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Portal Nord-West

auch Mäander; ein zwölfgeschoßiges Hochhaus im Augsburger Stadtviertel Oberhausen mit Dienstleistungszentrum und Gewerbepark

Allgemeines

Laut Plan markiert das Portal Nord-West den Eingang zur Stadt in Oberhausen mit einer lebendig gegliederten Baumasse, die von einem Hochhaus überragt wird. Der Bau mit seiner expressiven Formensprache ist auf der Bauzeichnung sehr flexibel dargestellt, so dass bei der Flächenaufteilung vielfältigste Wünsche berücksichtigt werden und sowohl horizontale wie vertikale Einheiten gebildet werden können.

Das Portal Nord-West wollte den Einfahrtsbereich zu Oberhausen städtebaulich aufwerten. Ungenutzte oder gewerblich genutzte Grundstücke wurden dazu neu geordnet und zu einer Mischung von Nutzungen entwickelt: Gewerbegebiet, Sondergebiet Einkaufszentrum, Park-and-Ride-Platz?, Parkplatz für Fernbusse. Das Einkaufszentrum verbessert die verbrauchernahe Versorgung im Mischgebiet als auch für die Bevölkerung in den angrenzenden Wohnvierteln (Schönbachstraße).

Das Mäandergebäude selbst hat vier bis zwölf Vollgeschosse auf der Planzeichnung. Die Nutzung erstreckt sich über kleinflächige Verkaufsflächen, Dienstleister, … im Erdgeschoss. In den Obergeschossen sind Büro- und Dienstleistungsflächen (Verwaltung, Kanzleien, Hotelnutzung, Praxen, …) vorgesehen. In Summe hat das Gebäude 18.800 Quadratmeter Mietflächen. Interessante Räume mit immer neuen Blicken nach innen und nach außen tun sich auf. Die Erschließungsstraße führt zweimal unter dem Gebäude hindurch und lässt den Bau von immer neuen Seiten erleben. So der Plan.

Geschichte

Der Stadtrat von Augsburg beschloss die Planungen für das Portal Nord-West am 3. April 2008 als Bebauungsplan Nr. 268 für den Bereich zwischen der Biberbachstraße? (einschließlich) im Westen, der Straßenbahnhaltestelle der Linie 4 (Augsburg Nord-West) im Norden, der Donauwörther Straße? (einschließlich) im Osten und einigen Grundstücken im Süden.

Projektiert wurde das Portal Nord-West von der Firma Holzer?, die seit dem 19. Jahrhundert in Augsburg ansässig ist. Schon 2009 konnte die erste Baustufe beendet und ein Einkaufsmarkt mit ungefähr 4.000 Quadratmetern an den Großnutzer Kaufland? übergeben werden. Bis 2014 wurde nichts aus den hochfliegenden Plänen eines Mäanders und zwölfgeschoßigen Hochhauses. Einzig ein Discounter und eine Tankstelle waren verwirklicht. Dabei war der Bebauungsplan 268 laut einer Pressemitteilung der Freien Wähler? vom April 2014 nur unter der Bedingung einer Gesamtrealisierung bis 2013 und einer Vertragsstrafe in Millionenhöhe für den Investor genehmigt worden, falls die Gesamtrealisierung nicht erfolgen sollte.

Details

Das Kaufland? dient als "Magnetbetrieb" für das Portal Nord-West. Neben dem Einkaufsmarkt errichtete die Stadt Augsburg einen Park-and-Ride-Platz, während zuvor die Firma Holzer? auf ihre Kosten einen dort ansässigen Schrottplatz entfernte.

In der Erdgeschoßzone des Portals gibt es neben dem Kaufland? weitere Geschäfte, die den täglichen Bedarf abdecken.

In den Planungen war zu lesen, dass sas Portal nach ökologischen Standards und als Passivhaus errichtet würde. Der so entstehende niedere Energiebedarf wirke sich positiv auf den Energieverbrauch und damit die laufenden Betriebskosten aus. Eine hohe Aufenthaltsqualität und Behaglichkeit sollten das Gebäude auszeichnen. Die Wärmeversorgung, Kühlung und der Betrieb elektrischer Geräte sollte möglichst wenig Primärenergie verbrauchen. Im Sommer kühle eine im Fensterglas liegende Sonnenschutzanlage und im Winter verhinderten die Dämmung und die gewählte Dreischeibenverglasung eine Auskühlung. Dazu komme eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Fenster könnten nach Belieben der Nutzer geöffnet werden. Die Kühlung im Sommer erfolge über Bauteilaktivierung. Überschüssige Wärme werde direkt über Erdsonden ins Erdreich abgeführt und gespeichert. Im Sommerbetrieb könne die Bauteilaktivierung mit freier nächtlicher Kühlung durch das Anströmen der massiven Decken über die Lüftungsanlage unterstützt werden (Nachkühlung).

Die Freiflächen sollten eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Gastronomie und Cafés sollten die Gewerbeflächen ergänzen, die in eine reiche Grünkulisse eingebettet würden. Aufenthaltsbereiche mit Bäumen sollten zum Verweilen einladen.

Die Augsburger hoffen, dass die Pläne für das Portal Nord-West doch noch eines Tages Realität werden. Auf dem Planungspapier sieht es gut aus.

In die Innenstadt Augsburgs sind es mit dem PKW nur wenige Minuten. PKW-Stellplätze sind oberirdisch und in Tiefgaragen mit unmittelbarem Bürozugang untergebracht. Die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist durch eine Straßenbahnhaltestelle, direkt im Norden des Objekts anschließend, gegeben; die Straßenbahn verbindet den Standort im 5-Minuten-Takt mit der Innenstadt Augsburg und dem Hauptbahnhof.

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