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lab.30

Ein Augsburger Medienkunst-Festival, das im Laufe der Jahre zum internationalen Kunstlabor für Medien- und Installationskünstler, Sound-Elektroniker, Computer-Grafik-Künstler und Animationskünstler geworden ist.

Allgemeines

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Veranstaltungsort des lab.30 ist das Augsburger Kulturhaus abraxas. Das Kunstlabor und Festival für Medienkunst, das sich vor allem an die europäische Hochschul-Szene richtet, dauert normalerweise drei Tage. Im Laufe der Jahre ist es zu einem festen Anlaufpunkt für die Medienkunst-Szene geworden.

Veranstaltet wird das lab.30 vom Kulturbüro? der Stadt Augsburg, das auch die Einreichungen der Arbeiten entgegennimmt. Ein Kuratoren-Team wählt aus den Einreichungen diejenigen Installationen, Klangexperimente und Visuals aus, die an den Festivaltagen gezeigt, live erlebt oder gespielt werden.

Ähnliche Festivals sind die Transmediale in Berlin, die Ars Electronica in Linz oder das Sonar Festival in Barcelona, doch ist Augsburg mit seinem laborhaften Charakter und seiner Vitalität etwas Besonderes.

Hier kann man Außergewöhnliche Kunst sehen, die nicht jeden Geschmack befriedigt. Von Jahr zu Jahr wächst jedoch der Anteil der Stammgäste des Festivals, das im Wesentlichen drei feste Bestandteile bietet:

  • Konzerte
  • Performance-Veranstaltungen
  • Kunstlabor Ausstellung

Geschichte

Das lab.30 wurde im Jahr 2002 zum ersten Mal veranstaltet.

2006 zählte man etwa 1.000 Besucher. In diesem Jahr wurde auch zum ersten Mal der "lab award" an eines der ausgestellten Kunstwerke verliehen.

2007 waren es 1.200 Besucher und etwa 100 Einreichungen aus Europa und Kanada beim Augsburger lab.30. In diesem Jahr wurden folgende Neuerungen beim lab.30 eingeführt:

  • Workshops zur Entstehung von Robotern, Pixel-Bildern, Sensor gesteuerter Maschinen oder Gameboy-Musik
  • Clubnächte mit elektronischer und elektroakustischer Musik aus aller Welt.

augsburg.tv-Beitrag zum 10-jährigen Bestehen von lab.30 am 28. Oktober 2011

2012 war das Festival in Augsburg bekannt und zog auch ohne viel Geld für Werbung ein gemischtes jugendliches Publikum an. Ein mit 1000 € dotierter "Lab-Award" ging an ein interaktives Roboterpaar namens "Vincent und Emily", geschaffen von Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler. In diesem Jahr gründete sich auch ein lab.30-Freundeskreis, der mit Hilfe von Sponsoren das Fastival trotz des Bienale-Konzepts? jedes Jahr ermöglichen wollte.

2016 fand lab30 zum 15. Mal statt. Dazu hatten sich 100 Medienkünstler mit ihren Projekten beworben, doch wurden nur 15 Bewerber mit ihren Werken zugelassen. Darunter die interaktive Installation "[o:nyks]" der Augsburger Medienkünstler Katrhin Maier, Janne Müller und Tobias Wendzel.

Details

Das Lab 30 spielt für den Kulturstandort Augsburg eine Schlüsselrolle, ist doch für die Augsburger Kulturpolitik der "Standortfaktor Pop" eine wichige Aufgabe. Denn eine lebendige Popkultur macht die Stadt für Akteure aus Technologie- und Kreativbranchen attraktiv. Dabei versteht man in der von historischen Themen geprägten Augsburger Stadtkultur alles, was sich der Gegenwart widmet als Pop.

Lab 30 erforscht die Grenzgebiete zwischen Soundexperimenten, interaktiver Kunst und Wissenschaft und ist dadurch ein ästhetisch avanciertes Festival der Stadt. Mit Lab 30 zeigt sich Augsburg bundesweit und international auf der kulturellen Höhe der Zeit. In Bayern ist es nahezu das einzige Medienkunst-Event seiner Art. Dazu kommt der Bildungswert durch interdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle zwischen Kunst und Bildung, der durch Workshops und Kooperationen zwischen dem Festival und Bildungseinrichtungen gehoben werden kann.

Weblinks


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