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Maurer, Karl

eigentlich Karl Karolus Maurer; ein in Augsburg geborener Bildhauer

Leben und Wirken

Karl Maurer wurde 1956 in Augsburg geboren.

Die Jahre 1976 bis 1982 bildeten seine Lehr- und Ausbildungszeit. In den Jahren 1983 bis 1986 folgte eine Orientierungsphase.

Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Künstler.

1993 wandte er sich vor allem der Kunst am Bau zu.

1997 fand Karl Maurer Aufnahme im bayerischen Atelierförderprogramm.

2011 waren bildhauerische Arbeiten von Karl Maurer im Park des Kurhauses Göggingen ausgestellt.

Heute lebt Karl Maurer in Günzach? (Allgäu). Seine Arbeitsgebiete umfassen Architektur, Plastik, Bildhauerei, Kunst im öffentlichen Raum und Kunst und Bauen. Zwar sind Bayern mit Schwaben und Baden-Württemberg seine Hauptarbeitsgebiete. Installationen, Events und Performances führen ihn aber auch bis nach Bratislava. Besonders interessant sind Auftritte mit seinen Klangkörpern. Meditativ wirkende Gongelementen oder eine Percussion auf Stahlseilen, die über einen bootähnlichen Klangkörper gespannt sind, sind nur Beispiele dafür.

Werk

Kar Maurer arbeitet vor allem mit Stahl (Edelstahl), Granit und Marmor. Seine Formensprache ist reduziert und geometrisch, steht für Ebenmaß und Vollendung. Die Gestaltung seiner Werke folgt schlichten Gesetzmäßigkeiten. Grundformen wie Würfel, Rechtecke, Pyramiden und ähnliche räumliche Formen sind die Grundlagen seiner dreidimensionalen Schöpfungen, die er mit so genannten "Kubofonen" zum Klangraum erweitert.

So zeichnet seine konstruktivistischen Plastiken trotz der verwendeten Materialien Leichtigkeit aus.

Die Stahlskulpturen von Karl Maurer bestehen aus geometrischen Elementen. Sie treten meist doppelt auf und korrespondieren miteinander oder begingen sich gegenseitig oder steigern sich gegenseitig. Manchmal bilden auch die in Granit gearbeiteten Formen einen Kontrapunkt. Viele Jahre befasste sich Karl Maurer mit dem Thema "Zwei-Bogen-Zyklus". Durch zwei identische Rechtecke, die sich nur durch Biegung, Neigung und Anordnung von einander unterschieden, zeigte er sein Grundanliegen: Er will zeigen, wie unerschöpflich viele Möglichkeiten es gibt, einfachste Elemente miteinander in Verbindung zu bringen. Auch Serien wie "Quadratirale" oder "Dreiecke" strahlen durch ihre eindeutigen Formen Ruhe aus und tragen durch Faltungen der einzelnen Elemente zur Erschließung des Raumes bei.

Bei Karl Maurer steht die Form autonom für sich und wird nicht als Bedeutungsträger symbolisch aufgeladen. Sie soll nicht als Gefäß für Interpretationen und Deutungen dienen. Es ist konkrete Kunst, die der Bildhauer schafft, und es gibt nichts, was man ihr hinzufügen kann.

Preise

1998 Thomas-Dachser-Gedenkpreis? (Kempten)
2005 Kunstförderpreis der Rupert-Gabler-Stiftung
2012 Kunstpreis der Stadt Gersthofen? für "Kugelschnitt I" und "Kugelschnitt II"

Weblinks


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