Zuhörer und Freunde fand.

Als besondere Aufgabe erkannte Anna Pröll für sich, sich für die Demokratie einzusetzen, für die Werte der Freiheit, des Friedens und der Gerechtigkeit einzustehen, um erneute Anzeichen von Intoleranz, Rassismus und Gewalt bereits im Keim zu ersticken. So trat sie dem Demokratischen Frauenbund? bei und machte in der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung mit. Auch die VVN baute Anna Pröll maßgeblich in Augsburg mit auf. Sie war noch bis ins hohe Alter in seinem Augsburger Kreisvorstand und im Landesvorstand Bayern.

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Immer wieder trat sie als Zeitzeugin des Terrorregimes vor jungen Menschen auf und berichtete ihnen von der Unmenschlichkeit, die damals herrschte. Dadurch versuchte sie die Jugendlichen für die Ideale eines freien, gerechten und friedlichen Gemeinwesens zu gewinnen. Am Gersthofer Gymnasium regte sie im Jahr 2000 in diesem Zusammenhang das Geschichtsprojekt "Zwangsarbeit in Gersthofen" an. Das war ein vielschichtiges Projekt. Die Schüler arbeiteten auf, das Fritz Pröll? im KZ Dora den Freitod gesucht hatte, um nicht Mithäftlinge denunzieren zu müssen; dass im KZ Dora unter Anleitung von Prof. Wernher von Braun die berüchtigten V-2 Raketen von Zwangsarbeitern unter unmenschlichsten Bedingungen produziert wurden; dass der Treibstoff der V-2 Rakete unter anderem in dem Gersthofer Rüstungsunternehmen „Transehe“, einer Tochter der IG Farben, mit Hilfe von italienischen Militärinternierten produziert wurde, die unter schlimmsten Bedingungen in einem Zwangsarbeiterlager am Rande Gersthofens dahinvegetierten.

Das Schulprojekt "Zwangsarbeit in Gersthofen" schlug hohe Wellen, unter anderem deshalb, weil der CSU-Bürgermeister Deffner den Schülern den Zugang zum Stadtarchiv Gersthofen? verweigerte und es von ihm erst gerichtlich erzwungen werden musste. So erst konnten die Schüler örtliche Unternehmer und Unternehmen eruieren, die Zwangsarbeiter beschäftigten. Man machte ehemalige Zwangsarbeiter aus Italien und der Ukraine ausfindig, besuchte sie und lud sie ein. Um ein wenig zur Wiedergutmachung bezutragen, sammelten die Schüler mehrere 10.000 Euro für die ehemaligen Geschädigten des Nazi-Regimes.

Am 28. Mai 2006 ist Anna Pröll in Augsburg gestorben.

Worte von Anna Pröll

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"Eigentlich möchte ich lieber schweigen. Es gibt zu wenig Worte in unserer deutschen Sprache, die all das Leid wiedergeben können, das die deutschen Faschisten über die Völker Europas gebracht haben..."

(Anna Pröll, undatiert)

"Aber wenn wir jetzt zusammenstehen und miteinander versuchen Völkerfreundschaft zu erkämpfen, aus der Vergangenheit zu lernen, dann wird der Frieden in der Welt keine Utopie sein. Schließt euch zusammen mit den Friedensfreunden in der ganzen Welt und denen in Amerika, dann wird es gelingen, dass unsere Enkel und Enkelskinder leben können in Frieden – ohne Angst vor den Bombern. Das ist aber auch eine weitere Aufgabe: Langen wir uns an die Brust und fragen wir: Wachsen die alles vernichtenden Waffen auf den Bäumen? – Oder? Da müssen wir ansetzen, wenn wir verhindern wollen, dass weiterhin Leben zerstört wird."

(Auf dem Augsburger Ostermarsch 2003)

"Mitten im ersten Weltkrieg bin ich geboren. Als ich das Laufen lernte, war immer noch kein Frieden. Und als ich Nachdenken lernte, sprach man wieder vom Krieg. 1939 habe ich selbst erfahren, was Krieg für die Menschen bedeutet. Und heute im hohen Alter bin ich wieder eine von denen, die gegen den Krieg auftreten. Den Krieg wollten wir damals verhindern. `Wer Hitler wählt – wählt den Krieg´, so stand es auf Augsburger Fabrikschloten. Es war die Zeit, als Mut auch Verurteilung, als Zivilcourage den Tod bedeuten konnte. Auf diesem Hause (dem Augsburger Rathaus) wehten die Hakenkreuzfahnen, die Gefängnisse in Augsburg waren überfüllt. Die Nazis rächten sich mit ungeheurem Terror, weil sie in den Vorstädten – in den Arbeitervierteln – nicht genug Stimmen bekamen. Krieg wollten sie haben, die `Nationalsozialisten´. Arbeit, Brot und Autobahnen versprach Hitler dem Volk. Die Germanen, die Arier sollten die Herren dieser Welt werden. Die Kornfelder fingen an zu sprießen, und über die sollten nur die auserwählten Völker der germanischen Rasse verfügen. Eine Jugend wollte Hitler haben, `denen das Raubtier aus den Augen schaut´."

(Anna Pröll in ihrer Rede zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde Augsburgs)

"Der Antisemitismus, der nach 1945 das Tageslicht scheute, ist wieder gesellschaftsfähig geworden. Parolen werden zu Taten. Jüdische Grabstätten und Einrichtungen werden fortwährend geschändet. Das zum 9. November geplante Sprengstoffattentat auf ein im Bau befindliches jüdisches Gemeindezentrum in München konnte noch rechtzeitig verhindert werden ... Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt Handeln!"

(Aufruf zum 9. November 2003, dem Jahrestag der Pogrome gegen Juden)

"Als erstes Blutopfer starb am 17. Mai 1933 Leonhard Hausmann – 31 Jahre alt Stadtrat in Augsburg, Betriebsrat bei Thosti, Sekretär der KPD in Augsburg ... Ich habe es nicht vergessen, dass junge Gewerkschafter und viele Studenten kritisierten, dass dieser Gedenkstein auf einem Friedhof steht und nicht mitten in der Stadt: Zur Ehre für die Opfer – zur Warnung für die Zukunft. Mit Recht."

(In einer Gedenkrede 2003 am Grabstein von Leonhard Hausmann? auf dem Westfriedhof)

Auszeichnungen

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Am 10. September 2002 wurde Anna Pröll in der Bayerischen Staatskanzlei? von dem damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber? mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Man kann diese Auszeichnung durchaus als Schande für die Stadt Augsburg und die Stadt Gersthofen bezeichnen. Ihre Heimatstadt Augsburg hatte ihr bis dahin eine Ehrung verweigert. Und die Stadt Gersthofen war gegenüber Anna Pröll noch schlimmer. Als sie mit einem nordrhein-westfälischen Historiker bei der Stadt Augsburg den Antrag auf Umbenennung der Wernher-von-Braun-Straße in Gersthofen beantragte, in der während des Krieges ein Zwangsarbeiterlager stand, ließ der Bürgermeister Siegfried Deffner? von der CSU einen Ausschuss tagen, die Ablehnung beschließen und ließ Anna Pröll einen Gebührenbescheid von etwa 200 DM schicken.

Weil Anna Pröll ihr ganzes Leben für Menschlichkeit, Freiheit, Toleranz und Frieden eingesetzt hat, bekam sie 2003 von der Stadt Augsburg die Ehrenbürgerwürde? verliehen. Diese Auszeichnung wurde vom Vorsitzenden der israelitischen Kultusgemeinde Gernot Römer? und der Historikerin Annette Eberle? schon anlässlich des 80. Geburtstages von Anna Pröll 1996 bei dem damaligen Oberbürgermeister Peter Menacher? (CSU) angeregt. Doch Peter Menacher? lehnte diesen Antrag ab. Erst der Oberbürgermeister Paul Wengert (SPD) bejahte den Antrag.

Sonstiges

Es gibt zu Anna Prölls Leben einen Dokumentarfilm mit dem Titel "Anna, ich hab Angst um dich". Der wurde am 28. Februar 2002 zum ersten Mal aufgeführt - im Augsburger CinemaxX?. 500 Besucher nahmen damals an der Filmpremiere teil.

Am 1. November 2008 wurde an dem Geburtshaus von Anna Pröll in der Augsburger Straße 5 in Pfersee eine Gedenktafel mit einem Wort von ihr angebracht: "Ich möchte, dass die Kinder ohne Angst vor der Zukunft aufwachsen können. Nie mehr sollen Menschen Krieg oder Faschismus erleiden müssen."

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