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Inferno

Augsburger Punk-Rock

Allgemeines

Die Band wurde im November 1981 von Stefan Vetter, Bernhard Hlava und Peter Ziegler gegründet. Im Februar 1982 stieß noch Igor Velican (später Catfish Trio? dazu. Doch schon wenig später übernahm Christian Pfister die Gitarristen-Rolle und Stefan Vetter zupfte den Bass. Im Juli 1983 gab Peter Ziegler die Schlagzeug-Sticks an Lorenz Braxenthaler ab.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte Inferno in der Augsburger New-Wave-Live Kneipe Subway?. Bereits im Januar 1983 spielte die Gruppe für den „Ultrahardcorepower“-Sampler vier selbstkomponierte Titel ein. Danach verewigte sich die Band auf fünf weiteren nationalen und internationalen Punk-Zusammenstellungen. Die erste eigene LP, „Tod und Wahnsinn“, nahm Inferno im November 1983 im Berliner Music-Lab-Studio auf. Ende 1984 wurden die Songs „Sohn Gottes“, „Ungewissheit“ und Zukunftsvisionen von Subversive-Records in Florida (USA) auf Single herausgebracht. In Großbritannien erschien eine Punk-Platte mit dem Inferno-Titel „KuKlux-Klan“, der schlichtweg von ihrem ersten Album geklaut wurde.

Im Januar 1986 gründete die Truppe ihr eigenes „Rise&Fall“-Plattenlabel.

Im Mai 1986 kam ihr zweiter Longplayer „Hibakusha“ auf den Markt. Auf ihm war deutlich die musikalische Entwicklung vom Früh-Punk zum Speedcore zu hören. Mit kleinen Tourneen nach Holland, Belgien, Jugoslawien, Österreich und Italien dürfte Inferno die Augsburger Combo gewesen sein, die bis dahin am häufigsten Auslandskonzerte gab.

Mit einem Abschiedskonzert am 13. November 1987 in der Münchner Alabama-Halle trennte sich die Gruppe von ihrem Gitarristen Christian Pfister, mit dem sie noch Anfang des Jahres die LP „Live And Loud“ herausgebracht hatte. Pfisters Platz nahm Andreas Ferucci ein.

Besetzung

  • Stefan „Zong“ Vetter (bs)
  • Bernhard „Howie“ Hlava (voc)
  • Andreas Ferucci (git)
  • Lorenz Braxenthaler (dr)

Ex-Mitglieder Christian „Archie“ Pfister (git), Peter Ziegler (dr), Igor Velican (git)

Discographie

LPs: Tod und Wahnsinn (1983), Hibakusha (1986), Live And Loud (1987); Split-LP mit Execute
Single: Sohn Gottes/Ungewissheit/Zukunftsvisionen
zahlreiche Sampler

Weblinks


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