Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Umwelt und Umgebung | Augsburger Straßen | M | Martinistraße


Martinistraße

eine Augsburger Straße, die sowohl zum Stadtbezirk 35 (Haunstetten-Ost?) wie auch zum Stadtbezirk 36 (Haunstetten-Süd?) und damit zum Planungsraum XIII (Haunstetten-Siebenbrunn) gehört, Postleitzahl ist 86179

Allgemeines

Geschichte

Die Martinistraße wurde 1973 durch die Stadt Augsburg nach dem Firmengründer der Martini Unternehmensgruppe benannt, um seine Verdienste um die Augsburger Textilindustrie? zu würdigen.

Die GRÜNEN kämpften lange Zeit für die Einführung von Tempo 30 sowie begleitender Maßnahmen wie die Einrichtung von Querungshilfen. Das bringe eine Verkehrsreduzierung, weniger Schadstoffausstoß, weniger Lärm und auch mehr Sicherheit, argumentierten sie. Das verbessere wiederum die Situation der AnwohnerInnen wie der Kinder, die sich dort auf dem Weg zu Schule und Kindertagesstätte befinden, sowie der RadlerInnen auf dem Weg zum Ilsesee.

Nach fast einem Jahr stimmte der Bauausschuss? des Stadtrats im Januar 2012 dem grünen Antrag vom Februar 2011 zu, in der Martinistraße in Haunstetten eine Zone mit Tempo 30 einzurichten. Im Oktober 2012 stellte die Stadt Augsburg Mittel ein, Tempo 30 in der Martinistraße umzusetzen.

Im Sommer 2016 war die Martinistraße wegen der Sanierung einer Stützwand zwischen Lochbach-? und Dr.-Troeltsch-Straße? mehrere Wochen gesperrt.

Im Februar 2017 zog die CSU im Bauausschuss? einen zuvor gestellten Antrag auf eine Abschaffung von Tempo 30 in der Martinistraße zurück. Die CSU hatte beantragt die Verkehrsinseln in der Martinistraße wieder abzubauen und statt Tempo 30 dann Tempo 40 einzuführen.

Details

Martinistraße 26: Hier befand sich schon im 12. Jahrhundert eine Mühle?. 1907 erwarb sie die Familie Kühn und betrieb sie als Kunstmühle bis in die 1990er Jahre. Im Ersten Weltkrieg musste das Gelände als Soldatenunterkunft und Gefangenenlager für etwa 30 Russen herhalten Sie wurden in der Landwirtschaft und im Mühlenbetrieb als Zwangsarbeiter? eingesetzt. Am Zaun des Geländes steht eine Kreuzigungsgruppe, die auf die Zeit um 1800 zurückgeht. Die Gruppe besteht aus drei polychromen Einzelfiguren aus glasiertem Ton und bilden mit einem Jahrhunderte alten Lindenbaum eine Einheit. Korrekt ist die Kreuzigungsgruppe mit Martinistraße 46 bezeichnet.

Martinistraße 29: Gasthaus Settele

Martinistraße 37, 39, 41, 43, 45, 47, 49, 51, 53: Diese neun Reihenhäuser ließ Haunstetten in den 1920er Jahren errichten, um die damalige Wohnungsnot zu bekämpfen.

Martinistraße 94 a und 94 b: Direktions- oder Fabrikantenvilla der Firma Martini mit Remise. Der zweigeschossige Blankziegelbau hat ein Halbwalmdach und Fachwerkteile. Der Bau ist asymmetrisch und wurde von Albert Jack und Max Wanner geplant und 1895 errichtet. Die ehemalige Remise ist heute ein Wohnhaus. Der ein- bzw. zweigeschossige Bau mit Schopfwalmdach ist ungefähr gleichzeitig mit der Fabrikantenvilla erbaut worden. Das Gelände ist parkähnlich gestaltet und besitzt eine Baumallee. Durch den Park fließen sowohl der Kleine? wie der Große Ölbach?.

Augsburg Martinistraße 94b
Augsburg, Martinistraße 94 b, Ehem. Fabrikantenvilla der Firma Martini im Oktober 2014. By Neitram (Own work) [GFDL or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Lage


Weblinks


Hauptseite | Umwelt und Umgebung | Augsburger Straßen | M | Martinistraße


Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de




FacebookTwitThis