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Ottostraße

eine Augsburger Straße, die zum 6. Stadtbezirk (Rechts der Wertach) und damit zum Planungsraum II (Oberhausen) gehört; Postleitzahl 86150

Allgemeines

Die Ottostraße in Augsburg gehört zum Ensemble Riedinger-Park?, den sie zum Teil umgrenzt. Sie verbindet die Alois-Senefelder-Allee mit der Heinrich-von-Buzstraße? und geht in die Straße Am Pfannenstiel? über.

Geschichte

Im Januar 2013 wurde der Bauantrag für eine kasernenähnliche Asylantenunterkunft in der Ottostraße durch die Stadt Augsburg genehmigt. Weder wurden die Anwohner davon informiert noch wurde die Planung dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt – obwohl es eine Resolution des Augsburger Stadtrats gegen Sammelunterkünfte für Asylbewerber gab.

Am 2. August 2013 meldeten sich die Grünen Landtagsabgeordneten Christine Kamm und Reiner Erben in einer Pressemitteilung zu Wort und kritisieren den Umgang mit den Plänen für die Asylbewerberunterkunft in der Ottostraße durch die Regierung von Schwaben und die Stadt Augsburg. Obwohl die Diskussion über Veränderungen in der Flüchtlingspolitik im Landtag über Jahre lief, wären in Augsburg nach altem CSU -Denken Fakten für eine große Unterkunft mit zunächst 190 Plätzen geschaffen worden. Die Größe der Unterkunft habe seit Januar 2013 festgestanden, denn damals sei der Bauantrag genehmigt worden. Dies gehe aus einer Landtagsanfrage und der Antwort der Staatsregierung hervor. Auch die genauere Planung des Gebäudes in der Ottostraße werde aus der Antwort der Staatsregierung ersichtlich. So werde daraus klar, dass pro Stockwerk etwa 60 Personen untergebracht werden sollten. Dies dann weder den Anwohner/-innen noch im Stadtrat zu kommunizieren, habe die Akzeptanz vor Ort nicht vergrößert. Ärgerlich sei, dass es einstimmige Resolutionen des Augsburger Stadtrats gegen Sammelunterkünfte gebe und der CSUOberbürgermeister? die dezentrale Unterbringung nicht einfordert habe.

Die GRÜNEN forderten die CSU geführte Landes- und Stadtregierung auf, die Sammelunterkunft in der Ottostraße deutlich zu verkleinern und die Betreuung zu verbessern. Eine Flüchtlingsunterkunft mit über 100 Plätzen ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten habe negative Folgen, das könne bei der Gemeinschaftsunterkunft in der Calmbergstraße sehen. Die Planungen müssten so verändert werden, dass es eigenständige kleine und vor allem abschließbare Einheiten gebe. Es sollten sich maximal acht bis zehn Menschen eine Wohnung mit Küche und Bad teilen. Ansonsten drohten Konflikte und eine Atmosphäre, die die Menschen auf Dauer krank mache.

Am 30. August 2013 entschied das Verwaltungsgericht Augsburg, ein früheres Bürogebäude in der Ottostraße als Unterkunft für 160 Flüchtlinge zuzulassen. Die GRÜNEN forderten die Regierung von Schwaben auf, die Pläne zu verbessern, indem weniger Asylbewerber dort untergebracht und abgeschlossene Wohnbereiche geschaffen werden sollten – statt 4-Bettzimmern, Gemeinschaftsräumen und Gemeinschaftssanitärräumen.

Ende Juli 2013 kam es zu einer Versammlung zwischen der Stadt Augsburg, der Regierung von Schwaben und Anwohnern der geplanten Asylsuchenden-Unterkunft. Dabei zeigte sich, dass sich die Anwohner von den Planungen überfahren fühlten. Sie forderten eine deutliche Reduzierung der Unterbringungen.

Details

Lage


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