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Jugendmigrationsdienste

ein Unterstützungsangebot für junge Migranten auf ihrer Suche nach Identität, Orientierung und langfristiger Lebensplanung in der neuen bundesrepublikanischen Gesellschaft

Allgemeines

In Deutschland gibt es mehr als 450 verschiedene Jugendmigrationsdienste unterschiedlicher Träger. Sie begleiten junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von zwölf bis 27 Jahre mit individuellen Angeboten und professioneller Beratung bei ihrem schulischen, beruflichen und sozialen Integrationsprozess in Deutschland. Sie helfen in Fragen der sprachlichen Förderung, im schulischen Bereich, in Fragen der Ausbildung und Berufstätigkeit, im Umgang mit Ämtern und Behörden, in Fragen der Rollenfindung in der neuen Heimat, in Fragen der Zeugnisanerkennungen, in persönlichen Fragen und Nöten. Das geschieht durch individuelle Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe.

Die Jugendmigrationsdienste sind auch Ansprechpartner für Eltern, Institutionen und ehrenamtliche Initiativen in sozialen Netzwerken, die für MigrantInnen relevant sind, z. B. Ämter, Betriebe, Verbände, Verein, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften usw. Ziel ist die Verbesserung der Integrationschancen unter Berücksichtigung der kulturellen Identität der Jugendlichen sowie die Förderung von Chancengleichheit und Förderung der Partizipation junger MigrantInnen in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens.

Geschichte

Mit der "Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H)" wurde 2009 die Arbeit der Jugendmigrationsdienste um ein wichtiges Aufgabengebiet erweitert. Um den Übergang junger zugewanderter Menschen von einer im Herkunftsland unterbrochenen akademischen Ausbildung auf dem Weg ins Studium zu erleichtern, beraten die Bildungsberaterinnen und -berater der Jungendmigrationsdienste bis zur Aufnahme eines Studiums. Zudem besteht seitdem für junge Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, Asylberechtigte sowie junge ausländische Flüchtlinge mit einem gesicherten Aufenthaltsstatus die Möglichkeit, über die genannte Beratung hinaus finanzielle Unterstützung bei der Aufnahme oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn zu erhalten.

Details

Adressen

Weblinks


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