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Kohlus, Claudia

eine deutsche Lyrikerin, die viele Jahre in Augsburg lebte und arbeitete

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Leben und Wirken

Claudia Kohlus wurde am 26. Oktober 1972 in Berlin geboren, wo sie im Bezirk Tiergarten aufwuchs. Nach einer Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten in Schleswig-Holstein, arbeitete sie mehrere Jahre als Fachangestellte und Projektleiterin in verschiedenen Unternehmen und Anwaltskanzleien (Kiel, München, Berlin). Eine zweite Ausbildung zur Redakteurin folgte. Sie absolvierte ein Volontariat und besuchte im Rahmen dessen die Akademie der Bayerischen Presse in München. Als Redakteurin und freie Journalistin arbeitete sie für Print- und Onlinemedien in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA. Claudia Kohlus lebte und arbeitete einige Zeit in London, mehrere Jahre in der Nähe von Kiel, später in Seattle.

2005 zog sie von Berlin nach Augsburg.

2009 bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Studium "Literarisches Schreiben" am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, das sie jedoch nicht antrat. Es folgte ein Studium der Kulturwissenschaften.

2010 veröffentlichte sie den Gedichtband „blumenmob“ bei Fixpoetry. 2015 erschien der Gedichtband "märchenstundung" bei der Edition Schultz & Stellmacher in Bayreuth?.

Claudia Kohlus lebte und arbeitete bis zu ihrem Umzug im Sommer 2015 als Autorin und freie Journalistin in Augsburg. Mittlerweile lebt sie in Salzburg. Beziehungen zu Augsburg blieben bestehen. So trat sie z. B. bei den Augsburger Rauchzeichen im Mai 2016 in Augsburg auf.

Auszeichnungen

  • 2009 Werkstattstipendium der Stiftung Lyrik Kabinett München
  • 2009 Wiener Werkstattpreis (Ehrenpreis) für Lyrik
  • 2011 Aufenthaltsstipendium des Kunstfördervereins Donnersbergkreis bei Mainz
  • 2012 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg. Aus der Begründung: „Überzeugende Lyrik benötigt neben eindringlichen Inhalten auch ein hohes Sprachbewusstsein und die leicht wirkende Sicherheit, ein stimmiges Sprachniveau konsequent halten zu können. Alle drei genannten Eigenschaften treffen auf Claudia Kohlus’ Arbeiten zu. Ihre Texte weisen eine reichhaltige Themenpalette auf: Liebeslyrik, Gedankenlyrik, zeitkritische Reflexionen, vor allem aber auch Naturlyrik. Vielfach werden aus der Mannigfaltigkeit der Natur auch Bilder und Stimmungen entnommen, in die Claudia Kohlus ihre beobachtend-analytischen Gedanken webt. Über all die darin thematisierten Spannungen, Krisenerfahrungen und Divergenzen zwischen Ich und Welt wölbt sich aber zugleich ein konsequenter lyrischer Tonfall, der stets dem verpflichtet ist, was wir „das Schöne“ zu nennen pflegen. So entstehen nicht nur formal luzide komponierte, sondern auch sprachlich erlesene Texte. Claudia Kohlus’ lyrische Arbeiten sind als variationsreiche Sprachversuche zu beschreiben, als Expeditionen, die von einem sensiblen Sprachbewusstsein, von Weltoffenheit und kritischer Beobachtung zeugen.“
  • 2013 2. Platz beim 1. Augsburger Tagebuch-Slam/Ponyhof & Popcorn
  • 2014 Finalistin beim Lyrikwettbewerb der Kültürtage Augsburg
  • 2016 Exil-Lyrikpreis - Schreiben zwischen den Kulturen. Jurorinnen Susanne Gregor, Gerhard Ruiss und Dr. Anton Thuswalnder. In der Begründung hieß es: Claudia Kohlus kennt die lyrischen Traditionen der Moderne, wendet sie auf ihr eigenes Schreiben an und macht ihr eigenes Ding. Sie weiß um die Brüchigkeit unserer Welt und findet eindringliche Bilder dafür. Rätselhaft geht es zu in ihrer Lyrik, was verständlich ist, wenn sie von einer Welt handelt, in der letzte Gewissheiten nicht zu haben sind. Sie ist eine Skeptikerin, die aufbegehrt, ihren Gedichten tut das gut (Anton Thuswaldner).

Weblinks


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