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Judengasse

eine historische Straßenbezeichnung in Augsburg; Vorläufer der Karlstraße

Allgemeines

Die Judengasse war der erste Ansiedlungspunkt von Juden? in Augsburg. Man muss sie sich als Ghetto vorstellen, also einen in der Nacht abgeschlossenen Wohnbezirk der Juden, wie es ihn auch in anderen mittelalterlichen Städten gab. Hier gab es eine Synagoge und eine Einrichtung der Selbstverwaltung der jüdischen Gemeinde, außerdem eine jüdische Schule, die aber aus späterer Zeit stammte und wohl an der Stelle der heutigen Karlstraße 21 lag, und sogar ein jüdisches Tanzhaus.

Geschichte

Erwähnt wurde die Augsburger Judengasse erstmals in einem Dokument vom 24. Februar 1361.

Nach der Genehmigung durch die damalige Regierung, bekam die ehemalige Judengasse am 26. April 1825 den Namen Karlstrasse. Längst war die Straße breit geworden und keine Gasse mehr. Die Hausbesitzer in der Gasse hatten die Umbenennung gefordert.

Details

Ehemalige Lage

siehe Karlstraße in der Karte


Weblinks


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