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Parkmöglichkeiten

Allgemeines

Parken in Augsburg ist, wie in anderen deutschen Großstädten auch, eine schwierige Angelegenheit - vor allem in der Innenstadt. Dazu kommt, dass das Parken einer der auffälligsten Bereiche ist, der für die Monetarisierung unserer gesamten Gesellschaft steht. Parkplätze sind ein riesiges Geschäft und die in Augsburg tätigen "Parkunternehmer" gehören zu einer wachsenden Branche, die mit nichts Millionen Euro umsetzt. Auch die Stadt Augsburg sorgt dafür, dass der öffentliche, den Bürgern gehörende Raum immer öfter ein Preisschild bekommt.

Noch nehmen es die Bürger Augsburgs einfach hin, dass die Stadt oder private Unternehmer für das Parken abkassieren und so steigen und steigen die Preise fürs Parken. Dagegen wehren kann man sich nur durch ein Vermeidungsverhalten: Man fährt nicht mehr in die Innenstadt, sondern bestellt seine Waren im Internet oder weicht auf Einkaufsmöglichkeiten außerhalb der Stadt aus, die kostenlose Parkmöglichkeiten bieten. Denn in der Zwischenzeit kann Parken in der Stadt teurer sein als Fahren, weil die Kommunen in der Mehrheit auf die Strategie setzen, die öffentlichen Räume künstlich zu verengen, um hinterher durch die Parkaufsicht doppelt abkassieren zu können. Der Verleger und Publizist Wolfram Weimer hat es für den ADAC? auf die griffige Formel gebracht: "Politessen und Kämmerer leben nach dem Motto: Eine Hand casht die andere." Auch die Parkausweise für Wohnstraßen, die Bürger von den Städten kaufen müssen, sieht er als ein willkürliches kommunales Verhalten ohne Gegenleistung.

Geschichte

Seit dem Jahr 2008 bietet die Stadt Augsburg zusammen mit der Augsburger Firma MobilZahlen? das so genannte Handyparken an. Und im gleichen Jahr führte CSU -OB Dr. Kurt Gribl die Semmeltaste ein.

Im August 2010 wurde auf Anregung von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN der Kreis der Parkausweisberechtigten erweitert und damit die Regelungen für das Bewohnerparken im Stadtgebiet verbessert. Ab damals konnten für Mitglieder in einem gewerblichen Car-Sharing? Bewohnerparkausweise für verschiedene Gebiete ausgestellt werden. Auch wenn zwei Familienangehörige ein Auto gemeinsam nutzen, aber in verschiedenen Parkzonen wohnen, können sie beide jeweils für ihre Parkzonen einen Bewohnerparkausweis erhalten.

Mobilo

Mitte Juni 2012 wurde in Augsburg „Mobilo“, ein Parkgebühren-Rückvergütungssystem, gestartet, über das jahrelang diskutiert worden war. Ziele des Mobilo waren, die Attraktivität der Innenstadt aufrechtzuerhalten, zu einem positiven Standortimage beizutragen und der Mobilo sollte als Kundenbindungsinstrument wirken.

2011 wurden die Verhandlungen und das Konzept des „Mobilo“ abgeschlossen. Wer ab Juni 2012 in der Innenstadt in einem der teilnehmenden Geschäfte einkaufte, erhielt ab einem bestimmten Einkaufswert in zwölf Parkhäusern einen Teil seiner Parkgebühren erstattet.

Die Mobilos sehen aus wie Geldstücke und können auch zu mehreren auf einmal eingelöst werden. Koordiniert wurde und wird der Mobilo von der CIA?. Eine Erweiterung Richtung OEPNV war schon 2012 geplant. Ab November 2012 konnte der Mobilo auch beim Nahverkehr sparen helfen. Zunächst konnte die Münze allerdings nur im Kundencenter der Stadtwerke Augsburg (swa) am Moritzplatz eingelöst werden. Je nach Wert des Fahrscheins bis zu drei Mobilos, sogar für Abos, aber nur wenn der Antrag im Kundencenter abgegeben wurde. Für den Ticketkauf im Internet oder am Automaten gab es damals noch keine Rückvergütung mit dem Mobilo.

Grundsätzliches kritisierten die GRÜNEN am Mobilo. Während der Umbau der Innenstadt darauf ziele, den Autoverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten, belohne der Mobilo Autofahrer in der Stadt, was kontraproduktiv sei.

Anfang 2013 wurde immer deutlicher, dass der Mobilo nicht so erfolgreich war wie erhofft. Er sollte Menschen zum Einkaufen in die Innenstadt locken, indem er das Parken und Benutzen des ÖPNV günstiger machte. Sowohl die Geschäfte als auch die Kunden nahmen den Mobilo nicht so an wie gedacht. Daran änderte auch eine breit angelegte Werbekampagne für das neue Mobilitätsbonussystem vor Weihnachten 2012 nicht allzu viel.

Der Mobilo wurde von der CIA? und von der Stadt Augsburg bis Anfang 2013 mit etwa 30.000 Euro gefördert. 2013 nahmen mehr als 80 Augsburger Unternehmen aus der Gastronomie, dem Einzelhandel und Dienstleistungen in der Innenstadt sowie zwölf Parkhäuser teil. Auch an 50 öffentlichen Parkscheinautomaten konnte er eingelöst werden.

Parkmöglichkeiten in Augsburg

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Park & Ride

Weblinks


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