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Lechviertel, östliches Ulrichsviertel

1. Bezirk der Stadt Augsburg, zusammengesetzt aus dem Lechviertel und dem östlichen Teil des Ulrichsviertels. Er gehört zum Planungsraum I (Innenstadt).

Allgemeines

Begrenzungen des Stadtbezirks sind (von Westen über den Norden) die Maximilianstraße, der Judenberg, der Stadtgraben, der Rote Torwall? und die Eserwallstraße. Es handelt sich mit 27, 44 Hektar umd den kleinsten Stadtbezirk Augsburgs, der allerdings eine sehr hohe Bevölkerungsdichte hat.

Auf der einen Seite ist der Bezirk vom Lechviertel mit engen und alten Gassen geprägt, die eine historische Kopfsteinbepflasterung aufweisen, die man ab den 1980er Jahren wiederhergestellt hat. Außerdem zeichnet er sich durch die vielen Lechkanäle aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat man sie oft überdeckt, aber ab den 1980er Jahren wieder freigelegt. Für Touristen ist dieser Teil des Bezirks vor allem deshalb interessant, weil sich hier viele kleine Boutiquen, Bars und Kneipen angesiedelt haben. Ganz anders wirkt der östliche Teil des Ulrichsviertels. Hier stehen viele Handwerkerhäuser aus dem Mittelalter, die den charakteristischen Biberschwanzziegel auf ihren Dächern ausweisen. An einigen Stellen ist noch die Stadtmauer erhalten. Wie im Lechviertel gibt es hier einige Kneipen und viele kleine Geschäfte.

Für beide Teile des Bezirks gilt, dass sie sich stark von der noblen Oberstadt? absetzen und zur Unterstadt? Augsburgs gehören. Waren in der Oberstadt? - etwa in der Maximilianstraße - die prunkvollen Patrizierbauten prägend, lebten in der Unterstadt? die sozial schwächeren Augsburger. Allerdings haben auch diese Menschen in früheren Zeiten zu dem Ruhm und Reichtum der Stadt beigetragen, denn an den vielen Lechkanälen ließen sich Kunsthandwerker und Silberschmiede nieder, die noch heute in vielen Museen zerstreut über die ganze Welt verteilt sind.

Geschichte

Bis in die 1970er Jahre war der Bezirk nicht besonders angesehen, viele zählten ihn zu den Augsburger "Schmuddelviertel". Doch dann begannen in den 1980er Jahren Denkmalpfleger? und Stadtteilsanierer ihr Werk und renovierten Handwerkerhäuser oder schossen vom Krieg hinterlassene Baulücken. Je schmucker die Gässchen und je lauschiger die Plätzchen wurden, desto mehr Ansehen erwarb der Bezirk. Mit dem Steigen der Lebensqualität in dem Viertel korrelierten natürlich auch die Mieten.

Weblinks


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