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Lettl-Atrium

ein ehemaliges Museum für surreale Kunst des Augsburger Malers Wolfgang Lettl?

Augsburg Lettl Kunst im IHKPark
Kunstwerk des Surrealisten Wolfgang Lettl im Park der IHK Augsburg am 11. Juli 2006. By Alois Wüst (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Allgemeines

Das Lettl-Atrium war ein Museum für sureale Kunst in der IHK Schwaben (Stettenstraße 1-3). Es war Präsentationsfläche für das Lebenswerk des Augsburger Surrealisten Wolfgang Lettl?.

Geschichte

1992 kam es zu einer großen Lettl-Retrospektive im Zeughaus. Der Künstler erklärte sich damals bereit, seine Bilder der Stadt Augsburg als Dauerleihgabe zu überlassen, wenn sie geeignete Räume zur Präsentation zur Verfügung stellte.

Daraufhin gründeten engagierte Bürger den Verein zur Förderung surrealer Kunst e. V.?. Er kam mit der IHK Schwaben zu einer Vereinbarung. Diese beschloss aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens, das Atrium der IHK-Akademie für die Bilder von Wolfgang Lettl? zur Verfügung zu stellen.

Am 14. Juni 1993 zogen die Kunstwerke Wolfgang Lettls? in das Atrium der IHK Schwaben ein.

Im November 2013 wurde die Dauerausstellung mit einer Festveranstaltung gewürdigt, bei der auch die Festschrift "20 Jahre Lettl-Atrium in der IHK – Museum für surreale Kunst Augsburg" vorgestellt wurde.

Wegen Sanierungs- und Umbauarbeiten schloss die Ausstellung am 20. Dezember 2013. Wolfgang Lettl? wollte sein Werk in einer Gesamtschau präsentiert sehen, das wäre nach der Sanierung des Lettl-Atriums nicht mehr der Fall gewesen.

Bis heute ist unklar, wo die Bilder Wolfgang Lettls? in ihrer Gesamtheit zukünftig gezeigt werden. Damit vergibt sich die Stadt Augsburg die Gelegenheit, eine in ihrer Schönheit und Geschlossenheit seltene, vielleicht einmalige Sammlung surrealistischer Kunst zu präsentieren.

Seit 2013 ist der Lettl-Verein auf der Suche nach neuen geeigneten Ausstellungsmöglichkeiten. Momentan sind 57 surreale Bilder im 2002 eröffneten Zweigmuseum in Lindau für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Details

Das Lettl-Atrium beinhaltetete etwa 160 Exponate aus den Jahren 1963 bis 1992. Die Dauerausstellung bestand zwei Jahrzehnte. Pro Jahr besuchten zwischen 50.000 und 70.000 Besucher das Lettl-Atrium.

Die finanzielle Konstruktion des Lettl-Atriums war eigenartig: Zum einen stellte die IHK Schwaben kostenfrei Räume für die Ausstellung zur Verfügung, der Verein zur Förderung surrealer Kunst e. V.? kümmerte sich um das Interieur, die Werbung, regelmäßige Aktionen und Sonderausstellungen. Teile der Ausstellung befanden sich in den Seminarräumen der IHK Schwaben, so dass früher viele junge Menschen mit der aussagestarken Kunst in Berührung kamen.

Weblinks


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