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Keiner Goldener Saal

ein spätbarocker Festsaal nördlich des Augsburger Doms in der Jesuitengasse; nicht zu verwechseln mit dem Goldenen Saal des Augsburger Rathauses

Allgemeines

Der Kleine Goldene Saal ist nach Kriegszerstörungen und Abbrüchen der letzte noch erhaltene Teil des von den Fuggern gestifteten Jesuitenkollegs Sankt Salvator. Der wohl prominenteste Schüler des Kollegs war Leopold Mozart, der Vater W. A. Mozarts.

Der Kleine Goldene Saal in Augsburg ist ein Rokokojuwel? und war ursprünglich der Kongregationssaal des Jesuitenkollegs Sankt Salvator, vor allem für die Marianische Kongregation. Den Stuck fertigte Johann M. Feichtmayr. Die Deckenfresken Matthäus Günthers entstanden 1765. Sie nehmen auf die Geschichte der Freien Reichsstadt? Augsburg Bezug.

Heute ist der erst nach Leopold Mozarts Schulzeit am Jesuitenkolleg Sankt Salvator erbaute Kleine Goldene Saal wegen der hervorragenden Akustik ein beliebter Aufführungsort – unter anderem bei Augsburger Mozartfesten. Eine Bühne und die entsprechende Technik sind vorhanden.

Mozart, Fuor del mar KV 366 mit Robert Sellier, Tenor, 2012 im Augsburger Kleinen Goldenen Saal

Geschichte

1581 legten die Jesuiten? den Grundstein für den Bau des Jesuitenkollegs Sankt Salvator. Zuvor hatten großzügige Schenkungen der Fugger dieses Vorhaben ermöglicht. Ein Jahr später hatten die Jesuiten? in Augsburg mit dem Sankt-Salvator-Kolleg einen Gebäudekomplex errichtet, den sie 1763 durch den Ankauf des angrenzenden Wohnhauses noch erweiterten. Schon damals hatte die Marianische Kongregation in der Kohlergasse im zweiten Obergeschoss eines Gebäudes einen mit Deckenmalerei ausgestalteten Versammlungsraum. Nun konnte dieser alte Kongregationsraum in der Längsachse verdoppelt werden, indem man die Obergeschosse des neu angekauften und des schon von der Marianischen Kongregation genutzten Gebäudes miteinander verband. Sie wiesen – einem leichten Knick der Jesuitengasse folgend – unterschiedliche Firstlinien auf. Erst durch diese Verbindung war es möglich, den großen Kongregationssaal, also den Kleinen Goldenen Saal, einzurichten.

Bauuntersuchungen der letzten Jahre zeigten, wie man damals den Fassadenknick im inneren Raum ausschaltete und die Altarwand leicht schräg anordnete, um eine gute Akustik zu gewährleisten. Die Stukkatoren stellten zwischen die Fenster graue Stuckmarmorpilaster, die den Längsraum gliederten und den Südwandverlauf korrigierten, indem man durch Verbreiterung der Fensterlaibungen den Knick überspielte.

Mit der Stuckierung dieses Fest- und Versammlungssaals beauftragten die Jesuiten? Johann Michael Feichtmayr?. Als Maler holten sie Matthäus Günther an Bord, der 1762 katholischer Direktor der Reichsstädtischen Kunstakademie geworden war. 30.000 Gulden gaben die Jesuiten? aus, um den Kleinen Goldenen Saal als Aula zu erweitern und auszugestalten. Am Nikolaustag 1764 fand die Benediktion des Kongregationssaals statt, zum 175. Jubiläum der Gründung der Marianische Kongregation in Augsburg. 1765 konnte der Kleine Goldene Saal zum ersten mal benutzt werden. Die Bauarbeiten hatten sich also über zwei Jahre hingezogen.

Man musste einen einheitlichen Dachstuhl für die beiden Gebäude errichten, man plattete den Saalraum mit einem Steinboden aus Solnhofer Gestein. Auf die vorhandenen Decken trug man eine etwa sechs Zentimeter dicke Mörtelschicht auf, um einen festen Untergrund für die Stuckarbeiten zu haben.

Zwar löste Papst Clemens XIV. 1773 den Jesuitenorden? auf, doch bestand das Kolleg unter der Führung von Weltpristern weiter, bis es 1807 im Zuge der Säkularisation geschlossen wurde. Danach nutzte man das Gebäude des Kollegs als Kaserne (den Kleinen Goldenen Saal machte man zum Mannschaftsquartier) und die damals noch bestehende Kirche als Reitschule, bis man diese Kirche 1872 abriss.

Durch die Schließung des Jesuitenkollegs 1807 entstand in der Augsburger Schullandschaft? eine schmerzliche Lücke, die König Ludwig I.? 1828 durch die Gründung des Gymnasiums bei Sankt Stephan zu schließen versuchte.

Um entstandene Schäden im und am Kleinen Goldenen Saal zu beseitigen, hat man ihn 1832 und 1949 restauriert.

1997 zeigten sich Schäden in Form von Rissen und starken Verformungen im Mauerwerk. Auch die aus Blockbohlen bestehende Altarwand mit reicher Stuckverzierung zeigte eine starke Rissbildung aufgrund der Verformungen des gesamten Gebäudequerschnittes. Deshalb musste das Gebäude gesichert und instandgesetzt werden. Die Arbeiten bestanden unter anderem aus einer teilweisen Nachgründung im Innern des Gebäudes, der Ausbildung von Deckenscheiben, um die Umfassungswände zusammenzuhalten und einer Abfangung der wertvollen Altarwand. Auch 2004 restaurierte man den Saal, was eine Inschrift im Kleinen Goldenen Saal vorne rechts belegt. 2004 eröffnete man ihn zuletzt und nutzt ihn seitdem für Veranstaltungen.

2005 erneuerte man die Beleuchtung für das Deutsche Mozartfest. Sie musste einerseits dem heute geltenden technischen Standard (z. B. Notlicht) entsprechen, anderseits durfte sie das Rokokoambiente nicht stören. Deshalb beschloss man den Einsatz von Wandleuchten mit Direkt- und Indirektanteil.

Details

Die Schauseite des Kleinen Goldenen Saals war und ist die Ostwand mit der Nische, die von Säulen und Pilastern flankiert wird. Hier finden sich auch die beiden Zugänge und Inschriftentafeln zwischen Stuckmarmorpilastern. Eine Altarmensa mit Tabernakelaufsatz aus vergoldetem Kupfer mit Silberrankenwerk und einem Relief der Verkündigung an Maria rundete den Blick auf die Ostwand ab.

Bestimmend im Kleinen Goldenen Saal wirkt das große, 1765 von Matthäus Günther geschaffene Deckenfresko, das orthogonal angelegt ist und in drei Ebenen gegliedert ist. In dessen Zentrum steht die zeichenhafte Verkündigung der Geburt Jesu durch die Jungfrau Maria nach Jesaja (Jes 7,14 EU). Das Deckenbild ist als großer Mittelspiegel von vier Eckkartuschen umgeben. Ein Engel hat den Auftrag, einen schweren grün-dunklen Vorhang hochzuraffen. Damit gibt er den Blick auf das Bild des göttlichen Ratschlusses zur Erlösung des Menschen. Diese Revelatio, Entschleierung oder Offenbarung stellt Matthäus Günther ganz handgreiflich und anschaulich dar. Die Offenbarung steht dabei im Kontrast zur Dunkelheit der Draperie. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit erschein begleitet von musizierenden Engelscharen in strahlendstem Licht.

Das Hauptdeckenfresko

Im oberen Drittel des Freskos erscheint die heilige Dreifaltigkeit in himmlische Klänge eingehüllt. Zu Füßen Gottvaters kniet der Erzengel Gabriel auf einer hellen Wolke und zeigt auf Maria im Strahlenkranz (Offb 12,1 EU). Gabriel, der Erzengel der Verkündigung, ist bekleidet mit einer goldenen Stola auf rotem Mantel und schaut auf den künftigen Erlöser. Der Strahlenkranz füllt die Mitte des Freskos aus. Von der Immaculata (Jungfrau Maria) geht ein heller Lichtstrahl aus, den ein Engel mit einem Spiegel so lenkt, dass er Ahas, den König Jerusalems, im unteren Drittel des Bildes in den Rücken trifft. Die Immaculata wird von Putten über der Mondsichel getragen, sie ist sonnenumstrahlt und sternenbekränzt. Der Betrachter nimmt sie als lieblich-holdselige himmlische Erscheinung wahr. Rechts von ihr halten Engel ein gekröntes Schild mit dem Namen Mariens.

Das Deckenbild hat aber nicht nur eine himmlische, sondern auch eine irdische Zone. Diese wird an der östlichen Schmalseite und an den Längsseiten des Bildes entfaltet.

Augsburg-Kleiner-Goldener-Saal-Decke
„ECCE VIRGO CONCIPIET – Isaias C. VII“. Ausschnitt aus dem Deckenfresko: Ahas, direkt über der Inschrift stehend, gefolgt von Jesaia und dessen Sohn Schear-Jaschub trifft auf seine Gegner Rezin und Pekach. Aus dem Deckenfresko von Matthäus Günther im Kleinen Goldenen Saal zu Augsburg. By Matthäus Günther 1765 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Unten auf der Erde tritt der Prophet Jesaja als Gottes Gesandter samt seinem Sohn Schearjaschub auf einer steinernen Brücke dem Ahas oder Achas, dem König von Juda, am Ende der Wasserleitung des oberen Teiches (Jes 7,3 EU) entgegen. Der Prophet verkündet ihm, Ahas solle nicht die beiden nur noch rauchenden Brandscheite Rezin und Pekach fürchten, deren gen Jerusalem heraufziehende Armeen am seitlichen Bildrand bereits zu sehen sind. Ahas möge hierfür ein Zeichen seiner Wahl von Gott fordern – was Ahas verweigert. Der König von Juda und Jerusalem kann also den Immanuel und seine Mutter nicht erkennen.

Daraufhin gibt Gott von sich aus ein Zeichen: nämlich das der jungfräulichen Empfängnis des Immanuel, des Retters. Diese Empfängnis ist dargestellt in jenem Lichtstrahl, der Ahas in den Rücken trifft, zusammen mit der Inschrift ECCE VIRGO CONCIPIET – Isaias C. VII ("Siehe, die Jungfrau wird empfangen."). Mit dieser auf der Schauseite des keilförmigen Gewölbeschlusssteins der unteren Brücke zu sehenden Inschrift ist auf den kanonischen Titel der Augsburger Marianischen Kongregation verwiesen: "Mariae Verkündigung".

Ein Engelpaar fängt das Bild der Erlösung in einem Spiegel ein und projeziert es dem Vertreter des Hauses David, König Ahas, der gerade seine Verteidigungstruppen inspiziert und sich um die Wasserversorgung im Belagerungsfall kümmert. Auf einer erhöheten Bastion sind die beiden Könige zu sehen, die Ahas für ein Bündnis gegen Assur gewinnen wollen, während auf der linken Seite des Bildes Wäscher und Walker bei der Arbeit zu sehen sind.

Doch Ahas glaubt Gott bzw. seinem Gesandten Jesaja immer noch nicht und begibt sich aus Furcht vor den Brandscheiten in die Hände der Assyrer, was ihm nicht weiterhilft. Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht. Das ist die übergeordnete Botschaft von Jes 7,9 EU.

Hintergrund des Deckengemäldes von Matthäus Günther ist die politische Situation des Jahres 736 v. Chr. Sie ist die Folie, auf der das siebte Kapitel des Buches Jesaja spielt. Razon, der König von Damaskus, und der König des Nordreiches Israels wollten den jungen Ahas, König von Juda und Jerusalem für ein Bündnis gegen die Assyrer gewinnen, was ihnen aber nicht gelang. Deshalb wollten sie Ahas stürzen und einen ihnen genehmen König in Jerusalem einsetzen. Weil sich Ahas bedroht und der Bedrohung nicht gewachsen fühlte, rief er die Assyrer um Hilfe an. Die gewährten sie ihm zwar, doch mit Folgen für den Tempelkult in Jerusalem. Um Tiklad Pileser, dem assyrischen König zu gefallen, führte Ahas den assyrischen Kult in Jerusalem ein. Dagegen wendete sich der Prophet Jesaja und mahnte den Ahas, er solle am Jahwe-Glauben festhalten. Historisch ist in der Prophezeiung des Erlösers wohl König Hiskia gemeint, der Ahas beerbte und der in 2 Kö 18,7 als "Immanuel" bezeichnet wird ("der Herr war mit ihm"). Doch schon die Evangelisten deuteten die Prophezeiung des Jesaja auf Jesus Christi um. Und so blieb es bis in die Bauzeit des Kleinen Goldenen Saals in Augsburg.

Matthäus Günther malte das Hauptdeckenfresko des Kleinen Goldenen Saales wie ein Regisseur. Seine Landschaften und Bauten sind Bühnenbilder für die auftretenden Personen. Dabei setzt er einen breiten Pinsel ein, z. T. lasierend, z. T. pastos, arbeitet mit starken Komplementärkontrasten, die Hauptfiguren in Braun-Rosa und kühlen Grautönen stehen vor unendlichen Raumtiefen. Zwar verliert sich Günther nie im Detail, doch kann man an einigen Objekten sehen, dass sie ihm besonders wichtig sind, dass er ihnen besondere Sorgfalt widmet. So z. B. dem mit Saphiren und Perlen besetzten Kronen-Turban des Königs oder dem Schild des Mariennamens, das er mit Rosen, Lilien und einer Krone ausgestattet hat. Damit erinnert es an den Blumenkranz des Wessobrunner? Gnadenbildes, das ehemals ein Malermönch in Prüfening? malte und unter dem Titel "Mutter der Schönen Liebe" in ganz Bayern Verbreitung fand.

Die vier Eckfresken

An den Übergängen der Decke zu den vier Raumecken finden sich Fresken mit kurzen, lateinischen Inschriften. Es handelt sich dabei um Anrufungen aus der Lauretanischen Litanei. Auch hier steht also die Gottesmutter im Mittelpunkt. Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass das Jesuitenkollegium Sankt Salvator? 1589 Sitz der Marianischen Kongregation in Augsburg war. Die einzelnen Eckfresken zeigen aber auch, wie sich Augsburg der Gottesmutter zuwendet:

Eckfresko im Nordosten: In der vorderen linke Raumecke des Kleinen Goldenen Saals erweist der damalige Augsburger Fürstbischof Joseph Ignaz Philipp von Hessen-Darmstadt? Maria die Ehre. Er war sowohl Förderer als auch Sodale (Mitglied) der Marianischen Kongregation in Augsburg. Maria ist hier als "virgo prudentissima", also höchst besonnene Jungfrau dargestellt. Zwei allegorische Gestalten sind ihr zugeordnet: zum Einen die "Divina Providentia", die eine Fackel des Geistes und eine Schlange als Symbol der Klugheit trägt, zum Anderen rechts die Eruditio mit einem Buch und einer Geistesflamme. Derweil stößt ein Genius in die Posaune der Fama und lobpreist Maria.

Virgo prudentissima
Photographie einer Eckinschrift im Kleinen Goldenen Saal (Augsburg) Virgo prudentissima Matthäus Günther 1765. By Wahlunterricht Stadt- und Regionalgeschichte am Rudolf-Diesel-Gymnasium 2008 [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Eckfresko im Südosten: Vorne rechts verehrt der Rat der Stadt Augsburg Maria als "speculum iustitiae", als Spiegel der Gerechtigkeit. Hier umgeben die Allegorien der Fortitudo, der Rechtsprechung und der Exekutive Maria. Dazu ist ein Korb voll brennender Herzen dargestellt.

Speculum iustitia
Photographie einer Eckinschrift im Kleinen Goldenen Saal (Augsburg) Speculum iustitiae Matthäus Günther 1765. By Wahlunterricht Stadt- und Regionalgeschichte am Rudolf-Diesel-Gymnasium 2008 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Eckfresko im Südwesten: Hier wenden sich Studenten der Freien Künste der Gottesmutter Maria als "initium sapientiae" zu. Sie ist also für Studierende der Ausgangspunkt aller Weisheit. Die Studenten sind mit markanten Instrumenten dargestellt, die noch fast alle in der physikalischen Sammlung des Gymnasiums bei Sankt Stephan erhalten sind. Auch hier ist Maria von Assistentinnen umgeben. Rechts trägt ein grün gekleidetes Mädchen Füllhorn, Ölzweig und ein Universitätsszepter, vielleicht ein Hinweis auf die von Jesuiten? im nahe gelegenen Dillingen? errichtete Universität. Links sieht man eine geflügelte Frau. Man deutet sie als Gottesfurcht, denn im Psalm 111 Vers 10 und in Spr 1,7 wird die Furcht des Herrn als Anfang der Weisheit bezeichnet ("initium sapientiae timor domini").

Sedes sapientia
Photographie einer Eckinschrift im Kleinen Goldenen Saal (Augsburg) Initium (Sedes) sapientiae Matthäus Günther 1765. By Wahlunterricht Stadt- und Regionalgeschichte am Rudolf-Diesel-Gymnasium 2008 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Eckfresko im Nordwesten: Ein Sterbender sucht die Hilfe Mariens als Heilsmittlerin der Schwachen ("salus infirmorum"). Diese Kartusche findet sich rechts über der Empore. In seiner Hand hält der Sterbende ein Stück Papier, darauf steht: "Nec me deseras in hora mortis" ("Verlass mich nicht in der Todesstunde!"). Ein Jesuit? betreut den Sterbenden und übergibt ihm eine Sterbekerze. Links schleudert ein Engel aus dem Gefolge des Erzengels Michael einen Blitzstrahl auf einen herabfahrenden Teufel. Unter dem Bild ist die Inschrift zu lesen: "Janua coeli". Will sagen: Dem Sterbenden ist die Gottesmutter Maria die Pforte zum ewigen Leben.

Salus infirmorum
Photographie einer Eckinschrift im Kleinen Goldenen Saal (Augsburg)im März 2008. By Matthäus Günther 1765 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Bilder in den Ecken erarbeitete Matthäus Günther zusammen mit dem Stuckator Johann Michael Feichtmeir?.

Sonstiges

Der Kleine Goldene Saal kann von der Stadt Augsburg für Veranstaltungen gemietet werden. Bei Konzerten ist die Möglichkeit der Bestuhlung auf 320 Sitzplätze begrenzt, bei einer Bankettveranstaltung können bis zu 14 Tische mit je 10 Stühlen aufgestellt werden. Die Stadt Augsburg vertritt den Katholischen Studienfonds Augsburg?, dem der Goldene Saal eigentlich gehört.

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Inschrift vorne rechts im Kleinen Goldenen Saal zu Augsburg. Dem „katholischen Gymnasium“ widmet König Ludwig I. nach der Renovierung von 1832 den Saal. By Pater Gregor Helms, Benediktinerabtei St. Stephan 2005 (Vom Autor auf Anfrage zugesendet) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Bis heute hat das Gymnasium bei Sankt Stephan ein kostenfreies Nutzungsrecht des Kleinen Goldenen Saales als Schulaula. König Ludwig I.? verfügte, dass der Saal dem Gymnasium "ad obeundos actus solemnes" ("zum Begehen feierlicher Veranstaltungen") zur Verfügung stehe. Das Gymnasium bei Sankt Stephan nennt den Saal aus diesem Grund "Aula Regia" ("Königlicher Saal").

Lage

Jesuitengasse 12


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