Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Umwelt und Umgebung | Augsburger Straßen | P | Pfladergasse


Pfladergasse

Eine Augsburger Gasse zwischen Elias-Holl-Platz und Weißer Gasse.

Allgemeines

Die Pfladergasse gehört zum 1. Stadtbezirk (Lechviertel östliches Ulrichsviertel), der wiederum zum Planungsraum I (Innenstadt) gehört. Die Postleitzahl lautet 86150. In der Pfladergasse liegen kleine interessante Geschäfte, etwa Antiquitätengeschäfte oder die Alte Silberschmiede. Schräg gegenüber liegt die Pfladermühle.

Geschichte

Der Name der Gasse geht auf "phlaterlacher" zurück, einen von vier Müllern, die nach dem Augsburger Stadtrecht von 1276 den Vorderen Lech nutzen durften.

In den 1930er Jahren entwickelte sich aus der Pfladermühle die Keimdiät GmbH?, damals einer der führenden deutschen Hersteller von Reformprodukten.

Details

In einem Innenhof gegenüber der Alten Silberschmiede steht ein römisch gestalteter Brunnen.

Pfladergasse 2: Dies ist ein Bürgerhaus mit vier Geschoßen, einem Flacherker und einem polygonalen Eckerker. Der Eckbau ist giebelständig errichtet. Die Erker besitzen frühbarocke gotisierende Parapetts, die wie Blendfriese wirken. Zum Elias-Holl-Platz hin ist das Dachgeschoß mit Zwerchgiebeln ausgebaut. Die Segmentbögen am Flacherker erinnern an das Treppenhaus im ehemaligen Jesuitenkolleg?, auch vom benachbarten Turm vom Kloster Maria Stern hat man Motive übernommen. Das Haus wurde im 16. Jahrhundert errichtet.

Auch die Gebäude Pfladergasse 4, 5, 6 und 8 sind Bürgerhäuser. Auch diese Häuser stammen aus dem 16. Jahrhundert. Nummer 4 ist ein einhüftiger Giebelbau mit Flacherker, der sich an ein Traufenhaus anschließt. Der Giebelbau Nummer 5 hat eine asymetrische Fensteraufteilung und vier Geschoße. Nummer 6 zeichnet sich durch eine barocke Sterntür aus. Dem einhüftigen Giebelbau ist ein einachsiger Traufseitbau angeschlossen. Auch der Giebelbau Nummer 8 hat vier Geschoße. Dazu kommen eine asymetrische Fassadenaufteilung und ein hoher Flacherker.

Pfladergasse 10: Alte Silberschmiede, ein Handwerkerhaus

Pfladergasse 11: Pfladermühle

Bei Pfladergasse 16, 18 und 20 handelt es sich wieder um Bürgerhäuser. Nummer 16 stammt aus dem 16./17. Jahrhundert und ist ein Traufseitbau mit drei Geschoßen. Das Haus ist typisch für das Augsburger Lechviertel, denn es ist nicht unterkellert und hat eine mittlere Druchfahrt. Schon früh hat man die Sparren des 3. Dachgeschoßes bis zum First abgeschnitten, um eine Altane zu errichten. Hier sieht man nur noch das Giebelmauerwerk. An der Abseite hat man nicht eingegriffen. Nummer 18 ist ein Giebelbau aus dem 16. Jahrhundert mit drei Geschoßen und einer abgeknickten Fassage, rückseitig mit Halbgiebeln. Das Eckhaus Nummer 20 geht im Kern auf das 16./17. Jahrhundert zurück und hat drei Geschoße. Der Giebel ist zur Weißen Gasse ausgerichtet.

Lage


Weblinks


Hauptseite | Umwelt und Umgebung | Augsburger Straßen | P | Pfladergasse


Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de




FacebookTwitThis