Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de


Hauptseite | Kultur und Bildung | Musik | Instrumental | Leilo


Leilo

eine Flamenco-Gruppe

Allgemeines

Leilo war 1976 von Lobo Fink zunächst in Bremen gegründet worden. In ihrer wechselvollen Geschichte wurde die Band im April 1985 mit Christian Philippi, Alejandro Gerofejeff und Jörg Bartelsen in Augsburg neu aus der Taufe gehoben.

Das Programm des Trios reichte vom archaischen „cante jondo" über maurische Zambras bis hin zu den wilden rauhen Camargue-Rhythmen.

Der Erfolg kam mit ihrer ersten LP „por fiesta". Monatelang war das Trio fast täglich im Funk zu hören, bekam Engagements und Fernsehauftritte bei ARD, ZDF und den Dritten Programmen.

1987 stieß Antonico Reyes für ein Jahr zu den Gitarristen. Mit ihm spielten sie das Album „Bamboleo" ein, das ausschließlich gefällige Zigeunerrumbas enthielt und wieder zum Dauerbrenner in den Sendeanstalten aufstieg.

Leilo breitete einen flirrenden Klangteppich um den Sänger Christian Philippi, der mit „unglaublicher Intensität" (Lindauer Zeitung) das Leid der schon Jahrhunderte währenden Zigeunerverfolgung spüren ließ. Dazwischen blitzten bei Rumbas, Tangos, Alegrias und Bulerias andalusische Lebensfreude und maurische Poesie auf.

Die Band hatte die Fähigkeit, die tiefen Gefühle des Flamenco nachvollziehen und einem Publikum vermitteln zu können. Unter den deutschen Flamenco-Interpreten hob sie sich deutlich heraus, weil die Mitglieder brillante Musikalität und atemberaubende Fingerfertigkeit bewiesen.

Besetzung

Christian Philippi (git, voc)
Alejandro „Cama" Gerofejeff (git, voc)
Jörg „Balle" Bartelsen (git, voc)

Ex-Mitglied: Antonico Reyes (git, voc)

Discographie

LPs: por fiesta (1986), Bamboleo (1988)

Weblinks


Hauptseite | Kultur und Bildung | Musik | Instrumental | Leilo


Korrekturen? Ergänzungen? Schreiben Sie an stoebener@augsburg-wiki.de




FacebookTwitThis