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Huchen

auch Donaulachs genannt; einer der größten Vertreter der Lachsfamilie in Schwaben

Allgemeines

Noch ist der Huchen im Lech zu finden, doch er ist weltweit genauso selten und genauso bedroht ist wie der Tiger oder der Pandabär: Dieser Fisch kommt weltweit nur noch in Bayern und Österreich vor. Der Huchen wird bis zu 1,5 Meter lang und steht auf der internationalen roten Liste der weltweit bedrohten Tiere.

Der Huchen ist in Flüssen wie der Donau?, dem Lech, der Wertach oder Mindel? zu finden, steht aber auf der Roten Liste der in Bayern vom Aussterben bedrohten Arten, da seine Lebensräume eingeengt sind. Der Huchen braucht schnellfließende, sauerstoffreiche und kühle Gewässer. Die sind aber immer weniger gegeben, dazu kommt, dass das Weibchen zum Laichen stromaufwärts schwimmt, aber die vielen Staustufen unserer heimischen Flüsse dabei meist unüberwindbare Hindernisse darstellen. Durch die niedrigere Fließgeschwindigkeit gegenüber früher verschlammen viele Flüsse und die Huchen können ihren Laich nicht mehr ablegen.

Geschichte

2015 wurde der Huchen zum Fisch des Jahres gekürt.

Details

Um den Huchen in Bayerisch-Schwaben zu retten, setzen Naturschützer und Angler gezüchtete Huchen-Jungfische wieder in Flüsse ein. Außerdem setzt sich der Fischereiverband Schwaben? für mehr Staustufen und die Aufschüttung von Kiesbänken ein, weil dort nicht nur gelaicht werden kann, sondern die geschlüpften Larven auch Schutz zwischen den Steinen finden.

Huchen werden z. B. in Lauingen (Fischzucht an der Bleiche) oder in Salgen? (Schwäbischer Fischereihof]] gezüchtet.

Weblinks


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