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Philippi, Christian

Leben und Wirken

In seinen Konzerten entführte Christian Philippi (Jahrgang 1951) seine Zuhörer in die Welt der Gitarre ohne den Weg des sterilen, konventionellen Konzertbetriebes zu beschreiten.

Sein Weg führte zunächst über ein Studium der klassischen Gitarre und des Klaviers am Augsburger Konservatorium?. Zuvor, von 1973 bis 1976, hielt sich Philippi bei Zigeunern in der Camargue auf. Während dieser Zeit war er Schüler von Man Itas de Plata, Antonio Morilla Martin, Teha Balljardo und Jose Heyes. Solokonzerte in Europa und Mittelamerika folgten, sowie Festivals, Theaterwochen und Galas.

1985 reformierte er mit Alejandro Gerofejeff und Jörg Bertelsen das Flamenco-Trio Leilo. „Flamenco ist für mich mehr Lebenshaltung als Technik, vergleichbar dem schwarzen Blues, einer Musik, die wie Essen und Trinken lebensnotwendig ist, die gelebt wird", betonte der Gitarrist. „Deshalb bin ich Ende der Sechziger auf Jimi Hendrix gestanden und vertauschte die elektrische Gitarre mit der akustischen, als ich begriff, dass die Zigeuner Andalusiens und Südfrankreichs mit ihrem Flamenco die Power etlicher Lautsprechertürme ersetzen können."

Christian Philippi wurde von den Medien als „charismatische, leidenschaftliche Persönlichkeit" eingestuft, bei der „in jedem Ton ein Stück Selbstverständnis als Flamenco-Musiker mitschwingt". Pressezitat: „Mit seiner ihm eigenen Ausdruckskraft und seiner unter die Haut gehenden Stimme ist er ein gewaltiger Vulkan, mal ruhig und mal eruptiv, bebend, heulend und anklagend."

Discographie

LPs: Flamencofusion (mit den Gruppen Len und Embryo) (1982); mit Leilo: por fiesta (1986), Bamboleo (1988)

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