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Kaffeerösterei Baum

auch Kaffeerösterei Hubert Baum

Allgemeines

Im Augsburger Stadtteil Lechhausen hat sich Hubert Baum Räume für seine Kaffeerösterei angemietet. Dort stehen seine Geräte zum Rösten und die Säcke voller ungerösteter grüner Kaffeebohnen. Mit der Kaffeerösterei hat er sein Hobby zum Beruf gemacht.

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Durch seinen früheren Beruf als Flugzeugmechaniker bei Augsburg Airways kam Hubert Baum in die Länder, in denen der Kaffee geerntet wird: Brasilien, Panama, Nicaragua, Sumatra, Indien oder Äthiopien in Afrika. Hubert Baum lernte die Kaffeebauern persönlich kennen. Und so konnte er sich ein Einkaufs-Netz für seine heutige Kaffeerösterei aufbauen.

Nach einigen Röstversuchen gelang es Hubert Baum, die grünen Bohnen in braune zu verwandeln, die fein und frisch gemahlen für den herrlich duftenden Trank in der Tasse sorgen, den wir gerne in Cafés, im Büro oder zu Hause auf der Terrasse mit oder ohne Kuchen oft genießen. Baums selbst gerösteter Kaffee fand bald Zuspruch in der Verwandtschaft, im Kollegen- und im Bekanntenkreis. Als Baums Flugzeugfirma aufgelöst wurde, entschloss er sich den Schritt in die Selbstständigkeit als Kaffeeröster in Augsburg zu wagen. Der Trend zu nachhaltig produzierten und regionalen Qualitätserzeugnissen spielte ihm in die Hände. Auch der Verkauf über die eigene Webseite per Internet wurde populärer. Kaffeekenner in ganz Deutschland schätzen seinen frisch gebrannten Kaffee.

Geschichte

Hubert Baum erzählt über seine Liebe zum Kaffee: "Schon immer hat mich die Frage beschäftigt, warum schmeckt der Kaffee in Italien anders und besser als zu Hause? Erstens verstehen die Baristi in den italienischen Café-Bars ihr Handwerk. Zweitens arbeiten sie oft noch mit uralten Siebträgermaschinen und nicht mit Plastikvollautomaten. Ganz entscheidend ist, dass in Italien fast in jeder Stadt noch Kaffeeröstereien existieren. Damit ist der Kaffee frisch vor Ort. Er wird nicht quer durch Europa transportiert und zigmal bei den Großhändlern hin- und hergeschoben, bis er endlich mal in den Supermarktregalen landet."

Das hat Hubert Baum veranlasst, im Jahre 2009 diese in Augsburg verloren gegangene Tradition der Kaffeerösterei neu aufleben zu lassen. Vor allem mit Kaffee aus Anbaugebieten mit Farmern, die der Röster persönlich kennt und auch besucht.

Details

"Basis meiner Partnerschaft mit Kaffeebauern ist eine nachhaltige und menschliche Beziehung, geprägt von gegenseitigem Respekt", sagt Hubert Baum, während er die Röstmaschine beobachtet, aus der die erhitzten Bohnen kommen.

Baum zeigt auf die Fotos an der Wand, an der auch die beschrifteten Kaffeesäcke lehnen. Er erklärt, was darauf zu sehen ist. Man sieht, wie die Kaffeebohnen von den Bäumen als Kaffeekirschen, noch mit Fruchtfleisch ausgestattet, geerntet werden. Die guten Sorten werden mit der Hand von den Pflückern gezupft, die auf die richtige Reife achten. Das Fruchtfleisch wird dann von den beiden Kernen entfernt und diese werden durch Trocknen zu den rohen Kaffeebohnen, die in Jutesäcken bei Baum landen.

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Hubert Baum zeigt auf einen strahlenden Mann auf einem Foto: "Das ist Ismael Andrade, ein brasilianischer Kaffeebauer, der sorgt mit seinen Bohnen aus Carmo do Paranaiba für einen der weltbesten Brasilkaffees!" Und wie schmeckt dieser Brasilkaffee? Baum: "Sehr ausbalanciert, Süße, Feinheit und nussige Nuancen, solche Tassenmerkmale machen diesen Cerrado zu einem Gourmetprodukt. Die Anbauhöhe dieser Kaffeesorte liegt rund 1.250 Meter über dem Meeresspiegel."

Der Rohkaffees von Hubert Baum erreicht bei Temperaturen zwischen 215 und 225 Grad nach 16 bis 25 Minuten den optimalen Röstgrad. Je länger nämlich die Kaffeebohnen geröstet werden, desto geringer wird die darin enthaltene Säure. Ein Röstmeister muss den optimalen Röstgrad für die jeweilige Kaffeesorte wissen, um die Balance zwischen Säure, Körper, Aroma, Geschmack und Röstaromen herzustellen. Nach dem Rösten wird Baums Kaffee ausschließlich mit Luft abgekühlt, um den Röstprozess zu beenden.

Im Gegensatz zu Baums traditioneller Langzeitröstung rösten die Großen der Kaffeebranche bei sehr viel höheren Temperaturen, bis zu 600 Grad und teilweise nur kurze zwei Minuten. Weitere Details über die Kunst des Kaffeeröstens erfährt man von Hubert Baum in seiner Lechhausener Rösterei, wenn man sich dort den Kaffee abholt. Dann kann man mit ihm über die verschiedenen Kaffeesorten fachsimplen, auch über die Zubereitung und über die Qualität verschiedener Espressomaschinen.

Auf die Herkunft seines gerösteten Kaffees weisen in Baums Rösterei auch Kaffeesorten wie "Eggschbresso – Special Roast 14.3" oder "Augsburger Frühstücks-Kaffee" hin, eine Mischung aus 70% Brasilien Cerrado und Brasilien Carmo Estate BSCA und 30% Nicaragua Los Papales. Geeignet für Filter, FrenchPress, Vollautomaten und Siebträger. Hubert Baum will mit seinem frisch geröstete Kaffee "ein Lächeln in das Gesicht der Kaffeefreunde zaubern". Was ihm ohne Frage gelingt!

Öffnungszeiten

Gerne kann man den Baumkaffee direkt in Baums Rösterei zu den folgenden Öffnungszeiten abholen:

Montag, Dienstag und Do von 15:00-18:00 Uhr
Freitag von 12:00-18:00 Uhr
Samstag von 09:00-13:00 Uhr
Am Mittwoch ist geschlossen.

Adresse

Kaffeerösterei Baum
Steinerne Furt? 58a
86167 Augsburg

Tel. 0821/45079991
E-Mail: info@baumkaffee.de


Weblinks


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