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Nördlinger Ries

Eine Grenzregion zwischen Schwäbischer Alb? und Fränkischer Alb?.

Allgemeines

Nur ein kleiner Teil des Nördlinger Rieses gehört zum baden-württembergischen Ostalbkreis, der weit aus größere Teil ist bayerisch und gehört zum Landkreis Donau-Ries?. Es wird auch einfach nur als Ries oder als Donau-Ries bezeichnet. Während die Alb? sehr hügelig ist, ist das Ries sehr flach und fast kreisförmig.

Schon die Kelten? schätzten das Ries mit seinen fruchtbaren Böden. Die Landwirtschaft kann hier gute Ernten einfahren. Heute ist die Region auch vom Fremdenverkehr entdeckt: Sie bietet sich von Augsburg aus für Tagesausflüge an, aber auch Kurzurlaub ist möglich, es gibt viele Sehenswürdigkeiten.

Geschichte

Etwa vor 14,3 bis 14,5 Mio. Jahren schlug im Ries ein Meteorit ein, der das Leben in einem Umkreis von etwa 100 Kilometer abtötete. Forscher glauben, dass es ein etwa einen Kilometer großer Steinasteroid war, der die Rieslandschaft schuf.

In den 1960er Jahren brachten Forscher den Beweis, dass das Ries der Rest eines 14,3 bis 14,5 Mio. Jahre alten Kraters ist, in den ein Meteorit einschlug. Zuvor hielt man das Ries wegen des Suevits (Schwabenstein) für ein vulkanisches Gelände.

2006 erhielt das Ries die Auszeichnung „Nationaler Geopark“ für das Gebiet in Nordschwaben?, das sechsmal so groß wie München ist und neben dem Rieskessel auch Teile der Schwäbischen Alb?, des Donautals? und des Altmühltals? umfasst. In den folgenden Jahren legte man ein Netz aus Wanderwegen und Infozentren an. Außerdem setzte man einen Internetauftritt ins Netz.

2009 führte man im Mai eigens ausgebildete Geopark-Führer ein.

Heute spricht man vom Ries als von einem der besterhaltenen Impaktkratern der Erde – trotz seines hohen Alters.

Details

Im Westen des Rieses sind es der Goldberg und der Ipf, die unübersehbar das Ries prägen.

Der erste Geopark Ries-Wanderweg südlich von Nördlingen? heißt „Schäferweg“ und ist 18 Kilometer lang. Er führt über traditionelle Wege von Wanderschäfern, die früher das Ries prägten: durch die westliche Riesebene zum Riegelberg mit seinen Ofnethöhlen an der Eger? entlang nach Nördlingen? zurück. Die Wanderzeit beträgt etwa 5,5 bis 6 Stunden, wenn man nicht eine der sieben Einkehrmöglichkeiten auf dem Weg nutzt.

Beim Riegelberg sind Überreste eines römischen Gutshofes erhalten.

So genannte „Ereignistafeln“ führen in das so genannte Ries-Ereignis? ein. Z. B. am Steinbruch Altenbürg?.

Am Riesrand sind Heidelandschaften typisch.

Sonstiges

Das Nördlinger Ries besitzt den Geopark Ries, der über die Entstehung des Rieses informieren soll.

Lage

Adresse

Für Informationen zum Geopark Ries:

Landkreis Donau-Ries
Geschäftsstelle Geopark Ries
Pflegstraße 2
86609 Donauwörth

Tel. 0906/74-240
Fax. 0906/74248
E-Mail: [email protected]

Weblinks


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