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Links der Wertach-Süd

19. Bezirk der Stadt Augsburg; er gehört zum Planungsraum II (Oberhausen).

Allgemeines

Geschichte

Das Gebiet Links der Wertach-Süd gehörte vor der nationalsozialistischen Machtergreifung? zu den Augsburger Hochburgen der KPD?. Deshalb wundert es nicht, dass am 10. April 1933 SA?, SS? und Stahlhelmtruppen? zwischen 6 Uhr am Morgen und 16 Uhr nachmittags Straßenzüge des Viertels abriegelten und systematisch nach Regimegegnern sowie Waffen suchten. Politisch Andersdenkende wurden verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau verbracht. Auch in der Folge prägten Repression und Bespitzelung das Klima im Vierten und während der ersten Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft in Augsburg gelang es den Nationalsozialisten? viele Widerstandsnester und -gruppen auszulöschen, etwa die kommunistische Jugendgruppe um Anna Nolan?. Nur die revolutionären Sozialisten von Bebo Wager konnten sich länger halten und flogen erst Anfang der 1940er Jahre auf. Aber nicht nur politische Gegner im Stadtbezirk mussten weichen. Auch Straßenmusikanten mit tanzenden Bären oder singenden Sägen, die früher gern im Viertel auftraten, wurden von den Nazis vertrieben.

Weblinks


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