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Lackerschmid, Wolfgang

Ein Vibraphonist, Percussionist und Komponist, der in Augsburg lebt.

Leben und Wirken

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Geboren wurde Wolfgang Lackerschmid am 19. September 1956 in Tegernsee?.

Nach seiner Schulausbildung studierte Wolfgang Lackerschmid Schlaginstrumente und Komposition.

Zum ersten Mal trat Lackerschmid 1975 in Augsburg auf. In den 1980er Jahren engagierte er sich für den Jazz in Augsburg, etwa im Underground? und dem Ziegelstadel?, später durch die Matinee "Jazz meets Classic" bei den jährlichen Open-Air-Konzerten im Fronhof.

In der europäischen Jazz-Szene spielt Wolfgang Lackerschmid seit den 1970er Jahren eine bedeutende Rolle. Auch international wurde er immer gefragter und arbeitete auch immer wieder in den USA. Eine wichtige musikalische Partnerschaft hatte er dort z. B. mit Chet Baker von 1979 bis 1988, aus der viele Produktionen hervorgingen, sowohl LPs, CDs, TV-Produktionen als auch Radioaufnahmen. Für Chet Baker schrieb er auch verschiedene Kompositionen.

Wolfgang Lackerschmid trat der internationalen Vibes Summit bei, als sie 1978 von Joachim Ernst Berendt gegründet wurde. Seit dieser Zeit gab es vermehrt gemeinsame Auftritte mit anderen Vibraphonisten wie David Friedman, Tom van der Geld, Karl Berger, Dave Pike, ab 1997 auch mit Milt Jackson, Bobby Hutcherson, Dave Samuels und Mike Mainieri. Viele fanden auf Festivals statt, wurden auf LPs aufgenommmen oder von Sendern wie SWF, WDR oder 3 Sat aufgezeichnet.

1980 begann Wolfgang Lackerschmid regelmäßige Tourneen in die damalige Tschechoslowakei und trat mit eigenen Projekten und als Gast osteuropäischer Kollegen im dortigen Radio und Fernsehen auf.

Für das Theater Augsburg komponierte Lackerschmid 1988 das Märchenballett „Schneewittchen“, dem später unter anderem die Bühnenmusiken zu „Peer Gynt“, „Faust“ und „Pancomedia“ folgten.

Ab dem Jahr 1992 reiste er noch öfter als früher zu Konzerten und Produktionen in die USA.

Im Jahr 1996 gründete Lackerschmid das eigene „Ensemble Lebende Kammermusik“, um mit ihm neue Werke zu spielen, die er zwischen Jazz und E-Musik ansiedelte. Daneben hat er ein "Wolfgang Lackerschmid Quartett" und ein "Wolfgang Lackerschmid Trio" gegründet, mit denen er etwa auf Jazztagen etc. auftritt.

1996 wurde Augsburg zu seiner Wahlheimat und ab 1997 veranstaltete er in seinem Traumraum-Tonstudio hunderte von Konzerten oder übernahm die Verantwortung für das Konzertprogramm des Augsburger Jazzclubs?.

Schon 1996 erhielt Lackerschmid den ersten städtischen Kompositionsauftrag. Er hieß „Ball der Wassergeister“ und galt den Brunnenfesten am Rathausplatz. Es folgten viele weitere Kompositionen für die Stadt, so dass er zu einem festen Bestandteil im Kulturleben Augsburgs wurde und sich für die Augsburger Kultur mitverantwortlich fühlt.

Nach 2000 begann Wolfgang Lackerschmid auch für die Augsburger Puppenkiste zu arbeiten (z. B. Musik zu William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, für „Paula und die Kistenkobolde“ …).

2012 zog Lackerschmid mit seinem Traumraum-Tonstudio vom Hunoldsberg in die Felberstraße? um.

Zwar ist Lackerschmid als spielender Virtuose vor allem Jazzmusiker, doch arbeitet er als Komponist ebenso im Bereich der ernsten Musik und nimmt Auftragskompositionen aus den unterschiedlichsten Bereichen an, was dazu führt, dass seine Kompositionen in Jazzclubs wie in Konzertsälen, auf Theaterbühnen oder in Film, Fernsehen und Radio gespielt werden.

Als Kurator leitet er beim Augsburger Friedensfest? das Projekt „Common Language, Common Sense“. Hier treten internationale Jazzmusiker zusammen auf.

Details

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Ausrichtung

Wolfgang Lackerschmid arbeitet als Komponist und Bandleader, aber auch als Virtuose. Als Hauptinstrument spielt er das Vibraphon, doch liebt er daneben viele andere Percussionsinstrumente (Marimba, klassisches Schlagwerk etc.). Sein Einsatz als Musiker gilt dem Jazz, doch beherrscht er auch originale Rhythmen verschiedenster Kulturen. Zum Beispiel spielte er mit brasilianischen Musikern traditionelle und avantgardistische Stücke, mit afrikanischen und indischen Kollegen, Sinti und Roma sowie bei diversen Salsa-Formationen, sowohl live als auch im Studio.

Formationen

Ensemble Lebende Kammermusik

Diese Formation spielt eigene Kompositionen im Grenzbereich von Kammermusik und Jazz. Unter anderem spielen Henning Sieverts (Cello) und Stephan Holstein (Klarinette/Bassklarinette) im Ensemble.

Wolfgang Lackerschmid Quartett

Das Repertoire des Quartetts bestreitet Wolfgang Lackerschmid hauptsächlich mit seinen eigenen Kompositionen. Seine Rhythmen sind abwechslungsreich und oft brasilianisch akzentuiert. Die Band besteht aus internationalen Jazzvirtuosen. Neben Lackerschmid spielen Bob Degen, Cameron Brown und Karl Latham. Bob Degen spielt Piano, das er bei Margaret Chaloff studierte. Cameron Brown spielt rhythmusbetont und kräftig Bass, was die Mitglieder des Quartetts immer wieder zu Improvisationen inspiriert. Karl Latham spielt Drums, und das so einfühlsam, dass er Lieblingsschlagzeuger vieler Bandleader ist.

Wolfgang Lackerschmid Trio

Neben Wolfgang Lackerschmid selbst gehören Stefanie Schlesinger? und der Brasilianer Pedro Tagliani zu dem Trio. Pedro Tagliani lebt seit 1993 in Europa und arbeitet als Gitarrist und Arrangeur. Seine Solokarriere begann er 1998.

Kooperationen

Neben Chet Baker pflegte er von 1988 bis 1998 eine enge Partnerschaft mit Attila Zoller. Auch mit ihm spielte er wie mit Chet Baker im Duo und in verschiedenen Bandformationen. Ab 1994 arbeitete er regelmäßig mit John Lee (Bass) zusammen.

Er spielte als Co-Leader der Band „Brazil & Blue“ mit Hendrik Meurkens, Paquito D´Rivera, Romero Lubambo, John Lee und Paolo Braga zusammen. Im Quartett spielte er mit Ed Cherry, Cameron Brown und Karl Latham. Im „Full Moon Trio“ arbeitete er mit Stephan Holstein und Walter Lang zusammen. Mit ihnen, Henning Sieverts und Falk Willis produzierte er „Jazz Standards“ (gefördert von der Franz Grothe Stiftung) und leitete das Projekt.

Auftritte

Fast unübersehbar sind die vielen Liveauftritte oder Studioaufnahmen, die auf LPs und CDs festgehalten sind und in denen er unter anderem mit den folgenden Künstlern gemeinsam spielte: Sheila Jordan, Etta Cameron, Ronnell Bey, Holli Ross, Benny Bailey, Kenny Wheeler, Randy Brecker, Claudio Roditi, Jiri Stivin, Charlie Mariano, Ernie Wilkins, Heinz Sauer, Ray Pizzi, Monty Waters, Tony Scott, Hans Koller, Lee Konitz, John Handy, Dave Valentin, Albert Mangelsdorff, Karl Ratzer, Larry Coryell, Jack Wilkins, Chuck Loeb, George Wadenius, Bruce Foreman, Lynne Arriale, Joachim Kühn, Bobo Stenson, Mike Longo, Milcho Leviev, Karen Edwards, Donald Johnston, Michael Wolff, Barbara Dennerlein, Ron McClure, Buster Williams, Palle Danielsson, Günter Lenz, Santi Debriano, Mike Formanek, Alphonse Mouzon, Billy Hart, Tony Williams, Jeff Hirshfield, Pete York, Dom Um Romao, Marilyn Mazur, Yoron Israel, Gerry Brown, String of Pearls, Fantasie Band u.v.a.

Wann und wo Wolfgang Lackerschmid auftritt, ist seiner Webseite zu entnehmen.

Kompositionen

Als Komponist hat Wolfgang Lackerschmid viele Jazztitel und Song geschrieben, die auch in das Repertoire von Kollegen eingingen. Stücke schrieb er aber auch für jazzbeeinflusste Grenzbereiche der E-Musik, etwa Auftragskompositionen für Orchester und Kammermusik (z. B. das SUK Kammerorchester Prag), für Chöre, Percussionsensembles, Streichquartette, Bläserensembles, Big Bands und andere Formationen. Auch Bühnenmusik für Theater, Hörspiel, Ballett und Musical stammt von ihm, oft speziell für Kinder und Jugendliche komponiert.

Bekannt sind seine zehn Stücke für Chet Baker. Auch die Kindermusicals Pinocchio, Der Zauberer von Oz, der 1995 auf der Waldbühne Sigmaringendorf uraufgeführt wurde, und Schneewittchen gehören zu seinen Kompositionen.

Auf lokaler Ebene hat Wolfgang Lackerschmid z. B. Papilio, Paula und die Kistenkobolde, Norbert Nackendick, Das Kleine Känguru und der Angsthase für die Augsburger Puppenkiste, Faust, Pancomedia, Peer Gynt u. a. für das Theater Augsburg komponiert. Für das Augsburger Brunnenfest 2002 komponierte er den Zyklus "Die Reisen des Herkules", der am Herkulesbrunnen in der Maximilianstraße uraufgeführt wurde. 2006 gab er für den "Verein zur Foerderung auslaendischer Studierender in Augsburg FAUST e V|Verein zur Förderung ausländischer Studierender in Augsburg FAUST e. V.]] im Römischen Museum ein Benefizkonzert mit dem Werk "Die neuen Reisen des Herkules".

Interessant, dass er auch für Film und Fernsehen, etwa für mehrere Folgen der Serie Gute Zeiten - Schlechte Zeiten komponiert hat.

Tonstudio

In Augsburg betreibt Wolfgang Lackerschmid ein eigenes Tonstudio, das Traumraum Tonstudio in der Dominikanergasse 4, 86150 Augsburg. Dort haben seit 1997 schon mehrere hundert Konzerte stattgefunden. Es handelt sich um einen Saal mit besonders guter Akustik, der auch für Live-Mitschnitte geeignet ist. Er hat zwei zusätzliche geräumige Kabinen für akustisch separate Aufnahmen, einen großen Konzertflügel Yamaha C7, High-End Equipement, Top Mikrophone (Neumann U 87, TLM, Sass Crown, AKG 414 etc.), Gretsch und Yamaha Drumset, diverse Vibraphone, Marimba, Gramorimba, Percussion, Amps, Kurzweil 2500xs u.v.a. Die Aufnahmen und Bearbeitungen laufen auf Mac G5 Dual und der jeweils aktuellen Logic Version. Bei Bedarf kann man auch auf 20 Bit ADA Ts?, Akai MG 1212 oder diverse analoge Formate zurückgreifen. Auf Wunsch auch Arrangements und Produktionsleitung, Betreuung bis zur fertigen CD. Das Tonstudio übernimmt Auftragsproduktionen/Kompositionen jeder Art für Rundfunkanstalten, Hörspiel, Bühnenmusik, Filmvertonung, Jingles etc. Als Referenzen werden genannt: WDR, BR?, NDR, 3 SAT, DRS, DSF, Theater Ingolstadt?, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Augsburg, Augsburger Puppenkiste u.v.a.

In Lackerschmids Tonstudio haben schon bedeutende Künstler aufgenommen, gemischt und gemastert. Die folgende Übersicht ist nicht vollständig:

Jazz und Latin

Marc Abrams, Helio Alvez, Charly Antolini, Lynne Arriale, Karl Berger, Andy Bey, Walter Bittner, Paolo Braga, Carolyn Breuer, Herman Breuer, Cameron Brown, Jarrod Cagwin, Oscar Castro-Neves, Ed Cherry, Larry Coryell, Steve Davis, Bob Degen, Barbara Dennerlein, Donata, Lajos Dudas, Isla Eckinger, Herb Ellis, Johannes Enders, Philipp van Endert, Nice Ferreira, Duduka da Fonseca, Peter Fulda, Herb Geller, Roberto Di Gioia, Wolfgang Haffner, Vincent Herring, Jasper van´t Hof, Rick Hollander, Stephan Holstein, Volker Jaekel, Sheila Jordan, Helmut Kagerer, Rick Keller, Rocky Knauer, Wolfgang Lackerschmid, Walter Lang, Karl Latham, John Lee, Romero Lubambo, Markus Lüpertz, Andy Lutter, Bob Malach, Manteca, Dado Maroni, Nilson Matta, Adrian Mears, Hendrik Meurkens, Daniel Messina, Johannes Mössinger, Helmut Nieberle, Andreas Perger, Portinho, Paquito D´Rivera, Harald Rüschenbaum, Karel Ruzicka, Stefanie Schlesinger, Jolanta Sczcelkun, Henning Sieverts, Edith Steyer, Christian Stock, Pedro Tagliani, TTT, Terra Brazil, Frantisek Uhlir, Michal Urbaniak, Falk Willis, Ruth Young, Attila Zoller.

Klassik

Geoff Abott, Augsburger Blechbläser Ensemble?, Trio Ardor, Susanne Förster, Gottfried Hefele, Robert Jobst, Katja Kessler, Stephanie Knauer, Rita Marx, Adi Meixner, Melodic Percussion Trio, Melodissimo, Mesinke, Peter Oswald, Christel Peschke, Lori Piitz, Angela Rossel, Lorraine di Simone, Augsburger Streichquartett, Wilhelm F. Waltz, Wiener Glasharmonika Duo.

Rock, Pop, Hip Hop, R&B, Groove, World Music etc

Adrenalin, Tim Amann x-tett, Club Bogaloo, Barbara Bright, Kilian Buehler, Bootsy Collins, Digilogue, Double-You-Be, Razz Hirshey, DJ Foxxx, Kaminski, Paola, Maurizio Scafidi, Sensitive Crisps, Sternschnuppe, This Side up, Simone Weigand

Diverse

Augsburger Puppenkiste, Augsburger Märchenzelt?, Thomas Darchinger, Hans-Maria Darnov, Freiburger Figurentheater, Walter Frey, Dieter Goertz, Peter Hanzel, Josef Karg, Hans Dieter Lehmann, Christl Peschke, Sepp Strubel, Trommelkinder, Weka Verlag?, Wieland Gymnasium Biberach - Bigband & Chor

Diskografie

Hier werden nur Tonträger in Auswahl genannt.

Als Bandleader oder Co-Leader

  • Urbaniak/Lackerschmid Connection "Polish Wind", Minor Music 801121, Oktober 2005.
  • Stefanie Schlesinger "ANGEL EYES" ENJA - 94702 recorded at "Traumraum Tonstudio" and "Alley Cat Studio, New Jersey" feat: Wolfgang Lackerschmid, Slide Hampton, Johannes Faber, Hendrik Meurkens, Bob Degen, John Lee, Karl Latham, Roger Squitero. Postproduktion: Edo Zanki. 2004.
  • Stefanie Schlesinger "WHAT LOVE IS" feat: Wolfgang Lackerschmid, Bob Degen, Isla Eckinger, Jarrod Cagwin, Pedro Tagliani, "Augsburger Streichquartett". 2002.
  • Chet Baker/Wolfgang Lackerschmid Legacy 3, "Why Shouldn´t You Cry" ENJA 9337 2 , 1998.
  • Lackerschmid/Lehmann, Bertolt Brecht, Vom Pflaumenbaum und der Keuschheit. 1998.
  • "L' Mental Colors" Wolfgang Lackerschmid, John Lee, Chuck Loeb, Marilyn Mazur. 1997.
  • Wolfgang Lackerschmid "Gently But Deep". 1996.
  • Chet Baker "Play Along". Originalaufnahmen von Baker/Lackerschmid und den orig. Begleitungen "to play along". 1996.
  • Wolfgang Lackerschmid/Donald Johnston "Transatlantic Crossing". 1994.
  • Lackerschmid/Johnston "New Singers/New Songs 1993"
  • Chet Baker/Wolfgang Lackerschmid "Chet in Europe". 1993.
  • Chet Baker/Wolfgang Lackerschmid "Originals". 1987.
  • Wolfgang Lackerschmid/Günter Lenz "Live Conversation". 1984.
  • Wolfgang Lackerschmid "Connection". 1983.
  • Chet Baker/Wolfgang Lackerschmid "featuring". LP 1979.
  • Chet Baker/Wolfgang Lackerschmid "Ballads For Two". LP 1979. Platz 1 bei den "10 besten Platten die es je gab" von Hifi Stereophonie.
  • Wolfgang Lackerschmid "Mallet Connection". LP 1977.

Kompilationen

  • Wolfgang Lackerschmid Connection, The Spinning Wheel Of Jazz 1998.
  • Chet Baker Quartet Live, Festival Hannover 1979, CD 1998.
  • Zoller/Konitz/Lackerschmid live "Jazz in Dudelange" 30.9.94, auf CD 1997.
  • Wolfgang Lackerschmid, John Lee, Karl Latham, Ronnell Bey, Live in Biberach 1997.
  • Lackerschmid/Loeb/Lee/Mazur "hotwired", 1997.
  • Pete York Quintet Live Festival Bad Wörishofen 1995, CD 1996.
  • Wolfgang Lackerschmid Trio. Mit Rocky Knauer und Bill Elgart, live in Hattersheim 1994.
  • Wolfgang Lackerschmid feat. Ronnell Bey, Pete York in Langen 1994.
  • Wolfgang Lackerschmid/Günter Lenz, "some like it hot" 1985.
  • Chet Baker/Wolfgang Lackerschmid, "some like it soft" 1985.
  • Jazzfestival Bratislava 1981, Duo mit Bobo Stenson, All Star Conclave, LP bei Supraphon.

Als Gastsolist

  • Nice Ferreira & Terra Brazil "cafe com leche" 1998.
  • Martin Schuster, W.L., Roykey Width, Jolli Kunjappu, "Magic Flute" 1987 rel. 1998.
  • Jazziz "wordless" mit Frank Gordon, Ronnell Bey u.a. 1996.
  • Zipflo Weinrich "Black & White" 1993.
  • Ray Pizzi "I Hear You" 1991.
  • Götz Tangerding "Jazztracks". Mit Sheila Jordan und Monty Waters 1990.
  • "Cosmogenia" , Concerto for Orchestra, Choir and Band 1989.
  • Jolly Kunjappu "Warm Embrace" 1986.
  • Christin Sargent/Roland Bankel "On a Rainy Day", Single 1983.
  • Sinto "Tango des Friedens" LP 1981.
  • Bireli Lagrene "Routes To Django" LP 1980.
  • Head Heart & Hands "Flor di Angelo" LP 1980.
  • Joe Gallardo "Latino Blue" LP 1979.
  • Dieter Bihlmaier Selection "Manipulsation" LP 1976.

Auszeichnungen

1990 verlieh der damalige bayerische Kultusminister Wolfgang Lackerschmid den Bayerischen Staatsförderpreis.

Presse

„Der Beweis, dass intelligente Musik nicht nur Spaß machen, sondern auch mit Sinnlichkeit und Temperament unter die Haut gehen kann.“ (aus einer Vorankündigung zu den Ehinger Jazztagen)

augsburg.tv-Beitrag über Wolfgang Lackerschmid vom 20. Oktober 2011

Sonstiges

Wolfgang Lackerschmid engagiert sich seit Februar 2003 als "Botschafter für Augsburg" im Bündnis für Augsburg. In diesem Zusammenhang engagiert er sich ehrenamtlich für die Augsburger Kulturszene, unterstützt andere durch Mitarbeit, Konzerte oder Geld und organisiert Jazzkonzerte.

Hin und wieder veranstaltet Wolfgang Lackerschmid auch Jazz-Workshops, bei denen er die theoretischen Kenntnisse aus der Praxiserfahrung heraus vermittelt und gleich wieder in die Praxis umgesetzt. Improvisation als „Erfinden neuer Melodien“, Phrasierung, Stilsicherheit, Überblick über die Funktionen aller beteiligten Instrumente im Zusammenspiel, Harmonielehre, Voicing, Repertoireerweiterung, Dynamik, Rhythmische Sicherheit und Flexibilität, Jazzgeschichte und Geschichten, Bühnenerfahrung und vieles mehr bringt er den Kursteilnehmern bei. Stolz berichtet er auf seiner Webseite davon, dass sich in den letzten Jahren auf solchen Workshops schon mehrere Bands gefunden haben, die Bestand und Erfolg hatten.

Adresse

Wolfgang Lackerschmid
Traumraum Tonstudio
Hunoldsberg 5
86150 Augsburg

Tel. u. Fax. 0821/0700/26676737
E-Mail: mail(@)lackerschmid.de

Weblinks


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