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Klosterkirche Maria Stern

Die Klosterkirche Maria Stern gehört zum Kloster Maria Stern. Ihr Patrozinium ist Hll. Anna und Elisabeth.

Allgemeines

Steht man hinter dem Rathaus und blickt vom Rathaus auf die gegenüberliegende Seite des Elias-Holl-Platzes, so kann man gut die Klosteranlage und die Kirche von Maria Stern erkennen. Wir erblicken die Traufseite des Gebäudes mit den Giebeln von Kloster und Kirche. Und zwischen den Giebeln steht - ohne Fundament - ein schlanker Turm mit acht Ecken, der aus Ziegeln gemauert ist und mit einer kupfernen Zwiebelkuppel, der ersten dieser Art in Schwaben, abschließt. Überhaupt ist diese Kuppel eine der frühesten "welschen Hauben" in Deutschland. Angeblich hat Jonas Holl?, der älteste Bruder von Elias Holl das Türmchen geplant und gebaut, an dem sich gotische Maßfriese und Renaissance-Elemente verbinden.

Geschichte

Gebaut wurde die Klosterkirche von Johannes Holl? in den Jahren von 1574 bis 1576.

Ab 1685 erweiterte man die Kirche durch die Johannes-Nepomuk-Kapelle und den Nonnenchor.

1730 hat man den Innenraum nach dem Geschmack des Barock/Rokoko neu gestaltet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch den Bombenangriff im Februar 1944 stark beschädigt. In den Jahren nach dem Krieg erneuerte man die Kirche so gut, dass man heute von den Kriegsschäden nichts mehr wahrnimmt.

Bau

Von Johann Georg Bergmüller stammt das Altarblatt "Die hl. Elisabeth verehrt das Jesuskind auf der Weltkugel". Es gilt als eine seiner besten Arbeiten. Die Deckengemälde mit ihren marianischen Motiven stammten ursprünglich auch von ihm, gingen aber durch die Bombardierung 1944 verloren. Der Kunstmaler Karl Manninger? hat die Deckengemälde nach dem Krieg in den Jahren 1959 und 1960 so gut es ging nachempfunden. Altarblatt und Deckengemälde wurden ursprünglich im Jahr 1730 gefertigt.

Die Kanzel und mehrere Plastiken in der Kirche stammen von Ehrgott Bernhard Bendel. Er gehörte zu den angesehensten Bildhauern des Spätbarocks. Die Plastiken des hl. Bonaventura, des hl. Antonius und eine "Schmerzhafte Muttergottes" unter einem Kruzifix von 1575 (an der Empore) sind von ihm geschaffen.

Gottesdienstzeiten

In der Sternkirche können alle zu bestimmten Zeiten am Gebet der Schwestern vom Kloster Maria Stern und ihren Gottesdiensten teilnehmen.

Laudes werktags 6.40 Uhr
Laudes sonntags 7.30 Uhr im Chor

Mittagsgebet werktags 11.45 Uhr

Rosenkranz täglich 17.10 Uhr

Vesper täglich 17.35 Uhr

Anbetung täglich nach der Hl. Messe

Hl. Messe
Mo. - Fr. 7.00 Uhr und Sankt Peter am Perlach 9.00 Uhr
Samstag 7.30 Uhr
Sonntag 8.00, Gemeinde Sankt Peter am Perlach 9.30 Uhr und Spanische Gemeinde in Sankt Peter am Perlach 11.00 Uhr

Geöffnet ist die Kirche täglich von 6 bis 19 Uhr.

Adresse

Franziskanerinnen von Maria Stern
Sterngasse 5
86150 Augsburg

Tel. 0821/32980 Fax. 0821/3298115 E-Mail: infos(@)kloster-mariastern.de


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