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Interkultureller Garten

ein urbaner Naturerfahrungsraum in Augsburg- Kriegshaber

Allgemeines

Der Interkulturelle Garten liegt auf dem Gelände des Kulturparks West. Er ist ein Ort der Begegnung und offen für jeden. Interessierte können eigenverantwortlich oder mit Hilfe von Experten Gemüse für den Eigenbedarf anbauen, sich mit Nachbarn austauschen und ihre Freizeit mit der Familie im großen Garten verbringen.

Organisiert wurde der Interkulturelle Garten vom bfz Augsburg mit seiner Tochterfirma, der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH?. Unterstützt wird das Projekt von der Stadt Augsburg, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und dem Kulturpark West.

Der Garten in Kriegshaber hat eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern, die von etwa 70 multinationalen Gartenpaten mit Kräuter, Gemüsesorten und Blumen aus den unterschiedlichsten Ländern bepflanzt werden. Die Förderung durch das Bundesamt macht auch integrative Workshops möglich, etwa zu den Themen Bewerbungstraining, Konfliktmanagement oder Teilnahme an der Schreibwerkstatt, in der sie Geschichten und Erfahrungen aus ihrer Heimat gemeinsam mit einer Autorin verfassen können. Dazu kommen umweltpädagogische Workshops und praktischen Anleitungen zum Gärtnern.

Geschichte

Ab Februar 2008 arbeiten die Mitarbeiter der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH? zudem in Beschäftigungsprojekten daran, ihren Teilnehmern ökologisches Verständnis und Verantwortungsbewusstsein nahe zu bringen. Diese Projekte, unter anderem das Grünwerk – die Werkstatt für Beschäftigung und die Jugend-Ranger für Natur und Umwelt werden von den Jobcenter Augsburg Stadt und Land gefördert.

2011 beteiligten sich etwa 70 Familien aus über 20 Nationen aktiv am Gartenprojekt und bewirtschafteten eigene Parzellen.

Im Februar 2011 fand im Interkulturellen Garten ein Winterfest statt, auf dem Gärtner und Künstler zahlreiche Aktionen organisierten.

Im Februar 2012 wurde beim bfz Augsburg das Jugendprojekt: „Bee in Arbeit“, kurz BIA. Neben der Integration in Arbeit sollen die Jugendlichen lernen, ökologisch verantwortungsvoll zu handeln und mit den regionalen, vorhandenen Ressourcen bewusst umzugehen.

Details

Das Sinnbild des "Wurzeln-Schlagens" in der Fremde sowie im Stadtteil spielt für viele Migranten, aber auch für deutsche Zuwanderer in den Stadtteilen eine zentrale Rolle. Der Austausch mit der angestammten Stadtteilbevölkerung findet auf dem Areal ebenso statt wie die Naturerfahrung für Kinder und Jugendliche.

Im Interkulturellen Garten werden aber auch Bewerbungstraining, Workshops und Konfliktmanagementschulungen veranstaltet. Dazu kommen umweltpädagogische Schulungen und praktische Anleitungen zum Gärtnern.

Lage

Weblinks


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