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Plakatierung

Allgemeines

In Augsburg gibt es etwa 500 städtische Plakatflächen. Die Plakatflächen stehen zur Bewerbung von Kulturveranstaltungen und Konzerten mit überwiegend künstlerischem Live-Anteil an allen Standorten im Stadtgebiet Augsburg zur Verfügung. Gleiches gilt auch für alle Umlandgemeinden – allerdings mit der Einschränkung, dass die dort stattfindenden Kulturveranstaltungen vom Bezirk Schwaben oder dem Freistaat Bayern? finanziell gefördert sein müssen.

Die Plakatierungen sind vorwiegend an den wichtigen Ein- und Ausfallstraßen zu finden und sind deshalb oft der erste Eindruck, den Besucher von Augsburg haben.

Durch den Ausschluss von kommerzieller Produktwerbung wird das vielfältige Kulturangebot Augsburgs deutlich hervorgehoben.

Geschichte

Für eine Kulturplakatierung standen in Augsburg ab dem 1. Juli 2017 500 neue Ständer aus Edelstahl zur Verfügung. Um den Plakate-Wildwuchs am Straßenrand einzudämmen und eine ästhetisch ansprechendere Gestaltung der Plakatwerbung vor allem an den großen Ein- und Ausfallstraßen Augsburgs zu erreichen, aber auch um kommerzielle Produktwerbung von Kulturwerbung zu trennen, investierte die Stadt rund 220.000 Euro in die Anschaffung dieser neuen Edelstahlplakatständer.

Im Juli 2017 erstattete die SPD Augsburg Anzeige gegen unbekannt. Über 100 Wahlkampfplakate, vor allem in Pfersee und im Domviertel, wurden zerstört und oder abgerissen. Die Bundestagsabgeordnete und -kandidatin Ulrike Bahr sagte hierzu: "Plakatvandalismus ist kein Kavaliersdelikt, deswegen wurde Anzeige erstattet. Wir haben früh plakatiert, weil wir zur politischen Diskussion anregen wollen.“

Details

In Augsburg gibt es viele Kulturveranstalter, die nur ein sehr kleines oder gar kein Budget für Werbung bereitstellen können. Man denke nur an in Vereinen organisierte Theatergruppen, Chöre, Orchester oder ähnliches. Deshalb soll auch in den Stadtteilen kleinteilig plakatiert werden zu können. Um dies zu unterstützen ermöglicht Augsburg Marketing für die Stadtteile bereits eine Plakatierung ab fünf Ständern. Gerade für die Aktionsgemeinschaften und Vereine ist somit eine kostengünstige Veranstaltungswerbung mit deutlich verbesserter Werbewirkung geschaffen worden.

Die Plakatständer können von den Kulturveranstaltern jeweils für 14 Tage belegt werden. Die Plakate werden nicht geklebt, sondern gehängt, wodurch man zusammen mit dem Vertragspartner, der Firma Außenwerbung Pfau GmbH? einen Beitrag zur Umweltfreundlichkeit im Stadtgebiet leisten wollte.

Werden die Plakatständer länger als zwei Wochen belegt, muss zeitgleich in Absprache mit dem Großkonzessionär Günther und Schiffmann auch in Straßenbahn- und Bushäuschen (Kleinplakatierung in CLP-Vitrinen) geworben werden.

Weblinks


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