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Klaus Ammann Big Band

eine Band mit breitgefächtertem Repertoire aus Türkheim?

Allgemeines

Vielseitige Musikalität und einfallsreicher Spielwitz bei solider Beherrschung der Instrumente haben der Klaus Ammann Big Band aus Türkheim? seit ihrem Bestehen einen schnell wachsenden Kreis von Fans beschert. Im Gegensatz zu anderen Big Bands, die ihre Musiker zu den Auftritten und Galas von Fall zu Fall anstellen, ist die Klaus Ammann Big Band eines der wenigen fest bestehenden Orchester.

Im Mittelpunkt des Geschehens stand natürlich Band-Leader Klaus Ammann. Er spielte nicht den großen Showmann, sondern trat als der sensible, fachkundige Arrangeur und Mentor eines Orchesters auf, das — bestehend aus Einzelkönnern — unter seiner Leitung eine klangvolle Einheit wurde. Klaus Amann, der die Truppe 1972 als Schulband und „Europas jüngste Big Band“ gründete, war Musiklehrer am Türkheimer Gymnasium. Die Orchestermitglieder waren durchweg Amateurmusiker, die aber durch ihre Professionalität in Interpretation, technischer Ausstattung und Arrangement über Jahre in der deutschen Musikszene aufhorchen ließen. Auch international entwickelten sie sich zu einem angesehenen Klangkörper, wie verschiedene Auslandstourneen (England, USA) beweisen.

In vielen Veranstaltungen, bei Pressebällen, Galas, Open-Air-Festivals und Auftritten bei Funk und Fernsehen ließ die Band den Funken der eigenen Spielfreude überspringen. „Da ging das Publikum mit, da gab es Riesenapplaus mit begeisterten Pfiffen und Bravo-Rufen, so bei Glenn Millers klassischem ,In The Mood’, dem lateinamerikanischen Reißer ,Rum And Coca Cola’ oder bei Simon & Garfunkels ,Hey Mrs. Robinson’" (Dillinger Zeitung).

Begeisterte Zuhörer fand die Big Band auch bei ihren Gastspielen in der Londoner Royal-Albert-Hall („18.000 klatschten begeistert Beifall“) und in Amerika („Den Kontinent musikalisch erobert“), wo die Band fünfmal über die Kanäle des dortigen Fernsehens flimmerte. Weitere Höhepunkte waren ein vielbeachtetes Weihnachtskonzert in der Basilika von Ottobeuren? und ihr Auftritt beim Augsburger Brunnenfest?.

Darüber hinaus besaß das Orchester die Tradition, für gute Zwecke zu spielen. So hatte es Ende der 1980er Jahre rund 300.000 Mark eingespielt, davon allein etwa 100.000 Mark für die Kartei der Not der Augsburger Allgemeine. Der große Erfolg brachte aber auch Probleme mit sich: „Es kostet sehr viel Zeit, Engagements zu kriegen, Arrangements selbst zu schreiben und vor allem Sponsoren für unsere jährliche Unkosten von 150.000 Mark zu finden“, klagte Klaus Ammann damals.

Discographie

LP: Der Stern geht auf (1986)

Weblinks


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