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Kriminalität

Allgemeines

Jugendkriminalität

Immer öfter fallen auch Mädchen als kriminell auf: bei Diebstählen oder Gewaltanwendung. Selbst bei den Intensivtätern nimmt der weibliche Anteil zu, weshalb der Verein Brücke? Anti-Aggressionskurse auch speziell für Mädchen anbietet.

Kriminalitätsprävention

Kriminalpräventiver Rat

Aus der Erkenntnis, dass die meisten Verbrechen von Kriminellen, die am Ort wohnen, begangen werden, entschied der Stadtrat Augsburgs am 28. September 2006 einen Kriminalpräventiven Rat einzurichten, der auf Stadtebene der Kriminalität vorbeugen und die Sicherheitsgefühle der Bürger stärken soll. Der Focus soll vor allem darauf liegen zu verhindern, dass Jugendliche wiederholt zu Tätern werden, aber auch der Opferschutz ist im Blick des Rates. Weitere Schwerpunkte sind: Innenstadt? -sicherheit, Drogen, häusliche Gewalt, städtebauliche Kriminalprävention, Förderung der Zivilcourage und Jugendschutz.

Sowohl die Geschäftsstelle des Rates wie die Federführung sind dem Ordnungsreferat? der Stadt zugeordnet. Konstituiert hat sich der Rat im April 2007. Sowohl die Polizeidirektion Augsburg? wie die Augsburger Justizbehörden?, die Stadt und die Universität Augsburg arbeiten in diesem Rat zusammen, um die Maßnahmen zu koordinieren.

Kriminalstatistik

Die wichtigsten Daten der Kriminalstatistik 2008

Die Aufklärungsquote der Augsburger Polizei bei Verbrechen lag bei 71,8 Prozent. Registriert wurden 23.871 Straftaten in Augsburg (- 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Davon waren etwa 30 Prozent Diebstähle. Rohheitsdelikte wie Körperverletzung nahmen um etwa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu (ca. 3.800 Fälle), davon waren 44 Prozent der Delikte mit Alkoholkonsum verbunden, was gegenüber 2007 eine Zunahme um 2 Prozent bedeutete).

Im Jahr 2008 lag Augsburg bayernweit auf Platz 90 von 96 Rängen in Bayern, was Straftaten angeht. Das bedeutete 9077 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Andererseits lag mit über 70 % die Aufklärungquote deutschlandweit auf Platz 1 bei Städten über 200.000 Einwohner.

2011

2011 gab es etwa 60 gewalttätige Übergriffe in Bussen? und Straßenbahnen im Augsburger Stadtgebiet. Gegenüber 2009 mit fast 100 Körperverletzungen bedeutete dies einen starken Rückgang, der auf die Videoüberwachung der Bahnen zurückzuführen ist. Dazu kamen 2011 etwa weitere 100 Videokameras der Stadtwerke im Stadtgebiet Augsburg, die fest installiert waren. Laut Stadtwerke Augsburg wurden diese Kameras nur zur Verkehrsüberwachung genutzt; ihre Bilder laufen in der Leitstelle in der Lechhauser Straße zusammen, wo auch Notrufe der Fahrer aus Bussen? und Straßenbahnen ankommen.

Einzelne Verbrechen

Überfälle per Fahrrad

Auch in Augsburg gibt es immer wieder Überfälle von Fußgängern durch Radfahrer. Leicht können Radfahrer beim Überholen älteren Frauen etwa eine Handtasche entreißen und erst einmal schnell entkommen. Allerdings führen die Fahndungsaufrufe der Polizei, die diese in der lokalen Presse absetzt, sehr oft zur Klärung solcher Überfälle und der Bestrafung der meist männlichen jungen Täter.

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