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Kohlengasse

eine Augsburger Gasse, die zum zweiten Augsburger Stadtbezirk (Innenstadt, St. Ulrich - Dom) und damit zum Planungsraum I (Innenstadt) gehört, Postleitzahl 86150

Allgemeines

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Die Kohlengasse erhielt ihren Namen von dem Kohlenmarkt?, der ehemals hier stattfand. Sie verbindet heute den Kitzenmarkt mit der Konrad-Adenauer-Allee. Dabei verläuft sie parallel zur Weiten Gasse? und zum Bräuergässchen. Gequert wird sie dabei von der Gögginger Mauer?.

Die Kohlenstraße liegt in der Nähe des so genannten Kaiserviertels bzw. in der Nähe der Max-Höfe. Heute ist sie geprägt von dem "Wohnpark Goldene Gans". Dieser Wohnpark hat eine bebaute Grundfläche von etwa 1.200 Quadratmeter, wozu noch ungefähr 2.000 Quadratmeter Grünfläche kommen. Die Grünflächen gehören als private Gärten zu den Erdgeschosswohnungen und sind durch die geschlossene Bebauung nur für die Bewohner der Anlage zugänglich. Die Wohnungen sind nach Süd-West ausgerichtet, die Gärten grenzen im Süden an die Kohlengasse, die wenig befahren ist. Für Ruhe sorgt, dass die Häuser an der Konrad-Adenauer-Allee den Verkehrslärm von dort abhalten.

Geschichte

Ab 1501 erlaubte der damalige Stadtrat an der hier liegenden Zwingermauer den bayerischen Kohlenhändlern die Abhaltung eines Kohlenmarkts?. Stadtpläne aus dem 16. Jahrhundert zeigen, dass es damals rund um die Goldene Gans schon eine dichte Wohnbebauung gab. Das hing damit zusammen, dass das Wohnen im Schutz der nahe gelegenen Kirche Sankt Ulrich und Afra im Mittelalter als Privileg galt. Aus dem 16. Jahrhundert stammt noch ein historisches Bürgerhaus in der Weite Gasse 11?, das man als bewohntes Denkmal in den Wohnpark Goldene Gans integrierte.

1632 verlegte man diesen Kohlenmarkt in die Nähe des Weberhauses, später zur Gemarkung "Auf dem mittleren Kreuz" (heute Auf dem Kreuz). Trotz der Umlegungen behielt die Kohlengasse ihren historischen Namen.

Am 15. Januar 1932 ließ die Polizei die Kohlengasse für Fahrzeuge aller Art sperren.

Bis 1938 hatte die Kohlengasse die Bezeichungen Litera B 96, B 97, B 97a und B 97b.

In den Jahren 2011/2012 entstand an der Kohlengasse der "Wohnpark Goldene Gans", gebaut von Wohnbau Hipp, geplant von Schrammel Architekten?. Vor der Baumaßnahme lag das etwa 3.200 Quadratmeter große Grundstück der ehemaligen Goldene Gans ungefähr zehn Jahre brach, weil es kein Bauträger bebauen wollte. Die Gründe dafür waren der relativ geringe Platz, viele Auflagen, Angst vor archäologischen Entdeckungen, die den Bau verzögern und zu höheren Kosten führen könnten.

2016 wurden in der Kohlengasse und einem Teil der Gögginger Mauer? im Herbst Gas- und Wasserleitungsarbeiten durchgeführt.

Details

Die Kohlengasse ist teilweise eine Zufahrtsstraße, teilweise aber auch ein Fußweg.

In der Augsburger Kohlengasse steht auf dem ehemligen Brauereigelände der Goldenen Gans der durch die Donauwörther Wohnbau Hipp Schöner Wohnen GmbH errichtete "Wohnpark Goldene Gans". Die Wohnanlage verfügt über 38 Wohnungen und eine Büroeinheit mit 1,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen und Wohnflächen von 70 bis bis knapp 230 Quadratmeter. Die Wohnanlage ist auf vier Häuser verteilt. Ein Haus ist giebelständig. Vermarktet werden die Wohnungen als "Historisches Wohnen modern interpretiert". Auf charmante Weise würden die traditionelle Architektur Augsburgs mit den Ansprüchen an modernes, urbanes Wohnen verbunden.

Weil die Augsburger Goldene Gans als älteste Brauerei Augsburgs eine große Bedeutung hatte, wurde sie von Karl Holzhauser? fotografisch dokumentiert.

Lage


Weblinks


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