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Pro Augsburg

eine kommunalpolitische Bürgervereinigung in Augsburg

Allgemeines

Unter dem Slogan „Bürger machen Politik“ will der Verein Pro Augsburg e. V. gute Sachentscheidungen für Augsburg erreichen, denen die in etablierten Parteien herrschenden Zwänge nach Meinung des Vereins oft entgegenstehen – seien es die Parteiräson oder übergeordnete Interessen von Landesverbänden. Der Verein fühlt sich nur der Stadt Augsburg und ihrer Region verpflichtet. Das soll unter anderem auch zu flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungen zum Wohl der Menschen in der Region führen.

Im Verein Pro Augsburg sind Augsburger Bürger vereint, die sich gesellschaftspolitisch engagieren und denen die Stadtentwicklung? ein Anliegen ist. Damit sammelt Pro Augsburg die Kompetenz von verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern zum Nutzen Augsburgs.

Konkret ist Zweck von Pro Augsburg die Entwicklung eines Konzepts für die gesellschaftspolitische Entwicklung der Stadt Augsburg und die Entwicklung eines Konzepts für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zukunft der Region Augsburg. Dazu sollen öffentliche Foren und Veranstaltungen durchgeführt werden und in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport, Wirtschaft?, Verkehr?, Sozialpolitik und Stadtentwicklung? Projekte initiiert und realisiert werden.

Geschichte

Gegründet wurde der Verein Pro Augsburg im Jahr 2001. Treibende Kräfte damals waren Karl Heinz Englet und Nicolaus F. Kummer?.

Im Herbst 2008 richtete Pro Augsburg eine Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 17 ein. Von dort aus sollten die damals etwa 220 Mitglieder betreut und der Kontakt zu den Augsburger Bürgern hergestellt werden.

In einer Wahlkampfbroschüre von 2008 forderte der Verein Kurzzeitparkplätze für Autos, Abstellplätze für Fahrräder, Mopeds und Motorräder für die neue Stadtbücherei zur Nutzung der Ausleihe. Man hielt eine fußgängerfreundlichere Innenstadt für einen Teil der Umweltpolitik und forderte ein durchgehendes "Boulevard-Konzept" vom Hauptbahnhof bis in die Lechvorstadt?, damit die Stadt so zu einem Erlebnisraum? würde. Dazu gehörte laut Wahlprogramm die Erneuerung des desolaten Zustands des Bodenbelags u. a. der Annastraße und des Gehwegs in der Fuggerstraße. Die Stadtteile sollten über die Installation lokaler Märkte mit regionalen Produkten wirtschaftlich belebt werden. Aber auch durch architektonische sowie stadtplanerische und wirtschaftliche Impulse sollten die Stadtteilzentren aufgewertet werden.

Im Wahljahr 2008 errang die Bürgervereinigung sechs Sitze im Stadtrat und konnte mit Peter Grab den 3. Bürgermeister und Kultur- und Sportreferenten stellen. Sie erhielt damals 9,4 % der Stimmen.

Im Juli 2011 feierte die Bürgervereinigung ihr 10jähriges Bestehen.

Die Satzung des Vereins überarbeitete man am 23. Juli 2012.

Im Herbst 2013 gründete Anna Tabak? die Jugendorganisation des Vereins "Junges Augsburg".

Nachdem Pro Augsburg bei den Kommunalwahlen? 2014 aus der Koalition mit der CSU herausfiel, fühlte sie sich, so berichtete die Augsburger Allgemeine am 7. Oktober 2014, vom früheren Koalitionspartner und Oberbürgermeister? Dr. Kurt Gribl ausgegrenzt und warf ihm in einem Offenen Brief Populismus und Überheblichkeit vor. Pro Augsburg erhielt 2014 nur noch 5,1 % der Stimmen, also 4,3 % weniger als noch 2008.

Details

Pro Augsburg will eine offene Diskussionsplattform und Ideengeber für die Region sein. Wie das Zusammengehen von Pro Augsburg mit der CSU ab 2008 in der Stadtregierung beweist, ist die Nähe zu konservativen Positionen größer als die zu dem linken politischen Spektrum. Allerdings legt Pro Augsburg Wert darauf, als ideologiefrei und sachorientiert zu erscheinen, denn man will eine überparteiliche Gruppierung sein, deren Mitglieder durchaus auch in anderen demokratischen Parteien auf anderen politischen Ebenen angehören können.

Grund für die Gründung von Pro Augsburg und das Weiterbestehen der Gruppierung ist aus Sicht des Vereins die Tatsache, dass die so genannten Volksparteien in ihrer Politik auf kommunaler Ebene auf überregionale Parteiinteressen Rücksicht nehmen müssen und es zu oft nur um Machterhalt geht. Dagegen sieht sich Pro Augburg als Bürgervereinigung, die zivilgesellschaftliches Engagement und kommunalen Bürgersinn stärken will. Der Verein ist gemeinnützig und im Vereinsregister? des Amtsgerichts Augsburg eingetragen. Ohne Spenden ist der Verein im Vergleich zu Parteien nicht in der Lage, den Wahlkampf zu finanzieren. Deshalb ist Pro Augsburg auf Spenden angewiesen. Das Spendenkonto lautet:

Pro Augsburg e. V.
Kontonummer 240 966 473
Bankleitzahl 720 500 00
Stadtsparkasse Augsburg

Als Verwendungszweck einfach Namen und Adresse angeben und Pro Augsburg schickt eine Spendenquittung.

Adresse

Vereinsgeschäftsstelle
PRO AUGSBURG e. V.
Hofrat-Röhrer-Straße? 7
86161 Augsburg

Tel. 0821/7477444
Fax. 0821/5608399
E-Mail: verein(@)pro-augsburg.de

Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12.30 Uhr.


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