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Museen

Allgemeines

Im Altgriechischen bezeichnete μουσείο[ν], museion ursprünglich das Heiligtum der Musen, die als Schutzgöttinnen der Künste, Kultur und Wissenschaften galten. Von hier rührt die heutige Bedeutung als eine Institution mit einer Sammlung interessanter Gegenstände für die Öffentlichkeit. Das International Council of Museums (ICOM) bezeichnet ein Museum als "eine gemeinnützige, ständige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienst der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zu Studien-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken materielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt".

Museen zeigen Zeugnisse aus der Geschichte der Menschheit und bewahren sie auf: historische, technische, soziokulturelle, physische, psychische, philosophische und künstlerische. Der Deutsche Museumsbund hat 1978 beschlossen, dass ein öffentliches Museum keine kommerzielle Struktur aufweisen darf, was jedoch nicht für Privatmuseen gilt, dass es fachlich geleitet und wissenschaftlich betreut werden und eine wissenschaftliche Sammlung führen muss. Im Zentrum muss stets das originale Objekt stehen. Einmalig eingerichtete Dauerausstellungen, Ausstellungen mit überwiegendem Multimedia-Einsatz, aber auch Ausstellungshallen ohne eigene Sammlungsbestände sind danach nicht als Museen zu verstehen.

Geschichtlich gingen die heutigen Museen oft aus Wunder- oder Kunstkammern des Adels, der Kirche oder Privatleuten hervor. Die ersten Museen im deutschsprachigen Raum gehen auf das 17. Jahrhundert zurück. Im 19. Jahrhundert kam es in Deutschland zu vielen bürgerlichen Museumsgründungen.

Heute sind Museen Lustorte, die Unterhaltung für Interessierte bieten. Sie relativieren oft die momentan geltenden Grenzen von Sitte und Anstand und öffnen unsere Augen für Neues, für Verführungen. In der Kunst können wir das anschauen, was uns der Anstand verbietet anzuschauen: eine Menge nacktes Fleisch ist dabei. Ästhetisch ist die Nacktheit gerechtfertigt. Hier können wir in Träumen ungelebten Lebens schwelgen, ohne dass uns jemand schief anschaut.

Augsburger Museen

Die Zugpferde der Augsburger Museen sind das Puppentheatermuseum "Die Kiste" und das Fuggereimuseum in der Fuggerei. Aber auch die anderen Augsburger Museen ziehen die Besucher an.

Das Jahr 2006 war für die Augsburger Museen ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr, ja sogar das erfolgreichste Jahr der Museumsgeschichte Augsburgs. Das lag vor allem daran, dass die folgenden Museen nach Sanierungen und langen Schließungen wieder ihre Tore für die Öffentlichkeit aufschwangen: Mozarthaus, Schaezlerpalais, H2? und das Maximilianmuseum. Schon Anfang Dezember 2006 waren über 300.000 Besucher in den Augsburger Museen zu verzeichnen. Vor allem das wiedereröffnete Schaezlerpalais zog die Menschen magisch an, aber auch das Maximilianmuseum konnte sich über großen Zuspruch freuen.

Einzelne Museen

A wie Architekturmuseum Schwaben

B wie Bahnpark

D wie Deutsche Barockgalerie

E wie Eishockeymuseum Augsburg

F wie Forstmuseum Waldpavillon

G wie Galerie Noah

H wie H2

I wie Informationspavillon

J wie Jüdisches Kulturmuseum

K wie Kunstmuseum Walter

L wie Lechfeld-Museum

M wie MAN-Museum

N wie Naturmuseum

P wie Planetarium

R wie Römisches Museum

S wie Schaezlerpalais

T wie Toskanische Säulenhalle

W wie Wassermuseum


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