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Kesselmarkt

ein Augsburger Platz, der zum zweiten Stadtbezirk (Innenstadt, St. Ulrich - Dom) und damit zum Planungsraum I (Innenstadt) gehört; Postleitzahl ist 86152

Allgemeines

Kesselmarkt ist eine historische Bezeichnung, die darauf zurückgeht, dass hier zeitweise die Kesselschmiede ihre Produkte verkaufen durften.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Kesselmarkt 1332 als "Kuezzelmarkt". Offiziell hat man ihn 1938 so benannt.

1613 ließ der Stadtrat den Kesselschmieden 17 ebenerdige Gewölbe als Werkstätten bauen, doch das führte zu großen Lärmbelästigungen der Anwohner, so dass die Kesselschmiede 1638 wieder aus den Werkstätten ausziehen mussten. Trotzdem diente der Platz weiterhin als Markt. Als 1761 die Augsburger Märkte neu geordnet wurden, hieß es: "Der Kessel-Markt bleibt an vorigem Ort, aber näher an dem St. Martin‘schen Stiftungshaus." Der Platz diente danach als Milchmarkt, seit 1810 als Flachsmarkt und um 1850 als Hanf- sowie als Hopfenmarkt.

1890 verlegte man den Kartoffelmarkt hierher. Später im 20. Jahrhundert hat man auf dem kleinen Platz von LKW herab Topfpflanzen verkauft, wie Fotos belegen. So wurde der Kesselmarkt bis zur Eröffnung des zentralen Augsburger Stadtmarktes im Jahre 1930 kaufmännisch genutzt.

Details

Früher befanden sich am Kesselmarkt

Lage


Weblinks


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